ChinaHotPod

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deutsche Experten berichten über Erlebnisse und Erfolge für KMU mit China-Geschäft

Transkript

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00:00:02: Willkommen zu den China Manager News.

00:00:04: Den schnellen Einschätzungen zu den aktuellen Entwicklungen in Chinas Wirtschaft präsentiert vom China Hotpot, hier ist Xiaolong Hu.

00:00:13: China Manager news der schneller Überblick mit den besseren Experten.

00:00:17: heute geht es um die aktuelle USA Iran Krise und ihre Auswirkung auf das China Geschäft des deutschen Mittelstands.

00:00:25: bei mir ist Stefan Sack, China gewesen, heute als Interimmanager in Deutschland tätig und eine der erfahrensten China-Kenne im deutschsprachigen Raum.

00:00:39: Stefan, herzlich willkommen!

00:00:41: Und danke dass du meine Einladung gefolgt bist.

00:00:45: Ja Schallung sehr schön das wir mal wieder zusammen reden, das freut mich sehr.

00:00:49: Aktuelles Thema ein bisschen traurig finde ich.

00:00:51: ja Du sagst Iran USA Krise.

00:00:53: für mich ist das tatsächlich ein Krieg.

00:00:57: Das hat natürlich sehr große Auswirkungen auf alles, auch auf die deutsch- chinesischen Beziehungen.

00:01:03: Du hast ja zwanzig Jahre in China die Welt und chinesische Markentwicklung erlebt.

00:01:10: Es sind ja auch durch einmal große Ereignisse gewesen.

00:01:14: Es gab SARS-Handelskrieg, zwanziger Aktien, dann gibt es Corona... Russland und Ukraine kriegt.

00:01:22: Und wie würdest du Iran-Krise oder Iran- Krieg jetzt mit USA für uns einrollen?

00:01:29: Was ist diesmal wirklich

00:01:30: anders?".

00:01:33: Ja, ich glaube es ist gar nicht so viel anders!

00:01:35: Wir haben eine Situation wo die USA leider unter President Trump ja wirklich als unberechenbarer Akteur in der Welt erscheint adult in the room sich positioniert.

00:01:53: Das ist natürlich eine Positionierung, das ist eine Sache wo man nur aufpassen muss glaube ich dass man da nicht reinfällt dass China auch ein sehr klares geopolitisches Kalkül hat.

00:02:09: Ich denke die Positionierung die Wang Yi macht also der chinesische Außenminister ist sehr, sehr gezielt.

00:02:18: Es gibt eine Unterstützung für den Iran das ist unbestritten.

00:02:20: es gibt aber keine militärische Unterstützung.

00:02:22: der Iran wird von einer fremden Macht den USA und Israel angegriffen.

00:02:28: China als ein Hauptverbündeter kann man wirklich so sagen glaube ich greift aber nicht militärisch ein.

00:02:37: Ich weiß nicht, wie ich mich als iranische Führung fühlen würde, wenn ich dort eben halt diese militärische Unterstützung indirekt davon nicht erhalte.

00:02:45: Natürlich hat China dort mit Satellitenaufnahmen und anderen Themen wie Technologieunterstützung unterstützt aber China greift nicht aktiv ein.

00:02:57: China glaube ich leidet unter diesem Krieg in einer wirtschaftlichen Situation profitiert in politischer Weise.

00:03:07: Ich weiß nicht wie du das siehst, ich glaube China hat dort politisch, zieht da politische Vorteile draus aber wirtschaftlich natürlich.

00:03:15: mit den Ölrestriktionen die es dadurch gibt leidet es auch darunter wirtschaftliche.

00:03:22: also ich bin zwiegespalten wie das sich für China auswirkt.

00:03:25: Es wird ja so gesagt dass USA taktisch Vielleicht ein Vorteil gewinnt.

00:03:32: Ich weiß nicht, ob wirklich ein Vorteils ist, aber strategisch hat der USA verloren und du hast ja vorher auch gesagt, den USA-Handel unberechenbar.

00:03:41: und wenn man jetzt dazu noch sagen würde China strahlt Ruhe aus so die verbreitete Wahrnehmung.

00:03:48: kann man so beschreiben?

00:03:51: Ist es eine faire Einschätzung oder ist das eine gefährliche Vereinfachung?

00:03:57: Ja ich halte es für eine Vereinfachungen weil dass China militärisch in diesem Konflikt als Partei eingreift, ist in der geltlichen Situation nicht undenkbar aber ist unwahrscheinlich.

