deutsche Experten berichten über Erlebnisse und Erfolge für KMU mit China-Geschäft
00:00:00: Die Leute haben meine Wohnung verlassen.
00:00:04: Seitdem nie wieder, haben die mit mir ein Wort gesprochen.
00:00:08: Es hat mich natürlich sehr geprägt weil ich zu dem Alter nicht ansatzweise verstanden habe warum Menschen so reagieren können.
00:00:16: Ich habe nur gezeigt was ich da gesehen hab auch hab das eingeordnet und...
00:00:22: Ich werde ganz schnell konkret.
00:00:24: Mir ist es schon aufgefallen.
00:00:26: im Jahr In dem Kontext haben wir ein Unternehmen besucht, was damals Zulieferer von uns war.
00:00:38: Und es war damals schon für den der Sehen wollte sichtbar dass dieses Unternehmen in absehbarer Zeiten Wettbewerber für uns werden würde und die folgende Geschichte wird das bestätigt, das ist heute in dem Feld der größte Hersteller der Welt.
00:00:56: Ich würde gar nicht von Angst reden jetzt, sondern ich rede eher von Panikreaktionen.
00:01:01: Weil aus Angst kann man trotzdem zumindest instinktiv noch etwas richtig machen aber aus Panik kann man nichts richtig machen.
00:01:20: Gewinnen dadurch Managementwissen über Strategie, Vertrieb und Marketing, Team- und Organisationsentwicklung – und viel mehr für ihren eigenen Erfolg im Markt China.
00:01:31: Mein Name ist Xiaonong Hu, Ihr Gastgeber.
00:01:47: Ja!
00:01:48: Bevor wir anfangen, ich habe aber in den letzten Tagen ein Paket bekommen wie Koffi meine eigene Kaffee Marke.
00:01:56: Ich liebe da deutsche Mittelschnendler wie Trumpfund.
00:01:59: TÜV in China mit Deutsch und Kaffeebohnen.
00:02:01: Das ist kein Zufall, das ist mein persönliches Bekenntnis zu dem, worüber wir heute sprechen, China Kompetenz statt China Ernst?
00:02:08: Ich hoffe der Kaffe hat euch alle gut gespeckt!
00:02:12: Und für heutige Zeit für Kaffees in China ist natürlich schon ein bisschen sehr spät.
00:02:17: Für mich in Deutschland ist extrem heiß aber ich danke euch Euer Teilnehmer von heutiger Runde.
00:02:26: Ich darf zuerst euch alle mal kurz vorstellen, mein erster Gast ist Hans-Jürg Weber.
00:02:32: Viele von euch kennen ihn aus Episode hundertsechundachzig.
00:02:36: Hans-jürg liegt seit zwanzig neunzehn in China.
00:02:39: Seit einem Jahr im Hunan.
00:02:41: Judo lehrt strategisches Management und Business Ethics an der Hunan University of Technology und hat China Realities gegründet.
00:02:51: Er ist Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe Deutsche-China-Kompetent.
00:02:56: Sein Urteil des Grundproblems Deutschlands ist moralische Überlegenheit.
00:03:01: Hansjörg, habe ich etwas Wichtiges vergessen?
00:03:06: Sicherlich noch viel zu erzählen.
00:03:07: Ich denke, Deutschland ist perfekt zusammengefasst!
00:03:10: Wunderbar.
00:03:11: Super, danke!
00:03:12: Mein zweiter Gast ist Hans Kopschewski.
00:03:15: Hans ist General Manager von TP-Konsulting und er arbeitet gleichzeitig für neuere Robotik China in Shanghai und im Vorschein einem der innovativsten deutschen Robotikunternehmen.
00:03:30: Davor war er viele Jahre bei Bosch China zuletzt als Vice President Manufacturing Technologies.
00:03:37: Er lebt seit über achtzehn Jahren in China und kennt die Praxis von beiden Seiten.
00:03:42: Hans, was möchtest du ergänzen?
00:03:46: Ich denke das sind die wesentlichen Bausteine.
00:03:50: Ich ergänze einen Punkt.
00:03:52: ich lebe mit einer chinesischen Frau zusammen weil ich glaube dass ist für die Frage kulturellen Insights nicht ganz unwichtig.
00:04:00: Sehr gut dann wissen wir sogar noch ein bisschen Privates über dich.
00:04:05: Mein dritter Gast ist Andreas Nüßler.
00:04:07: Andreas ist Professor an der Universität Tübingen und war Gastprofessor an der Hunan-Normo University, und an den Hunan Dunji University.
00:04:17: Sein Kerngedanke Deutschland baut noch die perfekte Methode, wie China in der Praxis ist.
00:04:24: Andreas was möchtest du ergänzen?
00:04:27: Ja ähnlich wie bei Hans ich bin mit einer Schnee sind verheiratet seit vielen Jahren und wir sind jetzt neben meiner.
00:04:37: In meinen Aufgaben an der Universität Hübing sind wir jetzt in Shanghai angekommen, seit sechs Monaten.
00:04:44: Und ja versuchen uns hier zu.
00:04:47: Sie arbeitet und ich mache einen Konsultinggeberunterricht und fördere die ein oder anderen Studenten im Austausch zwischen Deutschland und China.
00:04:58: Ja Dankeschön Andres für deine Erkenntnis in der Information.
00:05:02: Mein vierter Gast ist Ola Dürin oder ist Professor an der Runa Nomo University in Changsha, habitierte Kulturphilosophie ist er und promovierte Synologe am Institut für Technikzukünfte des KIT.
00:05:19: Er forscht zu ethischen Fragen der Zusammenarbeit mit China, lebt in Changshan und schreibt regelmäßig über das deutsch- chinesische Verhandnis.
00:05:28: Er ist der erste Europäer, der in China den Outstanding Contribution Award in Medical Ethics erhalten hat.
00:05:38: Sein Befund einer wirkliche kulturellen Begegnung zwischen Deutschland und China hat noch gar nicht stattgefunden.
00:05:45: oder stimmt es so etwa?
00:05:49: Stimmt leider immer noch der Befund weil sich das obwohl ich das vor über dreißig Jahren formuliert habe leider immer noch nicht geändert hat.
00:05:57: Ich muss nur einen Punkt auch meinerseits ergänzen im Willen der Transparenz, so wie Hans Jörg bin auch ich Gründer der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Akademik in China, sodass hier Transparens herrscht.
00:06:11: Wir sind sozusagen Interessenvertreter für das Anliegen des die akademischen Kompetenzen deutscher Menschen, die in China leben für Deutschland und die deutschen ethischen Beziehungen zur Verfügung zu stellen.
00:06:26: Ja, super.
00:06:26: Das freu ich mich sehr!
00:06:27: Ihr weiterer Leben erlebt in Hunan wie wir alle aus China wissen.
00:06:32: viele gute Sachen kommen aus Hunan.
00:06:34: Insofern setze ich viele Hoffnungen in euch.
00:06:39: damit möchte ich gerne die Runde beginnen und zwar nämlich eine Frage an alle ist es gar keine Reihenvorge vorgesehen?
00:06:46: meine erste Frage an euch ist wann ist euch zum ersten mal aufgefallen das Deutschland-China falsch einschätzt?
00:06:53: In welche Richtung auch immer?
00:07:00: Ich werde ganz schnell konkret, mir ist das schon aufgefallen im Jahr nineteenhundertsehnundneinzig wo ich das erste Mal in China war.
00:07:11: In dem Kontext haben wir ein Unternehmen besucht was damals Zulieferer von uns war und es war damals schon für den der sehen wollte sichtbar dass dieses Unternehmen mit absehbarer Zeit einen Wettbewerber für uns werden würde Und die folgende Geschichte wird das bestätigt, dass es heute in dem Feld der größte Hersteller der Welt.
00:07:38: Ja vielleicht kann ich gleich danach schieben.
00:07:40: bei mir war's in einer ähnlichen Zeit wobei das natürlich immer ein Kontinuum ist aus dem was erwächst.
00:07:48: Ich habe damals mich sehr intensiv mit humangenetik beschäftigt um man genetik und etik in china.
00:07:54: Und damals entstanden gerade die großen Infrastrukturen, der Forschung aber auch eben das Governance in dem Bereich mit natürlich der Perspektive, dass man das industriell wirtschaftlich usw.
00:08:05: nutzt und für die Medizin.
00:08:07: Und damals war eben die große Idee in der Welt, dass China sich durch Handeln und sonstige Aktivitäten nach europäischen amerikanischen Normen allmählich dem Westen anverwandeln würde.
00:08:24: Also der Wandel durch Handel oder so.
00:08:28: Und ich habe damals schon das nicht verstanden, hab gesagt, dass kann doch eigentlich überhaupt nicht funktionieren.
00:08:33: Erstens widerspricht das Vorkommenmeinwahrnehmung in China.
00:08:37: Zweitens widarspricht es allen was ich seit der Antike als Philosoph sehr intensiv mit den klassischen chinesischen Texten beschäftigt.
00:08:45: und seitdem war niemals der Ansatz möglich, dass China sich mit irgendeiner Weise nach anderen Vorbildern richtet.
00:08:56: Es ging immer nur ums Lernen, dessen was gut und hilfreich und wichtig ist von anderen aber niemals danach sich ein anderes Modell zu richten.
00:09:06: Und ich will das jetzt nicht weiter vertiefen, aber damals fing es an dass ich mich wirklich tief gefragt habe wie kann man so grundsätzlich falsch liegen?
00:09:14: Wie kann man vollständig die eigenen Erwartungen auf ein anderes Land projizieren und die eigenen Maßstäbe und Werte auch in einem anderen Land projozieren, ohne sich zu fragen.
00:09:26: Was eigentlich von diesem Land aus selbst wahrscheinlich passieren wird?
00:09:31: Und dazu war die Synologie eigentlich mal erfunden worden.
00:09:34: Die hat da aber glaube ich nicht viel geholfen.
00:09:39: Ja danke dir.
00:09:40: oder nur mal eine ergänzende Frage denkst du Das hat unter anderem auch damit zu tun, dass China ein Land ist mit deutlich längerer Geschichte.
00:09:50: Und ich denke mit dieser Art von Denkmuster hat wahrscheinlich Deutschland bei anderen Ländern durchaus Erfolg erzielt gehabt.
00:09:59: aber bei der chinesischen Kultur da hat man wahrscheinlich so wenig Mühe gegeben um das wirklich zu verstehen was diese Nation für Hochzeit noch hatten.
00:10:11: Ich sage dazu zwei Punkte.
00:10:13: Der erste Punkt ist, es hat eigentlich mit der Dauer der Geschichte erst mal nichts zu tun.
00:10:19: Wir haben in Deutschland ein hinreichend tiefes Geschichtswissen.
00:10:22: Leider harbert das an der Geschichtskompetenz in Deutschland.
00:10:28: Das wird einfach nicht mehr gelehrt.
00:10:30: Seit Jahrzehnten wird das immer weniger unterrichtet Und das betrifft besonders eben die Erweiterung des Weltbildes auf Länder wie China.
00:10:37: Das kommt ja so gut wie gar nicht vor, also das ist das eine.
00:10:40: Also eigentlich die Geschichtsfähigkeit haben wir in Deutschland besonders viel stärker als den USA zum Beispiel.
00:10:48: und zweitens glaube ich hat das etwas vor allem mit der Geschwindigkeit der Entwicklung in China zu tun.
00:10:53: Die ist einfach schwindelerregend.
00:10:55: da kommen die Leute einfach nicht mit an jeden Strohhalm zu klammern, der ihn irgendwie bekannt vorkommt.
00:11:01: Und weil sie eben niemals überhaupt gedacht haben dass es andere in sich stimmige kulturelle Maßstäbe geben könnte als die europäischen bekommt diese Frage dann gar nicht vor.
00:11:11: und dann ist eben alles nur im Blick auf die Anschlussfähigkeit an Europa gedacht.
00:11:17: ich glaube das ist eher das Thema Geschwindigkeit wenn man dann eben nicht mehr Ruhe nachdenkt und sich reflektiert sondern einfach dass man aus der Luft irgendwas greifen kann, was einem gerade bekannt vorkommt.