00:04:11: China hat das bisher nicht gemacht.

00:04:12: also China hat bisher jegliche Angriffe auf Verbündete im Prinzip zwar verurteilt indem es sich in den geopolitischen Gremien, wie der UNO und so weiter dagegen ausgesprochen hat.

00:04:29: Aber es ist niemals Partei geworden im Sinne einer Kriegspartei.

00:04:33: Und ich glaube das ist eine ganz klare Strategie.

00:04:35: eben halt dort nur über Einwirkungen von außen aber nicht über direkte Involvierung.

00:04:43: sich zu positionieren Ob die US als wirklich unberechenbar sind oder ob es ein tatsächlich berechnendes Kalkül ist, dort mal auf China auszutesten.

00:04:55: Ist wirklich schwierig zu sagen.

00:04:56: Ich glaube was wirklich auffällt ist natürlich dass die USA und insbesondere Präsident Trump dort eine Narrative verbreiten Ja, die widersprüchlich sind.

00:05:10: Also man kann nicht zum einen sagen im Zwölftagelkrieg in zwanzigzwanzig-zwanzigfünfundzwanziger ist das iranische Nuklearpotenzial komplett zerstört worden um jetzt dann zwanziges zu sagen es steht ein unmittelbarer Angriff bevor um gleichzeitig zu sagen Man muss jetzt das wieder zur Raus schieben Um gleichzeitig zu sagen, man hat den Iran-Nukleardiel beendet um ihn jetzt sozusagen wieder einzuführen.

00:05:38: Vitepräsident Wenz war in Pakistan und wollte dort ein Memorandum für die Entwicklung der iranischen Atom Kapabilitäten verhandeln, dieses hatten wir schon.

00:05:51: President Trump hat das beendet in seiner ersten Amtszeit.

00:05:55: also es ist wirklich sehr widersprüchlich was die USA machen.

00:05:59: Was China macht ist nicht widersprünglich glaube ich.

00:06:01: Ich glaube China hat eine klare geopolitische Agenda.

00:06:04: China hat den Iran eingeladen.

00:06:08: Corporation Organization hat damit die Isolation des Iran aufgehoben, widersetzt sich systematisch den Sanktionen gegen den Iran kauft iranisches Öl und kann dies tun ohne dass es eine einen Rückschlag von den USA gibt in größerer Form als es ohnehin schon gibt, in diesem Konflikt dieser beiden Supermächte.

00:06:34: Ich glaube China handelt tatsächlich etwas berechenbarer als die USA.

00:06:39: Allerdings muss man halt aufpassen, glaube ich dass man jetzt nicht China dafür über die Maße knobt.

00:06:44: China hat ein klares geophobisches Kalkül und das bedeutet eben halt den sogenannten Süden des Süden der Erde auf seine Seite zu ziehen und sich als deren Sprecher zu positionieren.

00:07:00: Klar, also ich denke die meisten wir wollen ja auf den Mittelstand zurückkommen.

00:07:04: Die meisten Unternehmer so wie wir beide haben auch nicht komplette Information, um das bewerten zu können.

00:07:11: und aber Wirtschaftspolitik sowie Politik ist auch eine Art von Wahrnehmung.

00:07:15: Wenn du jetzt sagst es gibt Widersprüche in der Kommunikation seitens USA, dass erzeugt natürlich Unsicherheit und das ist für Unternehmungen immer ein Risiko.

00:07:25: Welches neue unternehmerische Risiko entsteht durch diese Krise?

00:07:29: Für den Mittelständler die faktisch vielleicht auch bis inzwischen USA und China stehen?

00:07:33: Und wie können sie strategisch vielleicht noch bisschen abwählen?

00:07:38: Ich glaube, das Risiko zwischen China und den USA hat sich eigentlich nicht geändert.

00:07:43: Ich habe aus eigener Erfahrung als ich nach Deutschland zurückkam, nach siebzehn Jahren in China versucht chinesische Unternehmen auf dem Weg nach Deutschland zu begleiten.

00:07:53: ein Thema was da immer wieder auftauchte war wenn wir die Türen geöffnet haben ja wir können aber Wir könnten euch sozusagen als Lieferanten akzeptieren, wenn ihr aus Vietnam kämmt.

00:08:04: Aber da ihr aus China kommt müssen wir aufpassen das sozusagen China Content in Richtung USA dazu führen kann dass unsere Produkte gesperrt werden.

00:08:13: ich glaube da ist wirklich eine Situation wo die westlichen Unternehmen also vor allem in Europa aufpassen müssen dass sie nicht zwischen den Fronten geraten.

00:08:24: Ich glaube diese Geschichte Produkte die ein China-Content haben und sei es nur in der Lieferkette, sei ist nur das ein deutsches Produkt aus China mehr als ein deutsches Produkt chinesische Komponenten enthält.

00:08:41: Das ist weiterhin ein Problem als Risiko.

00:08:44: was ich nicht glaube ist dass ein Engagement deutscher Unternehmen in China per se ein Problem für Amerikaner darstellt.

00:08:55: Ich glaube allerdings in einem Produkt für den amerikanischen Markt chinesische Komponenten verbaut sind, dass das unter Umständen ein Risiko ist.

00:09:06: Aber das hat sich nicht geändert.

00:09:07: Ich glaube es ist genauso wie vorher.

00:09:09: Ob das jetzt weiter an den Fokus gerät werden wir sehen müssen?

00:09:12: Wir hatten ja in den letzten Monaten eine Annäherung, würde ich es nennen zwischen China und den USA.

00:09:17: Es gab eigentlich den Versuch mit den Treffen in Korea und dann dem vereinbarten Treffen in China, dass die Amerikaner und Chinesen wieder enger zusammenrücken.

00:09:32: Aber natürlich durch den Krieg der dann dazu führte das Donald Trump seine Reise nach China abgesagt hat ist jetzt eine Situation entstanden wo man erstmal abwarten muss was passiert.

00:09:42: ich glaube dass die etwas provozierende Bemerkungen nach dem Motto China solle sich darum kümmern dass die Straße von Hummus frei wird Nach dem Motto, China profitiert am meisten davon mit dem Öl eigentlich nur eine Provokation wahr und keine inhaltlich gemeinte Aufforderung.

00:10:01: Denn jetzt ist es so dass die USA sogar die iranischen Hefenblockieren aus denen chinesisches oder für China bestimmtes Öl kommen soll.

00:10:12: ja Es gibt da eine Problematik aber ich denke das diese nicht grundsätzlich anders ist als vor zwei Jahren.

00:10:18: Daraus ergeben sich vielleicht dennoch, wenn das langfristige Risiko nicht sich verändert.

00:10:22: Aber doch ein kurzfristiger Risiko nämlich welche Lieferkette oder Logistikroute sind aus deiner Sicht jetzt am stärksten gefährdet?

00:10:32: Oder Zahlungsabwicklung usw.

00:10:34: und welcher Warnsignal so einen Mittelstände sofort entstehen.

00:10:39: Ja, also ich denke tatsächlich der Content von China in den Produkten für die Mittelstandler, die für Amerika bestimmt sind ist riskant.

00:10:48: Ich glaube alles andere hat sich im Wesentlichen nicht stark verändert.

00:10:53: Es gibt natürlich außerhalb der China-USA Relation gibt es natürlich auch die Probleme, die sich aus dem Blockade der Straße von Hormuz ergeben und also aus dem Krieg verbundenen Angriff auf Infrastruktur in der Golfregion.

00:11:13: Denn ich gebe jetzt ein Beispiel.

00:11:14: In meinem jetzigen Mandat bin ich aktiv in der Aluminiumindustrie und unser Schwesterwerk ist jetzt wirklich stark betroffen, weil eben zum einen keine Aluminumwalzbaren mehr durch die Straße von Hormuz kommen und zweitens auch das der Alominium Producer EGA – das kann man auch öffentlich nachlesen, dass da kein Geheimnis – Emirates Global Aluminuum von Iran bombardiert wurde und jetzt seine Produktion einstellen muss Aufgrund der Zerstörung an den Anlagen.

00:11:45: Es gibt also durchaus dort einige Themen, die über das US chinesische Verhältnisse ausgehen und dann eben Komplikationen in der Gesamtwelt hervorrufen.

00:11:58: Ich glaube China hat sich da sehr gut aufgestellt mit den Versorgungen.

00:12:02: Hat auch dadurch dass es einige Rohstoffe hat damit hat ist aber vorher schon gespielt.

00:12:07: Also seltenerden zum Beispiel eine Möglichkeit Druck auszuüben auf die Rest der Welt, was andere asiatische Staaten nicht haben.

00:12:16: Staaten wie Thailand oder so, die jetzt wirklich unter den fehlenden Ölmengen leiden.

00:12:20: Die haben ganz andere Probleme als China.