00:11:29: Ich
00:11:31: glaube ich bin auch um die gleiche Zeit nach China gekommen oder bei den ersten chinesischen Studenten gehabt.
00:11:39: Das hat etwas mit Überheblichkeit zu tun.
00:11:41: Ende der neunzehär Jahre, die hier angesprochen wurden, erinnere mich selber, kam ich in ein Labor an der Tongji Medical School und Gelinde gesagt, das Labor war nicht zu dem damaligen Zeitpunkt auf einem sehr hohen Standard.
00:11:59: Aber die Leute waren dort alle willens sehr viel zu lernen und aufzunehmen.
00:12:04: Zwei-drei Jahre später bin ich wieder dorthin gekommen.
00:12:07: Da konnte ich nur sagen, da war es schon bereits der Fall, dass wir nicht mehr mithalten konnten im Sinne von Gerätebeschaffung und so weiter.
00:12:16: Das ist in einem Tempo das jetzt was Ole gesagt hat aber auch das Herr Hans gesagt hat.
00:12:21: Das sind einfach Dinge die wir uns also in so kurzer Zeit überhaupt gar nicht vorstellen können ja?
00:12:26: Ich bin in Wuhan auf einem Flughafen gelandet, das war eine kleine Baracke.
00:12:32: ein paar Jahre später haben wie einen riesigen Flughafendort hingegangen innerhalb von wenigen Jahren.
00:12:39: Wir kennen die Situation am BER in Berlin, also das sind genau diese Beispiele.
00:12:45: Es ist eine Überheblichkeit, die häufig und immer noch nicht Leute wahrhaben wollen wie schnell man sich dort hier adaptiert und man Dinge auch umsetzt.
00:12:57: Ob es immer alles nachhaltig ist?
00:13:00: Das steht jetzt mal gar nicht zur Debatte.
00:13:03: gesehen, dass man das gerne machen wollte.
00:13:05: Und dann hatten wir uns auch gemacht.
00:13:07: und da muss ich sagen kann nicht nur sagen ob Wuhan oder Changshaa oder auch Shanghai das liefern alles in einem Tempo ab.
00:13:15: Da können wir in Deutschland nur träumen.
00:13:18: Das ist
00:13:19: ein Ding wo die Deutschen sich etwas neu orientieren müssen auch gedanklich ja.
00:13:26: Dass sie dort auf einen Nicht ein Gegner im Sinne Ein Wettbewerber gefunden haben der eben Ja, ein wirklicher Wettbewerber ist.
00:13:34: Und nicht mehr in dem Jahr nineteen siebenundneunzig.
00:13:36: Dass Sie seit der gleichen Zeitraum so wenig geschaffen haben, können Sie sich das irgendwie nicht vorstellen?
00:13:43: Also ich kann neben nur beiflichten.
00:13:46: Vorständigkeit halber würde ich gerne die erste Frage nochmal an Hans Jürg weiterreichen.
00:13:51: Genau es sind eigentlich schon alle Aspekte genannt worden.
00:13:58: Das eine war was du genannt hattest Andreas diese Überheblichkeit Und was mich sehr geprägt hat, als ich Anfang der Jahrzehnte nach China gekommen bin ist mir auf einmal die Geschwindigkeit aber auch gleichzeitig der extreme Wandel bewusst geworden.
00:14:17: Ich bin dann wieder zurück nach Deutschland und habe das in meinem Kollegenbekanntenkreis gezeigt weil ich habe da Fotografien gemacht und die Reaktion war unisono.
00:14:28: Ich wurde angegriffen.
00:14:30: Die Leute haben meine Wohnung verlassen.
00:14:34: Seitdem nie wieder haben die mit mir ein Wort gesprochen.
00:14:38: Es hat mich natürlich sehr geprägt, weil ich zu dem ... Ich hab mal gezeigt und nicht ansatzweise verstanden habe warum Menschen so reagieren können.
00:14:46: Ich habe nur gezeigt was ich da gesehen habe auch hab das eingeordnet Und es war so ein Punkt warum wir in Deutschland nicht verstehen Was gerade mit China und was mit uns selbst passiert.
00:15:03: Und dann ist nun zweiter Punkt.
00:15:07: Das ist ja auch schon genannt worden in der Gruppe, wie in den neunzigern, neunzentneinziger Jahren Deutschland noch sozusagen am Zenit teilhaben durfte und dass man damit eine gewisse Haltung nach China gegangen ist oder auf sonst wohin wir sind.
00:15:24: mehr weil wir jemand sind haben uns letzten Endes darauf ausgeruht, was unsere Verfahren nach fünfundvierzig und auch davor aufgebaut haben.
00:15:37: Und in China – das kann ich bin ein bisschen jüngerer Jahrgang als ihr ne?
00:15:44: Aber was ich sehen kann ist, China passt sich nicht an also diese ganze WTO-Geschichten und so Handel mit Wandel, Wandel mit Handel sondern da wird bestenfalls assimiliert oder absorbiert.
00:15:58: Es wird aufgenommen, verarbeitet und es wird dann sinisiert.
00:16:04: Das ist ein wichtiger Punkt, denn viele Leute einfach nicht auf dem Schirm haben, wenn sie sich mit der chinesischen Kultur wirklich auseinandersetzen.
00:16:12: Ich glaube das hast du auch genannt Ole?
00:16:16: Dass wir China oder Hans auch... Wir verstehen China nicht weil wir nicht auf die Idee kommen, China aus sich selbst daraus zu verstehen, zu wollen.
00:16:28: Und anscheinend hat jetzt einer der deutschen Kina-Experten, der mit allen Themen durch die Medien marschiert.
00:16:39: Hat jetzt herausgefunden nach dreißig Jahren China auf dem Land.
00:16:43: Aber kann eine Kultur nur dann verstehen?
00:16:45: Wenn man sie aus sich selbst heraus versteht.
00:16:47: also da muss ich fragen wie versteht sich denn die Kultur selbst habe ich gedacht naja in der Philosophie wird es im ersten Semester vermittelt aber gut dass man das noch dreizig Jahre jetzt mal merkt ist sicherlich ein wichtiger Schritt, um China in dem Fall zu verstehen.
00:17:07: Das Thema ist ja Angst und je mehr wir das Land selbst verstehen können wir mit dieser selbst erschaffenen deutschen Angst umgehen.
00:17:17: Heute der China Angst ist ja gar nicht so alt oder?
00:17:22: ich möchte dich hier unterbrechen.
00:17:24: nur eine kurze Gedanke.
00:17:29: Mach mal.
00:17:29: Ich wollte was ergänzen zu dem, okay?
00:17:31: Ja
00:17:32: ich auch.
00:17:33: Du lässt es doch
00:17:34: machen.
00:17:35: Was der Herzhörer gesagt
00:17:36: hat.
00:17:39: Ich finde diesen Satz sehr wichtig.
00:17:40: man muss eine Kultur aus sich heraus verstehen.
00:17:43: Ich möchte aber den Bogen mal zurückschlagen zu Deutschland.
00:17:47: wir müssen auch uns da aus uns heraus verstehen!
00:17:52: Ich habe vor nicht allzu langer Zeit ein interessantes Buch geschrieben gelesen von einem Kulturhistoriker, der sich beschäftigt hat mit Vorgängen im Preußen in der Zeit.
00:18:12: Wenn man sich diese Vorgänge anguckt, dann sieht man dass da ganz bestimmte Strukturelemente die wir heute in Deutschland beklagen alle schon da waren.
00:18:21: Die sind nicht neu sondern sie sind auch damals schon vorhanden gewesen.
00:18:25: Sie haben damals einfach im anderen Kontext anders gewirkt aber sie waren da und es gibt so ein paar Grundsatz Themen die sicherlich bei uns eine Rolle spielen.
00:18:40: Kenne Feedbacks aus der Automobilindustrie, die sagen wir haben das von euch alles gehört.
00:18:49: Aber ihr habt nicht laut genug geschrien?
00:18:53: Ich kenne ein Feedback was hieß Ja!
00:18:56: Wir wissen, Ihr habt uns das alles gesagt aber ihr habt uns nur Powerpoint geschickt.
00:18:59: Wir haben gedacht dass es wirklich real so ist, ist bei uns nicht angekommen und das ist ein Grundproblem.
00:19:07: das ein System welches über Jahrzehnte und wir reden ja jetzt mittlerweile über mindestens zwei Generationen Menschen erfolgreich war, dass das keine Wahrnehmung mehr hat für das was eigentlich die Hintergründe dieses Erfolges waren.
00:19:24: Und warum diese Hintergründen dieses Erfolg möglicherweise gechallengt werden?
00:19:29: Das nehmen wir einfach nicht mehr wahr.
00:19:31: und das braucht tatsächlich einen Big Bang!
00:19:33: Das ist aus der Mindset-Lehrer ist es sehr wohl bekannt.
00:19:37: man muss wenn Wenn man die Wahrnehmung und das Weltbild verändern will, braucht es wirklich einen Big Bang.
00:19:45: Man kann das nicht pö apö mit erklären machen.
00:19:49: also alles was was rational argumentierend ist wird von unserem Gehirn weggeschoben als Wind.
00:19:57: Das wird aber nicht als etwas Relevantes wahrgenommen, also das ist...
00:20:03: Was du gesagt hast, da ist es von der Vierzehnte bis zu den Hundertenundachtzig?
00:20:07: Kannst Du da mehr Informationen geben
00:20:08: oder...?
00:20:09: Ich kann sagen worum es ging.
00:20:11: dieses Thema ging im Prinzip um dem Bau der bräusischen Ostbahn und die ganze Erschließung von Ostbräußen jenseits der Weichsel Verkehrstechnisch, die ganzen Diskussionen mit Militärs, mit dem Parlament, die Diskussion hin und her.
00:20:27: Und auch wir Deutschen damals nach Amerika und Briten nach Großbritannien gefahren sind damit man diese Brücken überhaupt bauen konnten weil wir selber keine Ahnung hatten wie das ging.
00:20:37: Also da finden sich viele Dinge wo man das liest, wo man dann denkt, dass kommt ja alles so bekannt vor.
00:20:46: Das war dieses Buch.
00:20:49: Und Last but not least ist glaube ich ganz wichtig, was der Hansjörg gesagt hat.
00:20:54: China ruht in sich selber!
00:20:58: Das heißt also... Ich merke das ja auch an Diskussionen mit Chinesen.
00:21:02: Wenn die Chinesens sagen wir machen das so dann kann man mit denen darüber diskutieren aber es wird hinter eben trotzdem so gemacht selbst wenn man vielleicht zwischendrin mal eine andere Meinung hatte.
00:21:11: Es wird einfach so durchgezogen.
00:21:13: Punkt Ich denke, wie ich will und darüber müssen wir uns im Klaren sein.
00:21:19: Also China wird nicht das machen sowohl auf individueller Ebene als auch auf der Ebene von Familie, Gesellschaft was wir uns vorstellen sondern es wird das machen was es selber für richtig hält.
00:21:37: praktisch
00:21:39: ich sehe da gar kein Widerstuch.
00:21:44: Dein letzten Punkt mit dem ersten Punkt, der eigentlich direkt verbinden würde.
00:21:47: Gleich nochmal darauf einsteigen.
00:21:49: du hast ja gerade gesagt dass die Chinesen das so durchziehen.
00:21:55: Das ist aber nicht nur eine Sache der Standfestigkeit und der eigenen der Würde und Selbstbestimmung.
00:22:03: Das geht einher mit dem Willen etwas zu lernen auch von anderen.
00:22:07: Ich gebe das Beispiel des ganz im bürgerlichen Gesetzbuch ist in China.
00:22:11: Das ist ja weitestgehend eine deutsch- chinesische Co-Produktion, um das mal vorsichtig zu sagen, dass es ein echter Lernerfolg an gegenseitiger und da ist es wirklich so aus meiner Sicht, dass das ein Hinweis darauf ist wie offen China für gute Argumente ist.
00:22:29: Nur die guten Argumenten müssen auch wirklich gut sein im chinesischen Sinne nicht nur einfach im Sinne der Behauptung der Leute, die diesen Vorsprung oder dieses Wissen oder diese Modelle vielleicht mal entwickelt haben.
00:22:42: Ein ganz kurzer Anekdote als ich anfing in meiner Forschung über die ethischen Einstellung Chinas zu einer neuen Genetik-Technologie
00:22:50: da
00:22:51: hat man damals in Deutschland die GMO Versuchsfelder kaputt gemacht über Fallen geplündert weil das alles Teufelszeug war.
00:23:01: In China hat man zur selben Zeit das Gegenteil gemacht.
00:23:04: Da sind die Bauern über die Feld Zäune geklettert und haben sich die Tomaten geholt, weil sie am Verrotten waren.
00:23:11: Und wie gesagt haben wir sehen das gar nicht ein dass das was man essen kann da verrottet.
00:23:16: Wir essen das lieber selber oder verkaufen das Weil uns keiner erklärt hat warum das rational gesehen ein Problem sein kann.
00:23:24: Und da hätten wir damals gut an Fuß in die Tür kriegen können, mit vernünftigen rationalen Argumenten zu erklären warum das vielleicht doch ein Problem sein könnte.
00:23:33: Haben wir nicht gemacht?
00:23:34: Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht welcher das sein würden.
00:23:37: aber der Punkt ist ja sie sind standfest und stur in gewisser Weise auch Aber im Korridor des Lernen-Vollens.
00:23:47: Das bringt mich zu dem ersten Punkt jetzt zurück bei mir zu dieser Frage selbst, also Kultur aus sich selbst raus verstehen oder eben die eigene Kultur erst einmal verstehen.
00:23:57: Das ist ja beides aufeinander verwiesen.
00:24:02: Also diese Frage der Kultur aus ich selbst heraus zu verstehen finde ich für uns extrem wichtig weil wir haben wie du schon oder wir alle schon gesagt habt spätestens in den neunziger Jahren ein Riesenvorsprung gab unsererseits, versäumt den Vorsprung die wir hatten in Zeit.
00:24:19: Vorsprungen auch auszugestalten.
00:24:21: wie können wir China besser verstehen?
00:24:24: Ich habe damals fürs Institut für Asienkunde in Hamburg eine Studie im Auftrag des BMBF gemacht zur Zukunft der Ostasienwissenschaften.
00:24:32: Damals haben wir festgestellt dass es einen enormen Aufwuchs geben muss an Chinakompetenz institutionell und auf allen Ebenen.
00:24:41: das war etwas Wie du sagtest vorhin, ja es gab nur PowerPoints.
00:24:46: Nein wir haben laut geschrien aber niemanden damals interessiert weil alle saturiert waren und sich nichts vorstellen konnten das nachholende Modernisierung wie sie dann in China einfach stattgefunden hat im Grunde eine eigene Mechanik hat die man schon in den neunziger Jahren hat sehen müssen.
00:25:03: Und deswegen ist das so wichtig dass wir verstehen wie man China verstehen kann überhaupt.
00:25:09: Das ist nicht dann wenn China Erfolg hat Das ist dann, wenn China den Erfolg sucht und selber lernen will.
00:25:16: Jetzt sind Sie im Grunde in der Phase wo sie das was sie vor dreißig Jahren angefangen haben umzusetzen.
00:25:22: Wo sie das am Grunde nur abspulen und weiter veredeln und im Grunden ihre eigene Dynamik entwickeln da sind wir hoffnungslos hinterher.
00:25:29: Da schaffen wir auch nicht mehr mit Wortmitteln dahinter herzukommen.
00:25:32: Wir müssten uns immer angucken wo.
00:25:34: die Not ist groß und hat in China dazu geführt, dass man eben diese enorme Anstrengung unternommen hat zu lernen von den Besten, zu denen wir damals in Deutschland gehört haben.
00:25:47: Und wir haben uns nicht verstanden, damals als auch eine Nation die vom Lernen im Grunde lebt und sonst keine Ressourcen hat was uns zu einem verbündeten Chinazette werden lassen können damals.
00:26:02: Das ist der europäische Kulturteil, den wir leider nicht selbst reflektiert haben.
00:26:07: Wir können auch ganz platz sagen, du hast eine andere Theorie gerade bemüht.
00:26:11: ich würde sagen wir nennen das in der Kognition Psychologie oder in der Philosophie nennen das Heuristiken.
00:26:17: Wir müssten die Heuristicen einfach neu lernen.
00:26:21: Das geht nur brutal und zwar natürlich mit Gewalt sondern mit klaren starken Einschnitten in die eigenen Weltbilder.
00:26:34: Horistik sind die Denkmuster, die wir für selbstverständlich halten.
00:26:39: und verwirkt sich selbstverständlich im Wortsinn.
00:26:42: Selbst, das versteht sich aus sich selbst von sich selbst heraus die uns ermöglichen unter normalen Umständen normal zu funktionieren und es sich immer zu fragen warum fällt denn jetzt der Hammer mir auf den Fuß wenn ich ihn loslasse?
00:26:54: Das muss ich nicht immer fragen das weiß ich.
00:26:56: aber unter anderen Bedingungen wie auf dem Mond zum Beispiel.
00:27:00: da muss ich mir diese Frage vielleicht nicht so sehr stellen weil der Hammer eben so langsam fällt dass ich das rechtzeitig merke.
00:27:07: also Horistiken sind die Dinge gewohnt sind, kulturell für selbstverständlich zu halten.
00:27:12: Wie müssen wir in Bezug nicht nur auf China sondern gleichzeitig auch auf die ganze moderne neu lernen?
00:27:18: Das gehört nämlich aus meiner Sicht zusammen.
00:27:20: das ist ein Thema was auch mit den Leuten sehr schade
00:27:22: ist.
00:27:23: Heißt es nicht auch so dass man im Grunde genommen um eigene Kultur selbst zu verstehen braucht mal so einen Außenbild wie China.
00:27:31: Das ist eigentlich die beste Gelegenheit.
00:27:34: im Vergleich zu China kann man ja sich selbst besser verstehen das als Chancen zu nutzen.
00:27:40: Ich würde es anders sehen, also wenn man interkulturelles Training macht oder wenn ich meinen Studenten auch diese ganze interkulturelle Kommunikation der erste Schritt ist dass sich die mit ihrer eigenen Kultur in dem Fall sind sehr chinesische Studenten konfrontiert.
00:27:56: Das heißt wir müssen uns erst und ich glaube das hast du auch gesagt Hans mit uns selbst auseinandersetzen bevor wir überhaupt eine Kultur wie China oder Marokko, oder französisch Kanada verstehen können.
00:28:15: Was nehme ich denn als ... was take it for granted?
00:28:20: Also was nehme ich selbstverständlich weil es meiner Kultur eigen ist und bin dann irritiert wenn jemand anders das anders macht.
00:28:30: also Das ist so ein Punkt.
00:28:32: oder zweite Aspekt, weil wir gerade über China und das Selbstverständnis von China, dass sie gerne zuhören.
00:28:40: Aber die machen ihr Ding!
00:28:42: Ich will jetzt einfach mal das ganz spezifisch machen bei uns in der Akademie.
00:28:46: ich habe auch im Berufsschulbereich geforscht und publiziert es dann auch vom Parlament
00:28:53: als
00:28:55: publikationswürdig, also die haben das dann republikiert.
00:28:57: Das ist mir erst dann im Nachhinein klargeworden was das bedeutet.
00:29:02: aber der Hintergrund ist, dass sie in jedes Land eine Promotionsstudentin hingeschickt um das Berufsschulsystem zu erforschen inklusive Spracherwerbe, also Japanischlern und die Japandan, Deutschland, Deutschland.
00:29:21: Und ich habe da eben ein kleines Feld bearbeitet nämlich Deutschland.
00:29:25: Und mir ist dann, wo ich die Forschung begonnen habe, ist mir erstmal klar geworden auf welcher Maßstabes?
00:29:31: Auf welcher Flughöhe China oder das Erziehungsministerium Peking das ganze ausrollt.
00:29:37: Das ist nicht nur im Berufsschulwesen, das findet man in allen Wissenschaftsdisziplinen.
00:29:43: In allen gesellschaftlichen Bereichen wird diese Vorgehensweise angewandt.
00:29:50: Ich möchte Thema X als chinesisches Volk Verstehen, dann schick ich in jedes Land was führend ist.
00:29:58: Schicke ich Experten hin?
00:30:00: Die sollen das von innen heraus komplett nach wissenschaftlichen Kriterien, Maßstäben, Methoden lernen, verstehen, synthetisieren und dann wieder die Daten prozessiert zurückbringen.
00:30:11: Und ich kann das jetzt sagen.
00:30:13: Ich weiß dass hundert Prozent so läuft es im Berufsschul.
00:30:17: also das Thema Berufssschule ist super wichtig in China aktuell und Es läuft aber in allen anderen Wissenschafts- oder Industriethematiken analog.
00:30:31: Und das bedeutet dann nicht, Deutschland wird ausgebildet weil es so gut ist?
00:30:36: Nein!
00:30:38: Das ist ein Land unter vielen, das ist ein Berufsschulsystem unter vielen und das Gleiche läuft eben auch in allen anderen Technologien wo ich jetzt eben nicht zu Hause bin.
00:30:49: ja deswegen kann ich das ja nur in dem Bereich.
00:30:53: Das ist
00:30:55: so eine strategische Maßnahme, was daraus abgeleitet ist.
00:30:58: Wenn man die richtige Einstellung und die richtige Strategie hat...
00:31:04: Und das ist genau auch was ich heraus möchte wenn wir über das aktuelle China reden und dann in Deutschland einfach nicht sondern die daheim gebliebenen realisieren es ist zehn nach zwölf, es ist nicht mal fünf vor zwölfe, es sind zehn nach dass sich dann sagen naja Was du gesagt hast, Hans.
00:31:27: Es muss wirklich ganz schlecht werden damit die Leute aufwachen und ich sage ja das ist in der Tat richtig.
00:31:33: aber wenn wir nach China schauen dann gibt es eben auch die Möglichkeit Direktiven und sozusagen Strukturen durch neue Handlungsanweisungen oder dass über neue Handungsanweisung Strukturen neu geschaffen werden.
00:31:50: Und das ist zumindest was ich in meinem Umfeld in China beobachten kann seit vielen Jahren und ich bin der Überzeugung, was China kann reingesellschaftlich wäre auch in einem föderalen Demokratie wie in Deutschland auch möglich, dass es neue Direktiven gibt.
00:32:11: Dass es neue Handlungsanweisungen gibt.
00:32:14: Das ist ja auch in Deutschland auch möglich gewesen, das jetzt jeder eine Klimaanlage und Solarzellen auf dem Dach haben muss.
00:32:22: Ob's was bringt oder nicht?
00:32:23: Ist egal.
00:32:23: aber es ist ein Gesetz geworden oder ein de facto Gesetz.
00:32:28: also da gibt sie auch oder die Abfraggremie wo dann jeder sein Auto verschrottet.
00:32:32: Also Es gibt ja schon Möglichkeiten den deutschen Michel sozusagen zu steuern Und das kann man sicherlich auch in einem produktiven oder einen positiven Sinne.
00:32:50: Ja, ich denke mal zu einfacher Dinge stimmig dazu aber zu so ein kompletter Thema finde ich dass hat gerade die deutsche Wirtschaft oder Deutschland gar nicht noch noch nicht diese richtige Stadion erreicht.
00:33:05: weil ich finde, Deutschland hat China oder deutsche Unternehmen haben chinesische Unternehmen Jahrzehnte lang belächelt.
00:33:11: sie können nur kopieren Aber nur seit ganz, ganz kurzem habe ich das Gefühl, dass nämlich einmal in die ganze andere extreme Ende gegangen ist.
00:33:22: Und jetzt reden wir über China-Arms.
00:33:26: Diese Wechsel passiert innerhalb von vielleicht wenigen Wochen zu übertrieben, aber weniger Jahre auf.