00:12:24: Ich glaube, China hat eine sehr gute Strategie entwickelt seine Abhängigkeit vom Öl durch renewable energies und so weiter abzufedern Aber für die westlichen Unternehmen bedeutet es eigentlich nach wie vor.

00:12:42: In dem Moment, in dem ich mit China arbeite muss ich halt aufpassen dass sich damit keine Implikationen mit den USA erzeugt.

00:12:51: meiner Ansicht nach keine große Veränderung aber eine Zuspitzung vielleicht in einigen Dimensionen.

00:12:58: ja

00:12:59: Durch die Steigung der Ölpreise, was ja nicht nur in Deutschland der Fall ist und auch in China und vielleicht weltweit führt.

00:13:06: Vielleicht auch zur Kostensteigung?

00:13:08: Wie siehst du da den Impact für Produkte aus?

00:13:12: denn aus Medien Germany oder Produkte von deutschen Unternehmen im chinesischen Markt?

00:13:21: Ich denke, im Moment wird werden wir eine eine Verschiebung der Gesamtkostenstruktur weltweit sehen.

00:13:27: ich glaube nicht dass das Europäer, die Amerikaner und auch die Chinesen es schaffen sich vom gesamten Markt abzukoppeln.

00:13:37: Das glaube ich nicht!

00:13:39: Ich glaube wir werden aluminiumindustrie sehen wir gerade bei uns jetzt.

00:13:44: die Gaspreise werden steigen und sie werden vermutlich für absehbare Zeit höher bleiben.

00:13:49: das ist aber ein Weltmarkt preis.

00:13:51: Ja, ich glaube das einige Themen wo China es geschafft hat sich eine Autonomie zu erzeugen.

00:13:58: China einen Vorteil ergeben im Gegensatz zu den Ländern drunter oben und auch vielleicht zur Weltmarkt sogar aber für Öl wird das schwierig sein.

00:14:08: Ich denke die Frage inwieweit China sich russische Öle sichern kann zu sehr niedrigen Preisen wird man sehen müssen.

00:14:17: Natürlich ist Russland ein Profiteur dieser Veranstaltung, der dort im Golf passiert.

00:14:22: Denn Russlands Ölkosten werden nicht hochgehen aber die Ukraine hat es geschafft, die russische Ölförderung oder Ölraffinerie zumindest so weit zu reduzieren dass diese Vorteile vielleicht sogar nicht Kriegsentscheiden werden.

00:14:35: Ich glaube wir sehen da tatsächlich einen Gesamtschiff und daher ist dann das Problem.

00:14:40: Ein Gesamtschaft würde bedeuten dass die Weltwirtschaft insgesamt ein Problem bekommt.

00:14:46: Und das ist sicherlich für China schwierig, weil China nach wie vor abhängig ist von den Exporten und die chinesischen Produkte müssen in den Export gehen, weil die Innenkonjunktur nicht so weit angekobbt werden kann.

00:15:01: Ich glaube, die Dual Circulation, ich denke nicht dass sie gescheitert ist aber ich denke, dass sie weit weniger erfolgreich ist als Schießimping, dass sich das

00:15:12: Ja quasi letzte, aber eher offene Frage.

00:15:15: Wofür ich auch wirklich eine Antwort habe?

00:15:18: Deswegen auch der Austausch mit dir.

00:15:20: Der deutsche Mittelstand steht zwischen Abhängigkeit und Aufruf.

00:15:24: Wir haben vorher auch gesagt, dass man nicht von China abhängig sein soll.

00:15:27: Und das vielleicht.

00:15:29: manche sagen ja tiefe in der chinesischen Marlokalisierung, manche die sagen es nicht.

00:15:33: Also das heißt Deutschland, Deutsche Mittelstadt sucht noch nach einer zukünftigen Positionierung ähnlich wie Deutschland selbst.

00:15:42: neu definieren muss.

00:15:43: Haben diese beide Suchtbewegungen eine gemeinsame Antwort?

00:15:46: Was ist die Vision des deutschen Mittelstands in einer Welt, die sich gerade neu

00:15:50: ordnet?".

00:15:52: Der deutsche Mittelstand hat natürlich ein Problem aber das Thema, dass wir sehr viel Investitionsgüter exportieren.

00:16:07: Das heißt investitionsgütter brauchst du eigentlich nur dann wenn es ein Wachstum gibt.

00:16:14: Und ohne Wachstrom sind Investitionsgüter weniger interessant, weil man wird erst mal die Sachen benutzen, die man schon hat und ich glaube da ist ein Risiko für Deutschland.