00:33:32: Insofern
00:33:33: was sagt es über
00:33:34: die deutsche Denkweite oder die Denk bei der deutschen Unternehmen und deutscher Manager?
00:33:39: Zu extrem.
00:33:40: Immer das, wenn man historisch schaut wird den Deutschen auch unter Napoleon vorgeworfen sie seien immer zu extremen von einem Ende zum anderen Ende.
00:33:50: Das ist immer ein Banken zwischen sich in der depressiven Haltung und Selbstmitleid und des aufbrausende Sturmgruppen.
00:33:59: und wir jung ja wir marschieren vorwärts und wir kriegen alles hin.
00:34:03: Wir sind die besten.
00:34:04: Und dieses wenn wir über China, das ist Marlenia.
00:34:09: China ist überall innovativ.
00:34:10: Ich sage immer schaut euch an wo kommen die Schlüsseltechnologien her?
00:34:15: in den letzten vierzig Jahren sind sie aus dem USA, aus Europa, aus Deutschland und so weiter gekommen?
00:34:20: Und es ist auch okay.
00:34:21: Wir haben ja das gleiche Spielchen vor hundertfünfzig Jahren gemacht als Deutschland sozusagen dankbar geschaut hat.
00:34:28: Wo kriegen wir unsere Inspirationen und haben dann uns weiterentwickelt.
00:34:36: Und im China macht es genauso wie Deutschland nur ein bisschen professioneller.
00:34:41: und ich kann momentan, also zum Beispiel bei den IVKs weiß ich, ich komme aus von Audihausen Wir hatten natürlich im Umfeld auch Entwicklungsingenieuren, die haben schon in zwei Tausend Sieben.
00:34:54: Hatten die einen EVK entwickelt gehabt und eine hundertprozent Stromer?
00:34:59: Und dann habe ich zu dem Entwicklungs- ingenieur gesagt, warum habt ihr es gestoppt?
00:35:03: Naja das Battery Pack da müssen wir Garantie drauf geben.
00:35:08: Das schaffen wir so nicht der zweijahres Garanti.
00:35:11: Das ist viel zu teuer.
00:35:12: Ja, wir haben das Projekt jetzt gelassen ja also einfach nur wir hatten ja auch Innovationskraft.
00:35:19: Wir haben ja auch Projekte laufen gehabt, aber wir haben eine andere, einen anderen Blick auf das Thema wie es beispielsweise in China umgesetzt wird.
00:35:30: Also
00:35:36: ich glaube, dass die Anverheblichkeit oder immer Leuten geht's noch zu gut?
00:35:40: Ich will da nochmal Aufgaben, was Hans erzählt hat.
00:35:42: Ich glaube, es muss wirklich zum Kanal kommen damit sich wirklich von innen heraus sich ändert Wenn das nicht pressiert, also nur als Beispiel in den jetzt gab ja über Pfingsten und weil es alle waren im Urlaub wenn man also versucht hat eine Firma in Deutschland zu kontaktieren.
00:36:04: Den geschrieben hat dann drei vier Leute auch noch in Kopie genommen hat.
00:36:07: Dann kamen in Breinweise zurück internationale Konzerne.
00:36:14: In zwei Wochen bin ich jetzt am Urlaub.
00:36:17: Dann schaue ich mir an und beantworte Ihre Mail.
00:36:24: Und ich glaube, da geht es den Leuten einfach noch zu gut!
00:36:28: Das ist nicht Angst?
00:36:29: Ja die haben Angst dass sie als ihre Bequemlichkeit aufgeruttelt werden, glaube ich.
00:36:35: Also das jetzt glaube ich dann wirklich eine praktische Erfahrung, die ich gemacht habe... Das kann nicht sein, dass internationale Konzerne nicht antworten können weil die AfD der Arbeitsgruppe und wie im Urlaub ist.
00:36:50: Das ist
00:36:51: einfach...
00:36:55: Das sind aber jetzt kulturelle Themen, über die wir reden.
00:36:59: Aber ist das nicht alles, was wir haben?
00:37:01: Ja ja, also uns zwar sieht man, da haben wir in China ein paar andere Dinge, die anders sind.
00:37:09: Also das eine ist mal wenn ich in China mit mir anschaue Robotik.
00:37:14: Ich nehme jetzt das als Beispiel weil ich da gerade drin bin.
00:37:18: Robotik ist in China festgelegt, in einem fünf- jahresplan.
00:37:24: Es gibt eine koordinierte Aktion diese ganzen Themen voranzutreiben.
00:37:29: das wird governmentmäßig unterstützt.
00:37:34: da gibt es zwar auch die vielen einzelnen Firmen die einzeln was machen aber die sind nicht alleine unterwegs.
00:37:43: ich nenne das mal so In Europa sind die Firmen oder im Westen generell, in der Regel allein unterwegs.
00:37:51: Jeder gegen jeden und es gibt keine flankierende Kooperation.
00:37:56: Ich nehme ein Beispiel aus Shenzhen, was ich gerade gesehen habe.
00:38:02: Da gibt es einen von einer Regierung von der Schengen Robot Association finanziertes, ich nenne das jetzt Ausstellungsgebäude.
00:38:12: Da sind die ganzen Zulieferer, die Komponenten für Robotik machen.
00:38:16: Sind da anwesend und wenn ich dahin gehe dann kann ich mir als ein potenzieller Roboterhinchersteller alles was ich für einen Roboter brauche aussuchen kann mit den Firmen reden.
00:38:27: Ich kann das ganz schnell alles rauskriegen was geht Und ich brauch nicht wie in Deutschland eine Firma dort abzuklappern sondern ich habe alles an einer Stelle.
00:38:42: Das ist die Unterstützung, die vom Government kommt.
00:38:44: Natürlich kämpfen die Firmen gegeneinander aber es gibt genügend Strukturen, die geschaffen werden unter dem Motto das ist ein nationaler Wille dahinter.
00:38:56: bei uns wird grundsätzlich kein nationaler wille geschaffen.
00:38:59: so und jetzt geht auf die persönliche Ebene in China ist das überhaupt kein Problem
00:39:05: irgendjemand
00:39:07: irgendwann anzurufen.
00:39:08: Das kann auch sein, dass der mal ein paar Stunden nicht da ist oder einen Tag nicht da isst.
00:39:13: Aber ich werde eine Reaktion kriegen das es nicht wie bei uns diese strikte Trennung von Arbeit und Freizeit sondern das ist ein Leben.
00:39:25: Und in diesem leben gibt es Elemente die freizeit sind und es gibt in diesem Elementen in diesen lehmelemente Die arbeit sind.
00:39:33: aber Ich mache nicht dieser Diese strikte Chronos-Geschichte, dass ich eben das Leben in Zeitscheiben einteile und in dieser Zeitschalbe bin ich für niemand verfügbar.
00:39:45: Und in einer anderen Zeitsscheibe bin ich dann für meinen Arbeitgeber verfügbare.
00:39:50: In der Zeitsheibe bin Ich für die verfügbaren, sondern es ist im Prinzip ein ganzheitliche Betracht durch.
00:39:58: Das sind wesentliche Unterschiede und das sind aber Unterschiede, die ganz massive Nachteile bringen in der Art und Weise wie wir das heute leben.
00:40:08: Was sagen die Mediziner hier aus der Runde und die Philosophen?
00:40:11: Aus der runde zu der eine Aussage von Hans Bohing, was ich sehr interessant finde.
00:40:15: Er sagte im Nebensatz Deutschland hat eben einfach gesagt Deutschland hat keine nationaler Wille.
00:40:22: das ist
00:40:23: ein Nebendsatz aber es sind dramatischen Satz.
00:40:26: da wollte ich gerade darauf einsteigen das gerne ein bisschen differenziert, weil ich nicht glaube dass wir an der Stelle schon den nationalen Willen bemühen müssen.
00:40:39: Ich glaube es würde völlig genügen wenn wir sagen mal den Grundwasserspiegel der gemeinsamen Interessendefinition und das gemeinsame Interessenverständnis heben könnten.
00:40:54: Das heißt worauf ich, da ich wollte genau an diese Stelle aber mit einem kleinen Umweg.
00:40:59: Wir haben eben darüber kurz gesprochen, dass ein Knall kommen muss.
00:41:04: Ich glaube der Knall, die Knall haben wir schon und zwar im doppelten Sinne.
00:41:09: Das Problem ist nur das die Lawine, die dieser Knall ausgelöst hat, dass sie noch über uns ist und noch nicht angekommen ist.
00:41:16: vielleicht ein paar kleine Krümel sind schon mal da.
00:41:19: Jetzt ist die Frage, wie gehen wir denn mit dieser Lawine oben wenn sie über uns rüberrollen wird?
00:41:24: Das tut sich.
00:41:24: Sie ist unterwegs!
00:41:26: Wir können es nicht mehr verhindern dass die Lawine heißt konkret Abstieg der Wirtschaft in Deutschland das sehen wir schon lange vor allem Abstieg des ganzen kulturellen und Bildungspotentials was wir in Deutschland haben was da damit zusammenhängt usw.
00:41:40: Das muss ich jetzt hier nicht ausführen.
00:41:42: Das haben wir schon.
00:41:44: Wie kommen wir dann wieder raus?
00:41:45: Wie kommt man aus einer rollenden Lawine weg?
00:41:49: Da müssen wir mal gucken, wie andere damit umgehen.
00:41:51: Will ich jetzt nicht beantworten die Frage?
00:41:52: Ich sehe nur dieses Bild zur Start.
00:41:55: Das heißt der Knall ist schon da.
00:41:56: Der Knall war schon gewesen.
00:41:57: Wir mussten uns jetzt wirklich aus der Saturiertheit und Bequemlichkeit herausbewegen.
00:42:03: Und da kann die Industrie aus Eigeninteresse eigentlich sehr viel für tun.
00:42:07: Sie kann zum Beispiel die ganzen Dinge, die man bis jetzt in den letzten hundert Jahren selbstverständlich angenommen hat nochmal revidieren, infrage stellen und vielleicht überformen.
00:42:17: Erst einmal... Warum können Unternehmen nicht selber volkswirtschaftlich funktionieren und denken?
00:42:24: Warum denken die fast überwiegend betriebswirtschaftlich, weil die Geschichtsbildung und die Philosophie fehlt.
00:42:30: Und diese fehlen aus strukturellen Gründen aus vielleicht auch ein bisschen aus einem alten Klassendunkel, der auch vonseiten der Geisteswissenschaften leider, leider massiv gepusht wird.
00:42:45: Wir haben gar keine alternativen Narrative, wir haben nicht das Wissen was Hans-Jörg eben angesprochen hat Deutschland made in Germany ursprünglich an Warnhinweis war, ja der Briten.
00:42:57: Minderwertige Qualität.
00:42:59: Jetzt erleben wir genau das gleiche Spiel durch China.
00:43:02: Das hieß früher alles Plastikschrott nicht kaufen.
00:43:05: jetzt ist Made In China auch einmal eine Qualitätsmarke.
00:43:09: Warum lernen wir nicht darüber etwas wie Geschichte funktioniert Aus Sicht der Industrie damit die industrie anpassungsfähig wird und Nicht nur im Bereich der Technologie, wo sie das ja offensichtlich gut kann.
00:43:21: Aber es wird nicht mehr genügen weil genau diese Fähigkeit haben die Chinesen ja gelernt.
00:43:25: Die haben sich ja schon verinnerlicht wenn noch noch nicht vollständig.
00:43:29: und dazu gehört auch ein weiterer Punkt den ich vorhin zu Hans Jörg noch ergänzen wollte mit dem Thema Berufsschulbildungsforschung.
00:43:37: Es ist ja nicht nur der eine bereite auf was wir auch hingewiesen Und nicht nur diese kurze zeit über die wir da sprechen müssen Wenn wir uns überlegen wie China das kulturell gemacht hat.
00:43:46: Das ist eigentlich auch eine sehr deutsche Herangehensweise.
00:43:50: Man stellt sich ganz zeitlich und umfassend auf mit einer Programmatik, folgt dann der innere Logik dieser Programmatika.
00:43:57: Die haben vor über hundert Jahren in China die Omei Tungshui gegründet – Western Return Scholars Association.
00:44:06: Das ist der Brain Regain Katalyst der chinesischen Gesellschaft, Volkswirtschaft, Politik.
00:44:13: Das heißt ganz platt gesagt, Chinesen wenn sie jung und sind, in der Bildungsphase gehen in die Welt.
00:44:20: So wie früher der deutsche Handwerker ... durchs Land gezogen ist und von einem Meister zum anderen gewandert, dass sich das wichtige Wissen angeeignet hat.
00:44:29: Das hat man in China dann einen globalen Maßstab gemacht.
00:44:32: Man hat dieses Wissen nach und nach wieder zurückgeholt und nicht nur individualisiert wie die kleine Saatkörner in den Chinesischen Tressensphäre reingeholt sondern daraus eigene Kompetenzinfrastrukturen entwickelt, die extrem hochgradig professionalisiert und spezialisiert sind, länderspezifisch Fachspezifisch, Industriebereich spezifische usw.
00:44:56: Davon weist in Deutschland noch nicht mal irgendjemand irgendwas?
00:44:59: Warum ist denn das so?
00:45:01: Warum haben wir jedes Interesse daran verloren, Flug zu sein, Wissen zusammen?
00:45:06: Egal ob man zu China steht.
00:45:09: aber es ist ja nunmal so dass die uns das vormachen wie man pragmatisch weiter kommt.
00:45:14: und das ist eben das Ding wo ich sehe dass wir enorme strukturelle Probleme haben.
00:45:20: Die haben ganz massiv etwas damit zu tun.
00:45:22: erstens, dass wir ein zersplittertes Bildungswesen haben wo man eben Geistes, Wissenschaften und Natur und Technik getrennt hat voneinander.
00:45:30: das ging in den fünftiger Jahren los.
00:45:32: des zwanzigsten Jahrhunderts will ich jetzt nicht so sehr darauf eingehen.
00:45:35: Das ist gegen die deutsche Kulturgesetz gerichtet gewesen ursprünglich.
00:45:40: Und dann haben wir eine Entfremdung von Kapital, Markt und Gesellschaft.
00:45:45: Wer sagt denn, dass es keine gemeinsame Wertschöpfungsperspektive gibt?
00:45:48: Warum haben wir denn entfremdete oder sogar selbstentfremde Arbeitsverhältnisse?
00:45:52: Du hast gerade angesprochen Hans.
00:45:54: Sie hat diese Work-Life Balance IOT.
00:45:56: Wir haben nur ein Leben.
00:45:57: und wenn man Work-Life Balance sagt dann sagt man um eine Arbeits Verhältnisse sind immer entfrenden.
00:46:02: Das haben wir doch überwunden.
00:46:04: seit hundertfünfzig Jahren eigentlich.
00:46:05: dieses Denken das ist doch eigentlich nicht unsere Kultur.
00:46:10: Wo kommt denn das her?
00:46:10: wie kriegen wir das hin?
00:46:13: selbst stärken aus unserer eigenen kulturellen Kompetenz, die wir über Jahrhunderte aufgebaut haben.
00:46:19: Und da glaube ich kann China für uns nicht unbedingt ein Vorbild sein aber einen Hinweis darauf dass es Methoden gibt indem wir das ermöglichen können.
00:46:27: Das heißt wir sollten uns stärker dem zuwenden was China kulturell und strukturell geschafft hat und gucken was können wir davon lernen so wie die Chinesen früher von uns?
00:46:37: Die rechtliche Infrastruktur, die medizinische Infrastruktur.
00:46:40: Um mal das Wort kurz zu erwähnen, ich würde auch jetzt nicht weiter eingehen aber sehr vieles von dem was heute China ist hat deutsche DNA sozusagen in der kulturellen Sicht.
00:46:50: Warum machen wir das nicht auch?
00:46:52: Warum immer dieses Gegensatz hängen?
00:46:55: Ich stimme der Ole in ganz vielen Punkten zu.
00:46:58: Aber eins möchte ich trotzdem in die Runde reinwerfen Auf.
00:47:03: China macht diesen Wandel der Bequemlichkeit gerade mit durch.
00:47:07: Also wenn das auch nicht jeder hören möchte, also ich habe wie gesagt seit nineteen sieben und neunzig betreue chinesische Studenten werden die ersten Schulen wirklich wahnsinnig fleißig waren viel gearbeitet haben sind.
00:47:20: die neuen studenten sehen das schon etwas entspannter ich würde es mal ganz vorsichtig ausdrücken Und sie passen sich dem an, was in Deutschland ist.
00:47:31: Ich will heute noch mal zurückkommen.
00:47:33: Wie können wir denn die Leute aus der Bequemlichkeit herausholen?
00:47:38: Ich habe dafür keine Antwort so lange nicht.
00:47:42: beispielsweise auch der Druck wie ihr wollen das Wochenende gehört, das Wochenend etc.
00:47:47: Ich glaube dieser Gedanke dass man etwas schaffen möchte den auch China uns wirklich vorlebt, wo die Leute hier regelmäßig mit CSC Stipendien nach Deutschland schicken.
00:48:02: Denen müssten wir stärker wieder aufgreifen.
00:48:04: Es gehen ja immer weniger Leute über die DFG sonst wohin?
00:48:07: Da will keiner mehr irgendwo.
00:48:09: Früher ging man in die USA.
00:48:10: Ich habe mich als in der USA unterrichtet.
00:48:13: Aber das wird immer weniger!
00:48:15: Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, die Leute wegzuschicken.
00:48:20: Wie kriege ich die Leute dazu, dass sie Wissentlich sagen, ich will in das Land XY und hier?
00:48:27: wir sprechen über China.
00:48:28: Ich will nach China gehen um mich dem zu stellen was da gerade passiert.
00:48:32: ja also da glaube ich da müssen wir mehr dran arbeiten.
00:48:44: Weil damit wer da kein Missverständnis haben, was ich beschrieben habe und ganz grobem umrissen ist die Vorgeschichte.
00:48:49: Du hast völlig recht.
00:48:50: wie heute ist die chinesische Gesellschaft in einem Krisenpunkt angelangt und gerade was die jungen Leute angeht das ist nicht so ganz einfach und einschichtig sozusagen weil wir in den Provinzen zum Beispiel immer noch diesen enormen Leidensdruck haben der dazu führt dass die jung leute ziemlich genau wissen dass sie hart arbeiten müssen um voranzukommen.
00:49:11: Aber das ist nicht überall so und es fehlen ganz, ganz viele Salutogene, also Gesundheitsstiften im umfassenden Sinne Strukturen.
00:49:19: Das will ich überhaupt nicht bestreiten aber was ich sehe ist ein wichtiger Unterschied zu dem wie was wir in Europa und Westeuropa besonders erleben ist eben dass China dieses Problem im Prinzip sieht und im Prinzip ernst nimmt und im prinzip Nicht nur akademisch stängt sondern Ich weise auch dieses Blueprint hin für eine Revision und vorkommende Neuaufstellung des chinesischen Bildungswesens, das ist ein politisches Handlungsprogramm.
00:49:53: eine grundlegende Reform des Bildungswesens, die genau diese Themen adressieren will.
00:49:59: Das heißt sie haben das auf die Agenda getan.
00:50:01: Sie sagen nicht, dass interessiert uns nicht oder die sollen nicht so faul sein oder sollen nicht flach liegen immer?
00:50:06: Das sagen wir auch.
00:50:08: aber die sagen ja, wir nehmen das trotzdem ernst und gucken was wir aus unserer Verantwortungsposition heraus da jetzt tun können als Staat, als Gesellschaft.
00:50:18: Und dass es eben der Schlüssel in der Bildung liegt ist aus meiner Sicht eine sehr vielsagende Antwort.
00:50:23: Da sind wir doch
00:50:24: alle einig glaube ich.
00:50:26: Ich finde trotzdem sehr spannend weil wir haben mit einer kurzen Satz von Hans angefangen das mit der Deutschland hatte keine Staatswürde und dann hat Wohle lang ausgeführt im Zünderfonds vielleicht die Begründung, warum dann auch sozusagen keine Handlungen kommen.
00:50:44: Aber ich finde es noch eine drastische Rasse, dass noch keine Handlung kommt weil wir nämlich... Wir machen noch unseren Augen und Ohren zu Und was Oledo gesagt hat ist gibt denn dieser doppelten Knall?
00:50:58: Ja aber hier in Deutschland hört man der Knall nicht.
00:51:01: Hat man den Kran nicht gehört Weil die Informationen, die nach Deutschland getragen sind sind vielleicht nicht die richtige Information nur teilweise oder sogar nur erzählt.
00:51:09: Daher, Hans-Jürg.
00:51:11: Wie erzählt ist vielleicht das China-Bild in Deutschland?
00:51:14: Qualitätsmedien aus deiner Sicht?
00:51:18: Ja ich würde gerne noch mal zu dem vorherigen Aspekt eine kleine Anmerkung machen, dass wenn das was Oli gesagt hat, dass man sich für ihn von dreißig wollen den kompletten Reset und ich mache es jetzt mal ein bisschen Yellow Press Style die werden einfach Harvard Heidelberg und Berkeley sozusagen destillieren und daraus einen neuen Gaokao Abitur Studien Design machen.
00:51:44: Und auch wenn das jetzt für uns langjährige China Bewohner zum Schmunzeln bringt, aber Fokus wird dann auf kritisches Denken Gruppenarbeit verschiedene Lösungswege Antworten auf Fragen finden die man nicht beantworten kann.
00:52:05: Also das ist die Zielsetzung von diesem zwei Tausendfünfunddreißig Blueprint.
00:52:11: Und dann kann man natürlich sagen, so wie vor fünfundzwanzig Jahren irgendwie VW Manager gesagt haben, die werden es nie schaffen dass wenn nur Fünfzig Prozent von dem erreicht wird was in diesen Blueprint drin ist Dann können wir uns ganz ganz warm anziehen weil wir werden höchstwahrscheinlich nichts dem entgegen setzen können.
00:52:35: und das Problem ist bei uns in Deutschland.
00:52:38: Wir haben sechzehn Bundesländer, wie viele einzelne Unterabteilungen hat jedes Kultusministerium in jedem Bundesland?
00:52:50: Mein Vater war Lehrer, er hat mir es erklärt.
00:52:53: Das haut einen von den Socken!
00:52:56: Wie wir da ein Blueprint zwei tausendfünfunddreißig in Deutschland umsetzen wollen, das ist mehr ein komplettes Rätsel.
00:53:04: Und wenn morgen der März sagt, wir müssen das jetzt machen.
00:53:08: Wir müssen alle ganz hart arbeiten... Es ist von der föderalen Struktur aus gut wie unmöglich!
00:53:17: Da muss so ein Paradigmenwechsel eintreten.
00:53:20: und zu der Frage von Wie sind die deutschen Medien?
00:53:25: Weil ich hatte ja auf meinen China Realities auf LinkedIn, schreibe ich immer Newsletter und Artikel zu dem Thema Und da war ein Beitrag, der ging durch die Decke, wo es genau um das ging.
00:53:39: Da hatte GZ eine Studie gemacht von Chinesen, die in Deutschland studiert haben und dort leben oder gelebt haben.
00:53:50: Die haben alle UNISONO, also eine qualitative Studie basierend auf Interviews gesagt, Deutschland ist so überheblich.
00:53:58: diese moralische Überlegenheit blendet sozusagen den deutschen michel kina zu verstehen.
00:54:10: und das hat mich dann an das erinnert als dann meine damaligen kollegen gut entbrannt meine wohnung ich hatte sie übrigens zum abendessen eingeladen verlassen haben nachdem ich gezeigt habe wie schanghaienhang jo aussieht und dass hat mich das sehr stark daran erinnerte und hab gedacht es liegt da jetzt schon fast zwei jahrzehne zurück.
00:54:31: Wie persistent
00:54:33: ist dieser Glaube?
00:54:37: Man selbst ist moralisch überlegen gegenüber anderen kulturellen Systemen.