00:16:24: Ich glaube das Risiko von Deutschland besteht darin dass die Weltwirtschaft langsamer wächst als vorher und Maschinen-Hersteller im Anlagenbauer brauchen das Wachsstum in der Welt damit unsere Produkte benötigt werden.

00:16:40: Ich glaube allerdings auch, dass die zwischenzeitliche ich sage es mal Verträuflung von China ein großer Fehler war.

00:16:49: Ich glaube das die jetzigen Besuche von.

00:16:55: zum Beispiel ist jetzt ja der spanische Ministerpräsident schon zum vierten Mal in China.

00:17:00: Herr Merz war endlich in China nachdem er so lange nicht da gewesen ist.

00:17:10: Aber man sollte es auch nicht überschätzen, denn auf China hat eine begrenzte Aufnahmefähigkeit von Investitionsgütern im Moment und hat auch begriffen.

00:17:17: Ich glaube dass die Risking in China ist viel ausgeprägte als das Risking Europa.

00:17:21: Die Chinesen haben Begriffen, dass sie abhängig sind von Chips, dass Sie abhängigen von außenlischen Hochtechnologien und haben sehr stark aufgeholt.

00:17:31: aber dort zusammenzuarbeiten hat sich für weiterhin für sehr wichtig Und insofern glaube ich in China zu sein, China for China ist weiterhin wichtig für den deutschen Maschinenbau, ist weiterhin für deutsche Industrie.

00:17:43: Wie weit jetzt dieser Iran-Krieg zu einer Relozierung des Wirtschaftswachstums führt und davon gehe ich stark aus denn wie du schon richtig sagtest wenn die Ölpreise hoch bleiben wird sich das Auswirk in der Weltwirtschaft abwarten müssen.

00:17:58: aber das sollte nicht bedeuten dass man sich dort zurückzieht.

00:18:01: Ich glaube man muss da bleiben Und die Investitionen, die BASF da gemacht haben China für China mit einem hundert Prozent aus regenerativer energiebetriebenem Chemiestadt kann man ja so sagen zeigt was möglich ist.

00:18:19: Es gibt Leute, die glauben dass das in Ludwigshafen Arbeitsplätze vernichtet.

00:18:22: ich glaube eher, dass es ein Ludwikshafen-Arbeitsplätze sichert.

00:18:25: Aber gut, das werden die Hörer vielleicht in den Kommentaren zu unserem Podcast hier kommentieren.

00:18:33: Ich glaube, dass es richtig ist, zu investieren und es richtig zusammenzuarbeiten.

00:18:38: Aber muss Jina natürlich auch aufpassen, dass sie nicht unfaire Maßnahmen ergreift?

00:18:43: Die handelskammer, die europäische Handelskamme war da relativ aktiv in den Jahr hat ja auch gerade wieder einen Bericht hervorgebracht, wo eben halt klar gesagt wird das Themen wie Exportkontrolle die die chinesische Regierung verordnet hat nicht helfen und der Gesamtwirtschaft nicht zuträglich sind.

00:19:04: Auch wenn diese möglicherweise gegen die USA gerichtet sind.

00:19:08: was haben sie gesagt ist a collateral damage.

00:19:09: ich bin gar nicht so sicher dass er collateral damage ist.

00:19:11: Ich denke das ist eine insgesamt restriktive Maßnahme ist, die sich nicht nur auf die USA richtet sondern auch auf die Europäische Union und ich glaube dass die Europäischen Union sich da auch wehren muss.

00:19:24: Aber unabhängig davon müssen wir im Großen und Ganzen zusammenarbeiten natürlich.

00:19:29: Wenn ein deutscher Mittelständler dieses Gespräch heute Abend mit dir mitbekommen hat, aber dadurch eine Message zu seiner Geschäftsführung mittragen möchte welchen Satz soll er mitnehmen?

00:19:43: China für China ist sehr wichtig und aufpassen, dass man nicht zwischen die Fronten gerät.

00:19:51: Ja Stefan!

00:19:52: Das war ein sehr hoch konzentrierte und sehr wertvoller Einblick.

00:19:56: Vielen Dank, dass du uns die geopolitische Verwerfung für das China-Geschäft so praktisch nahe eingeordnet hast.

00:20:03: Ich wünsche dir eine schöne Suchende.

00:20:06: Keine ist so verrückt wie mir am Wochenende noch ein Podcast aufzunehmen.

00:20:10: Aber ich wünsch dir trotzdem eine schöne Woche.

00:20:29: Für mehr Insights besuchen Sie china-team.de.