00:54:45: Aber wenn wir jetzt mal nur eine Bemerkung dazu... Ich glaube, wir sind uns ja alle einig, dass das System so wie wir es alle in Deutschland selber erlebt haben nicht förderlich ist, diese Sachen zu überbrücken.
00:55:02: Wie wollen wir jetzt nicht den Förderalstaat abschaffen?
00:55:08: Also auch nicht wie in fünf Jahren.
00:55:11: Da wir es so wissen nicht.
00:55:12: Sonst
00:55:14: können die
00:55:14: Diskussion anstoßen.
00:55:17: Ich glaube ich bin da vielleicht noch blauäugig und denke wir müssen versuchen Antworten zu finden, die uns kurzfristig auch helfen also eher positive Signale schicken.
00:55:31: Also ich denke positiv im Sinne von, also ich halte in der nächsten Woche da auf den pharmazeutischen nationalen Tag in Peking ein Vortrag wo es darum geht sich anzuschauen wie man deutsche Innovationskraft, die gibt es auch vielleicht für den einen oder anderen erstmal komisch an und die chinesische zusammenbringt.
00:55:54: Die Vor- und Nachteile, dass man also wirklich versucht hier zu sagen da kann man Joint Ventures ist jetzt so ein bisschen einfach ausgedrückt aber da kann Man auch Dinge zusammentun beispielsweise die Daten verfügbarkeit in chinesischen Krankenhäusern auf Produkte, die man in die Chinesen in Europa zulassen wollen.
00:56:20: Da gibt es dann halt den Counterpart der Deutschland, der dann hilft diese Zulassung eben auch für Europäermt zu ermöglichen.
00:56:29: Also ich glaube, man muss versuchen neue Innovationen schneller an den Markt zu bringen und da Beispiele zu finden wie deutsche Firmen und chinesische Firmen zusammenarbeiten können.
00:56:42: Ich habe immer noch die Hoffnung dass man das besser machen kann gegen allen föderalen Problemen, die ob wir es leben, wie alle da dem zustimmen auch da sind.
00:56:53: Aber ich finde wir sind noch nicht so ganz klar.
00:56:56: woher kommt diese Angst?
00:56:58: Ich verstehe persönlich bin der einzige Nicht-Deutsche hier aber ich verstehe nicht warum hat man Angst?
00:57:04: weil jetzt sieht man ja dass China jetzt vorgestritten ist in vielen Bereichen.
00:57:11: aber warum führt man Automatik zu einem Gefühl ernst?
00:57:13: Ist das dieser Ernst?
00:57:17: dass man vielleicht auch aus einer Work-Life Balance heraus auf Ausfallheit oder aus Bequemlichkeit kann.
00:57:24: Ich will nicht viel machen, aber Ernst habe ich es da am einfachsten so ein Gefühl.
00:57:29: Oder die zweite Erklärung ist, dass man sagt, ich sehe die
00:57:35: Begründungen
00:57:36: von unserer jetzigen Situation sogar für Deralismus muss man angepasst haben.
00:57:42: das ist aber zu komplex quasi aufgegeben.
00:57:45: deswegen habe Ich kann sowieso nichts bewegen machen.
00:57:48: Oder ist es sogar die Ernst vom Verlust von Definitionshochheit über Wert und Normen, wie ich früher gewohnt habe?
00:57:58: Deswegen hab' ich Angst.
00:57:58: Also warum hat man jetzt Angst?
00:58:00: Das hab' mich echt nicht verstanden!
00:58:05: Also ich würde ganz kurz was sagen.
00:58:07: zum Anfang Wenn wir eine semantische Analyse machen das geht über Google relativ gut da bin ich mir sicher.
00:58:14: vorm halben Jahr gab's China Angst, einen deutschen Medien so gut wie nichts zu lesen.
00:58:20: Und das wird momentan in Framing hochgezogen mit der China Angst weil Angst sich sehr gut verkauft und man damit auch geopolitisch oder politisch im Allgemeinen Dinge relativ gut steuern kann.
00:58:35: in Demokratien also das mal vorweg geschoben.
00:58:38: Das ist meine Beobachtung unabhängig davon warum es jetzt da eine Angst geben kann.
00:58:46: Ich glaube, das ist einfach grundsätzlich ein falscher Blick und eben auch einen Framing, den wir selber auch ausgesetzt sind ja weil wir haben ja auch den Titel von unserem Gespräch mit diesem Framing geschmückt.
00:59:05: Also Angst Ich betrachte mal auf der individuellen Ebene.
00:59:12: Wann würde ich sagen, ich habe Angst?
00:59:14: Wenn ich in einer Situation bin die für mich gewährlich wird und wo ich für mich unmächtig gegenüberstehe.
00:59:30: Und ich glaube dieses Thema Wohnmacht spielt schon eine gewisse Rolle dabei.
00:59:38: Ich kann mir das aber gut vorstellen, ich habe es nicht verfolgt was der Hans-Jörg gesagt hat dass wir heute tatsächlich auch eine Framing Situation haben weil's da natürlich auf Ziele gibt.
00:59:50: Und ich glaube wir sollten vielleicht noch mal ein bisschen zurückkommen auf dieses Thema worüber wir ja immer unterwegs sind.
00:59:57: Das ist die Frage der KMU und das ist die frage dessen auch was der Andreas gesagt hat hinsichtlich Zusammenarbeit Und ich glaube schon, dass man heute als KMU keine Angst haben muss nach China zu kommen.
01:00:14: Wenn man es denn richtig macht und das lässt sich natürlich beschreiben wie man das richtig machen muss.
01:00:22: Dann gibt es genügend Beispiele, dass es Perspektiven gibt und auch erfolgreiche Perspektive gibt.
01:00:27: Richtig!
01:00:29: Ich schaue immer gerne in die Welt mit der Perspektiva Wenn es welche gibt, die erfolgreich sind.
01:00:37: Was ist der Grund dass sie erfolgreich waren?
01:00:42: Das ist eine wesentliche Fragestellung weil wir gucken nämlich immer nur die Frage Stellung an warum scheitert etwas und dann macht man immer tolle analysen warum irgendwas schief geht.
01:00:54: aber das is Das ist etwas, was uns möglicherweise nicht weiter hilft.
01:00:59: Es gibt genügend Beispiele, die erfolgreich sind, wo man nachgucken kann, was war die Erfolgsstory und warum hat das funktioniert?
01:01:06: Man sollte sich das systematisch angucken und daraus Anloserbleiterung.
01:01:12: ableiten.
01:01:13: Man kann aber auch einfach, ganz einfache Empfehlungen geben damit es einigermaßen vernünftig läuft und man kann diesen Staat in China aus meiner Sicht mit relativ geringem Risiko machen.
01:01:24: Da gibt's genügend Wege die das geht.
01:01:27: Die andere Frage ist dann was kann ich zusammenmachen mit Chinesen?
01:01:31: Das muss man dann jeweils sich anschauen was es da für Möglichkeiten gibt.
01:01:36: Aber auch da gibt es ja institutionelle Vorgänge die versuchen solche Dinge zu zu unterstützen.
01:01:43: Also es gibt in bestimmten Bereichen, in Deutschland gibt es Kooperationen zwischen Chinesen und Deutschen.
01:01:51: das muss man sich anschauen was da gibt.
01:01:53: Da bin ich jetzt nicht so erfahren aber ich würde sagen
01:01:57: Weg
01:01:59: für ein KMU in China den gibt es natürlich ohne Angst.
01:02:07: Also, ich würde gerne mal wieder die Philosophenperspektive einnehmen.
01:02:11: Das heißt Schritt oder zweit zurückgehen und verschiedene Dinge, die auf dem Tisch von jetzt liegen versuchen einen Gedankengang reinzubringen.
01:02:18: Und das fängt für mich mit der Frage eben etwas mit der Angst ein.
01:02:22: also wir sind alle keine Psychologen.
01:02:23: deswegen klingt es wahrscheinlich als bisschen dilettantisch wenn wir da so diskutieren wobei natürlich jeder weiß was Angst ist aber schwer dass zu sagen und sobald wir das rationalisieren, ist es eben nicht mehr die Angst.
01:02:36: Das heißt, wir haben da wirklich ein methodisches Problem über das Thema zu sprechen überhaupt.
01:02:42: Mir ist auch aufgefallen dass der Titel den wir uns gegeben haben von Belecheln zur Angst eigentlich falsch ist aus meiner Sicht jetzt weil es eigentlich andersrum ist.
01:02:51: ja ich glaube die Angst ist etwas was viel viel tiefer ist und was sowohl das Belächeln erklärt als auch das Überheblichsein Panik, die wir jetzt haben.
01:03:03: Ich würde gar nicht von Angst reden jetzt sondern ich rede eher von Panikreaktion weil aus Angst kann man trotzdem zumindest instinktiv noch etwas richtig machen.
01:03:14: aber aus Panik kann man nichts richtig machen da rennt man in die nächste Katastrophe sofort rein.
01:03:20: also Wir haben vom Framing gerade gesprochen.
01:03:26: Dieses Framing ist kulturell sehr tief bei uns.
01:03:29: Ich habe mich mal sehr intensiv mit der Geschichte Westeuropäischen-China Rezeption beschäftigt.
01:03:36: Und sie hat ja ganz, ganz widersprüchlich im Verlauf genommen.
01:03:39: Das fing an mit Sinophilie also Philiya die Liebe.
01:03:44: Da hieß es eben China ist der Garant der Aufklärung.
01:03:47: das geht sogar noch viel weiter zurück bis ins dreizehnte Jahrhundert wo die Mönche aus Epstorf in Balüneburg oben eine Weltkarte gebaut haben Die ich jedem empfehlen möchte.
01:03:57: dies unglaublich spannend.
01:03:58: auf dieser Weltkart aus dem breitzehnten Jahrhundert kommt China vor und zwar so dargestellt, dass da Menschen in einem aufgeklärten Diskurs miteinander feckern.
01:04:12: Humanistisch eigentlich gedacht aber vor Humanismus!
01:04:15: Und es war Männer und Frauen.
01:04:17: So hat man sich China im dreizehnten Jahrhundert unter diesen Mönchen den hochgebildeten Leuten in Erbstor vorgestellt.
01:04:23: Ich muss nicht die Leibniz groß ausführen das ist ein bisschen später natürlich Aber wir haben natürlich eine ganz starke der Sympathie für China immer gehabt, die aber gleichzeitig immer als eine Art Gegenpol zu starken anderen Kräften in der Gesellschaft besonders der Kirche gewirkt haben.
01:04:43: Und das merkt man natürlich nach Leibniz bei Wolf sehr gut, der Schüler von Leibnetz und der Lehrer von Kant.
01:04:50: Der ja zum Tode verurteilt wurde, weil er gesagt hat, dass man aus China lernen kann wie eine vernünftige Welterklärung, vernünftigere Naturerklärungen auch ohne Rückgriff auf ein bestimmtes gottisch Bild denkbar ist.
01:05:03: Dazu wurde er zum Toreverurteil.
01:05:05: Ich verkursse es jetzt sehr.
01:05:07: Er wurde dann zu Glück nicht ringerichtet aber immerhin ein Todesurteil.
01:05:12: Wir haben dann später die Sinophobie, das ist dann das Gegenbild.
01:05:16: Das spielte ich im neunzehnten Jahrhundert, wahrscheinlich muss man sagen achtzehnten Jahrhunderte an als diese Geschichtsphilosophie aufkam, die Völker und Kulturen wie Organismen behandelt hat, die sich bekämpfen.
01:05:28: Und wir kriegen da auf einmal eben eine extreme schwarz-weiß Narrative rein in unser psychologisches Bild der Welt.
01:05:37: Und weil wir niemals mit China realen Kontakt hatten in der Fläche und in der Tiefe, deswegen können sich eben Märchen sehr gut etabliern.
01:05:48: Weil wir eben China immer nur als irgendeinen inner-als leeren Erfahrung, leeren Begriff kennen, der uns dann zwingt mit irgendwas zu füllen.
01:05:57: Und dann kommen eben diese vielen halbjahren Geschichten rein, die China erklären sollen ohne wirklich etwas Reales Starkes zu enthalten dass uns wirklich weiterbringen würde.
01:06:06: das verstärkt nicht Aufklärung und Sicherheit sondern es versteckt auch wieder Unsicherheit am Ende Angst.
01:06:12: ich will jetzt nicht weiter ausspielen Ich will nur in die Richtung mal zeigen indem man das analysieren kann wo eigentlich diese angst herkommt Wo sie her kommt.
01:06:19: ja Dass die genutscht wird dass sie benutzt wird heute ist ja völlig klar Das macht man mit Angst ja schon in ganz anderen Bereichen auch immer wieder.
01:06:28: Aber wie kommen wir da raus?
01:06:29: Und aus meiner Sicht ist das Rauskommen eigentlich die entscheidende Frage und die liegt, da liegt für mich eben der Schlüssel in dem was wir gerade auch gehört haben nämlich Sie müssen erst mal das von Inhalten verbinden.
01:06:39: Was können Inhalte sein um positiven Erfolgsmodellen lernen?
01:06:44: also diese Lehre diese diffuse angstmachende Lehre des China Begriffes Füllen mit realer Erfahrung, mit realen Geschichten die das Gelingen oder das Glingeln können von Auseinandersetzung zusammenleben und so weiter.
01:06:57: Mit China und Chinesen heißt es ja ganz konkret.
01:07:00: China ist ja auch sowas abstraktiv.
01:07:01: Aber jetzt gibt
01:07:02: es Chineses... Da kommt meine Nächste rein
01:07:04: genau richtig.
01:07:05: Ich will ganz kurz den Burgen zum Medien spannen weil das ist nicht mehr der Punkt wo wir nur du vorhin gefragt hast und keine klare Antwort haben.
01:07:12: Und da möchte ich jetzt nämlich hin.
01:07:14: also Wir können, und da brauchen wir nicht über das über die Abschaffung der federale Strukturen zu sprechen.
01:07:20: Wir können was ganz einfaches tun.
01:07:23: Das schlag ich seit über zehn Jahren allen möglichen Medienhäusern vor.
01:07:26: Wie gesagt,
01:07:30: man muss ja auch für Lautstärke braucht man ja auch eine gewisse Resonanzkörper.
01:07:34: Den haben wir einfach nicht weil wir Einzelwesen sind.
01:07:37: Also wir brauchen im Grunde ein anerkanntes Zertifikat für China Kompetenz in der allgemeinen Medienlandschaft.
01:07:44: Und das kann man erarbeiten, indem man solche Dinge als zertifizierte Lehrgänge anbietet und dann damit offensiv wirbt.
01:07:53: Das ist eine ganz konkrete Idee, eine ganz komplette machbare Sache.
01:07:56: Da muss nur jemand begreifen dass das richtig und wichtig ist!
01:08:00: Das würde reichen wenn sich ein Medienhaus dazu bereit erklärt.
01:08:03: um mein letzter Hinweis in dieser Sache weil ich glaube das wollte etwas zu sagen ist Ich bin vorgestern gerade zu einem Vortrag gewesen den ich selber gehalten habe im Peking bei der Parteiakademie wo es darum ging, die Rolle der politischen Parteien in der globalen Governance-Situation.
01:08:23: Und da war die Rolle des Medien ein ganz wichtiges Seitenthema und man hat eben gemerkt dass die Rolle den Medien eine völlig unterbelichtete ist.
01:08:34: alle Jammern und beklagen sich darüber das die Medien alles schlecht über China berichten aber es gibt keine wirklich geeigneten nicht mal Programme und damit umzugehen.
01:08:45: Und ich finde auch, dass wir das China überlassen müssen, dass sie diese Programme machen durch die wir dann die deutschen Medien aufklären, sondern wir müssen das selber in die Hand nehmen – und das kann gerade die Industrie, kann das vorantreiben, weil es ist deren genuines Interesse, das ist deren Geld, deren Zukunftsentwicklung, die hängt von Chinawissen ab!
01:09:05: Und dieses China-Wissen wird immer medial.
01:09:07: Vermittelt, also das heißt ja schon Billial.
01:09:10: Es sind immer vermittelt.
01:09:11: und diese Vermittlungsstellen die müssen weg aus dem Sumpf, sie müssen weg von der Korruption, die müssen Weg aus diesem ganzen Bayerist-Narantiven und einfach ihren Job vernünftig macht.
01:09:20: Es gibt hier auch ein paar Beispiele dafür dass es funktionieren kann.
01:09:24: Entschuldigung ich habe es zu lange gewählt.
01:09:26: Nein
01:09:26: alles gut!
01:09:27: Ich wollte sogar noch eine weitere Betiefung sagen.
01:09:30: du sagst ja aus der herauskomme und zwar Da muss man Beispiel haben, dass die Frage in diese Richtung.
01:09:40: Warum hat sich China, ich sag mal nie einen Deutschlandans oder keine USA ans, obwohl die Länder wirtschaftlich und militärisch seit Jahrzehnte überlegen waren?
01:09:50: Du hast ja sicher dich auch damit beschäftigt.
01:09:54: Ja, ich meine warum China.
01:09:56: die Chinesen haben auch Ängste und haben auch ihre Erfahrungen gemacht.
01:10:00: Ich bin gestern bin ich im Yuanmingyuan gewesen.
01:10:03: das ist der alte Sommerpalast und da kann man sehen welche verheerenden Folgen die losgelassenen Westmächte dahinterlassen haben.
01:10:15: Das ist vielleicht für diejenigen die sich jetzt mit angucken mithören was wir jetzt besprechen nicht unmittelbar nachvollziehbar.
01:10:22: Das war der Sommerpalast, das ist bekannt hier, dass die unter anderem deutsche Truppen da gehaust haben.
01:10:29: Das wäre eigentlich ein Minitekel wo die Chinesen sagen würden wir haben Angst vor den Deutschen.
01:10:36: gleichzeitig können sie auch Angst von Japanern haben weil die haben unglaublich fürchterliche Dinge angerichtet in China.
01:10:43: Die haben natürlich auch einzeln Angst vor solchen Dingen.
01:10:45: aber die haben keine Angst zu den Deutschen und von den Japanern Weil die eben nicht so auf die Welt gucken.
01:10:52: Diesen Hinweis verblanke ich immer noch mit sehr großer Dankbarkeit Paul Unschuld, den ich sehr viel gelernt habe in diesen Dingen.
01:11:00: Die Chinesen sehen zuerst einmal ihre eigene Schwäche als das Problem wenn sie solche Dinge erleben müssen, kulturell gesehen.
01:11:10: Sie suchen nicht in dem Angst machenden das Problem sondern in ihrer eigenen Anfälligkeit in der eigenen Schwäche, ihren Defiziten.
01:11:21: Das ist das eine kulturell gesehen und das ist etwas was sie eben gelernt haben.
01:11:26: deswegen man auch heute so einen systematisch tiefen und unglaublich starken Schwung nach vorne haben eigenständig zu werden und sich nicht auf andere verlassen zu müssen.
01:11:37: Und das andere ist ja warum denn Angst haben in der Öffentlichkeit?
01:11:43: Das haben die Chinesen ja auch erlebt.
01:11:45: Angst und Hass in der Kulturrevolution war ja ein Riesenmotiv.
01:11:52: Existenzängste kennen die Chinesen auch noch unnöcher, ich bin hier neben Shaoshan da kann man das alles besichtigen vor was sich Chinesien Angst hatten und Angst haben mussten.
01:12:01: aber sie sind eben dadurch dann nicht aggressiv mit umgegangen sondern in der Frage wie können wir das nicht nur bekämpfen für den Moment sondern wir können es auch dauer ausschließen, dass so was wieder passiert.
01:12:14: Das heißt die Mentalität ist eine andere und das kommt glaube ich eben aus der kulturell sehr tiefen Aufstellung heraus in der man weiß, dass das die einzige Strategie ist, die auch wirklich heilt nicht nur kurz mal ein Sieg hervorbringt.
01:12:34: Ja vielen Dank!
01:12:35: Ich denke mal wir haben wirklich in der vorherige Zeit ausführlich über das Denken.
01:12:42: Wir haben das Denke analysiert.
01:12:43: jetzt reden wir vielleicht über die Haltung.
01:12:47: Was unterscheidet jemand der China kann von jemanden, der nur über China weiß?
01:12:53: Gibt es eine minimale Schwelle für euch?
01:13:00: Also die Frage nochmal.
01:13:02: Die kam nicht so ganz rüber
01:13:04: bei mir.
01:13:04: Ja also die Frage ist was ist der Unterschied zwischen wir reden von China können?
01:13:10: Was ist der?
01:13:12: unterscheidet man derjenige der China kannt vom jemandem der nur etwas über China weiss?
01:13:21: Naja, ich würde vielleicht dieses Können eher... Also das China-Erfahrung besteht.
01:13:28: China leiden, China erfahren zu haben in sozusagen diesen kulturellen Systemen selbst gelebt gewohnt alles als Mensch durchschritten zu haben.
01:13:43: und deswegen was auch Hans sagt oder auch Andreas dass es eben unabdingbar ist, das gesamte Spektrum des menschlichen Daseins zu erleben.
01:13:58: Da könnt ihr mal noch eine Familie oder eine Partnerin usw.
01:14:01: schwiegerelderns volle Programme dazu?
01:14:04: Oder wie auch bei
01:14:04: dir...
01:14:06: Ihr seid alle gute Beispiele.
01:14:07: Ich kann vierzig.
01:14:09: Ihr seid vier gute Bespiele, sagt ich, die China können.
01:14:13: Aber ich kann vierzig oder vierhundert andere Beispielen nehmen, die genauso lang wie ihr in China gelebt habt Sogar auch genauso mit chinesischer Frau.
01:14:22: Aber sie haben das China-König nicht, deswegen frage
01:14:27: ich... Das ist ein Wollen sein!
01:14:31: Ich kenne auch Menschen die leben in Shanghai länger als ich aber im kurzen Gespräch es klar geworden dass dieser Mensch einfach in seiner kleinen Blase gelebt hat und da gab es wenig Schnittstellen zur chinesischen Kultur, denkweise trotz Frau.
01:14:56: Und ich glaube das ist wollen, dieses Land zu verstehen diese Kultur zu verstehen die Sprache, die Denkweise.
01:15:06: Das ist so eine Voraussetzung Die gehört einfach dazu!
01:15:10: Das ist ja so wie wenn ich sage Ich möchte jetzt in Tunesien leben oder in Chile Und ich möchte dieses Land, diese Kultur, diese Kultur die Sprache zu verstehen.
01:15:20: Also das ist es wollen.
01:15:23: Ich glaube, das ist eine karakterliche Frage was du jetzt auch sagst.
01:15:26: Ja ja
01:15:28: genau.
01:15:29: Das heißt eben auch mal aufgeschlossen.
01:15:32: Man guckt erst einmal hin und hört erstmal hin bevor man irgendwas tut oder macht und man ist bereit einfach auch ein bisschen abzuwarten um sich selbst zu reflektieren Und dann kommt das ganze Rationale irgendwann hinterher.
01:15:47: Wenn du ganz konkrete Fragen stellst, ja natürlich kann man das im Familienzusammenhang am allerbesten weil da die größte Schnittstellen zur Wirklichkeit bestehen.
01:15:55: aber selbst wenn man einfach nur zum Arzt geht hier irgendwo, weil man wirklich hat Zahnschmerzen oder so Dann muss man so viele Dinge können und zwar nicht Art sein sondern sich auf das medizinische Personal und die Administration einlassen.
01:16:14: Das muss man können und wollen, das ist also eine Charakterfrage!
01:16:18: Und natürlich auch natürlich eine Lernfähigkeitsfrage hängt ja damit zusammen.
01:16:23: Also ich glaube es ist das kleine Abstrakt.
01:16:28: Das wollte ich nämlich auch sagen, Ole.
01:16:30: Ich hatte das bei mir auf diesen China Realities.
01:16:33: Wenn du nicht mal nachts irgendwo im Krankenhaus gestanden bist und dich durchgekämpft dann hast du einfach das nicht erlebt.
01:16:41: oder andere Geschichten.
01:16:42: wenn du eben deinen Golden Week nicht in der Family oder Chinese New Year Dann fehlt einfach was.
01:16:51: Oder wenn du nie einen chinesischen Unternehmen gearbeitet hast Wie sollst du bitte chinesische Arbeitskultur kennenlernen?
01:16:59: Also nichts gegen internationalen Konzerne in Shanghai oder Peking und dann noch mit Auslandsentsendung ist natürlich tip top.
01:17:06: Gehaltstechnisch, aber wenn es darum geht China wirklich verstehen wollen so geht's nicht.
01:17:16: Ich glaube, wir haben ja auch immer das Problem mit diesem Kulturschock.
01:17:20: Wenn die Leute das erste Mal nach China kommen, dann kommen sie erst mal mit einem ganzen Sack an unausgegorenen Erwartungen, Ängsten, Hoffnungen, Informationen, irgendwelche Narrativen, die Sie im Kopf haben und wenn Das schaffen sich, von dem allen zu befreien.
01:17:36: Ich gehe einfach mal auf die Straße und gehe mal spazieren und kauf mir mal so einen stinkenden Tofu hier.
01:17:44: Da heißt ja hier Stinken der Tofu!
01:17:48: ist ja nicht stinkender als ein guter Käse.
01:17:53: Aber
01:17:55: dann erlebt man auf einmal die eigene Begrenztheit, dass man sich mit Chinesisch beschäftigt hat und kommt in den Schankstaat aber nicht unbedingt weiter weil sie sprechen an ihren eigenen Dialekt und sprechen auch ganz schnell und haben gar keinen Lust auf der sprachlichen Ebene.
01:18:10: Und wenn man da weiterkommt... dann merkt man auf einmal, dass gibt menschliche Fähigkeiten sich zu verständigen die völlig ausreichen.
01:18:18: Dann lernt man vielleicht das in China sowieso immer eine multikulturelle Wirklichkeit besteht wo die einfach gewohnt sind und erwarten, dass man einander nicht verbal überlegen versteht und dann eben mit hätten und Füßen und nonverbal das Ganze regelt.
01:18:32: Und so entwickeln wir einen Gefühle und Vertrauen für diese ganze Möglichkeit überhaupt da zu existieren und zwar positiv.
01:18:40: Das erlebe ich eben in den Brunnen besonders, das ist so ein bisschen wie das Süditalien.
01:18:45: Europa ist für mich vielleicht zu sagen.
01:18:47: Da ist es relativ einfach.
01:18:48: im Picken fand ich das etwas schwieriger.
01:18:50: aber jetzt also das ist Charakter und das ist aber auch eine Freude am Lernen um sich mit Menschen zu beschäftigen.
01:18:56: Und das bringt natürlich nicht jeder mit!
01:18:59: Das wird auch nicht gesagt.
01:19:00: unbedingt wo man hierher kommt dann wird man erst mal mit Stäbchen essen Nähmkarts austauschen, dann vorbereiten.
01:19:08: Das ist natürlich völlig sinnlos!
01:19:10: Aber diese Dinge brauchen Zeit und die haben doch nicht jeder.
01:19:16: Wie war es jetzt?
01:19:19: Ich schlag immer wieder den Bogen zurück so ein bisschen zu dem KMU's.
01:19:24: Die Frage ist wie viel von denen bis jemand sagt ich möchte nach China gehen Nicht als Individuum sondern als Unternehmen Du musst er davon mitbringen.
01:19:39: Also ich denke, da reicht ein eingeschränktes Spektrum weil man immer nur eins wissen muss du musst Menschen finden die mir in diesem Lande helfen können und dann kann nicht was im Bewegung setzen.
01:19:52: und ich glaube das ist dieses dieses positive Signal was man immer geben kann.
01:19:58: China funktioniert sehr pragmatisch Und ich habe immer den Eindruck, auch bei allen behördlichen Themen oder was auch immer da ist.
01:20:08: China ist weitaus mehr lösungsorientiert als andere.
01:20:12: In China ist es immer wenn das irgendwie nicht passt dann wird geguckt gibt's einen Weg es passend zu machen?
01:20:20: Das ist zumindest meine Erfahrung mit allen möglichen Dingen und Ich glaube dass man diese diese Thematik Menschen mitgeben kann, wenn die hier starten wollen und irgendwas machen wollen.
01:20:34: Dass es eben genau diese Thematik gibt.
01:20:37: aber man sollte eben auch klarmachen mache ich bitte nicht alleine Wenn du keine China-Erfahrung hast.
01:20:45: und jetzt genau sind wir an dem Punkt, kein China können hast.
01:20:49: Dann bitte versuch es nicht alleine sondern dann mach das was vernünftige Menschen tun.
01:20:54: lasst dich auch mit anderen Menschen ein Versuche rauszufinden wer da ist der mir helfen kann und schau dann dass ich die Dinge anpacken.
01:21:04: Chancen gibt's hier genügend Möglichkeiten ja?
01:21:06: Und man kann hier mit Sicherheit vernünftig leben Und man kann hier auch mit Sicherheit vernünftig eine Firma aufbauen, das geht.
01:21:17: Man sollte es nicht versuchen allein aus seiner Denke heraus ohne fremde Hilfe wenn man mit dem Land nicht vertraut ist.
01:21:25: und selbst ich nach dreizehn Jahren oder wieviel Jahre würde ich mich nicht trauen bestimmte Dinge ohne chinesische Hilfe zu machen.
01:21:34: Es ist
01:21:34: wirklich sehr gut auf den Punkt gebracht.
01:21:41: Was ich sehe ist, also rein jetzt mal ganz analytisch wo ich die ganzen Konfliktlinien sehe.
01:21:48: Die meisten KMU haben ihre deutsche Denke und es geht von der Vertragsgestaltung wie sie denken dass es richtig ist bis hin das Dinge
01:22:01: als
01:22:02: vorausgesetzt genommen werden, die aber aus der chinesischen Logik gar nicht so umgesetzt werden.
01:22:09: Und deswegen was du gesagt hast Hans braucht man irgendwelche ich sage jetzt mal Übersetzer, aber jetzt kulturelle Übersetzung und Leute die ganz konkret wissen wie es in dem speziellen Bereich dann abläuft.
01:22:25: und von ein paar Wochen hat wird mir mitgeteilt eine relativ große Firma, ich kann den Namen nicht sagen aus Süddeutschland die im Metallbereich tätig sind und mehrstellige tausend Mitarbeiter haben.
01:22:51: Die machen jetzt dann auch in China ihre Werk.
01:22:56: Dann habe ich gefragt, wie sieht es aus?
01:22:59: Hast du Kina-Fahrung?
01:23:00: Nö!
01:23:01: Ich bin einfach untergeflogen, jetzt machen wir das so.
01:23:03: Kennst du jemand?
01:23:04: Ja, ich hab da irgendeinen Chinesen Und ich habe dann einfach nichts gesagt und hab dann gebetet, dass das ein Buddha-Kinese ist.
01:23:14: Dass da nicht der Schild um die Brust hängt bitte ausnehmen, bitte ausweiten.
01:23:22: Das ist ja eigentlich ein wunderschönes Beispiel wie man es besser machen kann.
01:23:29: Vermutlich sind die Kosten für diese ganze Beratung und zusätzliche Expertise
01:23:36: usw.,
01:23:37: vermutlich ein Bruchteil von den Gesamtkosten, weil er geht dann und da wird noch einen Riesenwerk gebaut.
01:23:43: Und da weiß ja jeder was dein China passiert wenn du ein großes Werk von Null auf Eins baust, wer da alles mitmachen möchte.
01:23:52: Also das was du da genannt hast ist absolut
01:23:55: notwendig.
01:24:01: Ich würde das gerne direkt weiterspinnen und zwar jetzt ein bisschen in die problematische Richtung.
01:24:06: Das klingt jetzt alles erst mal so relativ nach einem gesunden Menschenverstand, es ist auch aber das ist eine minimale Bedingung.
01:24:13: Es ist keine hinreichende Bedingungen für Erfolg.
01:24:18: wir haben außerdem natürlich auch heute sehr gute und wichtige staatliche und wirtschaftsförderplattform zum Beispiel.
01:24:28: Sowohl der Handelskammer als auch der chinesischen Seite, die was meine Provinz wundern angeht noch nicht optimal funktionieren aber in anderen Bereichen wahrscheinlich viel besser.
01:24:39: das ist sage ich mal das gute dass andere isst was man aussehen muss.
01:24:43: es mann ist tatsächlich immer von der ja muss darauf angewiesen dass man die richtigen personellen Personalentscheidungen trifft Und das ist sehr heikel aus vielen Gründen, die ich nicht vertief.
01:24:55: Ich will nur einen Schlagwort in den Raum stellen und das ist das des Kompradoren.
01:25:00: Das Kompradoren-Syndrom ist sehr, sehr alt.
01:25:04: Ich weiß nicht wer das kennt.
01:25:06: Es ist auch eine Geschichtsthematik der Kompratorin.
01:25:09: Das kommt aus dem portugiesischen Kompridor.
01:25:13: Das ist der Käufer.
01:25:16: Als Macau bei Portugiesischer Provinz wurde Kolonie Schuljung Kolonie wurde, war das.
01:25:24: Das fing diese Institution an einen großen Erfolg zu haben.
01:25:28: Das waren die Mittelsmänner zwischen dem Chinesischen und der ausländischen Seite.
01:25:38: Und sie haben es geschafft durch Kompetenz in beiden Kulturen oder den beiden Wirtschaftssystemen und durch gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden wichtigen Leuten nicht nur die Geschäfte zu schmieren und abzuwickeln, sodass da alles gut lief, administrativ und steuermäßig usw.
01:25:58: Und auch das ganz viel dabei in ihren eigenen Taschenfloss.
01:26:01: Das ist natürlich eine Ballonssache für viele... Grunde ein reines Bereicherungsmodell geworden für diese Kompadoren selbst.
01:26:15: Hongkong ist dafür ein gutes Beispiel, viele der großen Namen in Hongkongs sind nachkommen dieser Kompadoren im Makao sowieso.
01:26:23: Wir haben das heute aber in anderer Gestalt im Festland China ganz massiv dass wir Leute haben gerade Chinesen die in Deutschland ausgebildet sind In Deutschland auch zur Industrie gute Kontakte hatten und dann in China jetzt die entsprechenden in deutschen Unternehmen betreuen.
01:26:42: Und da gibt es sehr gute und da gibt das eben nicht so gute, die will jetzt auch nicht vertiefen weil ich sehr nah an einer dieser konkreten negativen Erfahrungen dran bin.
01:26:50: Ich möchte nur sagen dass das etwas ist wo man dann klug sein muss als deutscher Investor der nach China geht gerade als KMU wo man nicht so unglaublich unbegrenzte Mittel hat und sich da absichert wirklich absichern und klug ist und nicht denkt in China ist irgendetwas einfacher als in Deutschland und Europa, sondern China ist alles für Ausländer erstmal immer sehr viel schwieriger.
01:27:14: Man muss schon extrem gut sein und ein extrem klares strategisches Modell haben und auch sehr gute Verteilung von Ressourcen reinbringen um dann erfolgreich zu sein.
01:27:28: Und diese Gefahr, wie man das vorhin sagte von bestimmten Leuten mal Tisch gezogen wird die ist absolut real hat aber nichts mit dem großen Bild China Europa zu tun.
01:27:39: Das ist die Mikro- und vielleicht Mesoebene auf der das Ganze ausgefochten wird.
01:27:45: Dann werden oftmals Einzelfälle die sehr traurig sind werden zum Anlass genommen eben das Gesamtbild Chinas oder auch Deutschland zu beschreiben was dann eben sehr schade ist.
01:27:56: Es geht, ja.
01:27:57: Aber diese Komparadoren müssen eben auch integer sein und das sind sie nicht immer.
01:28:04: Ja
01:28:05: wir haben vorhin auch darüber gesprochen über die KMU's, die ihre China-Entscheidung für sich treffen können.
01:28:16: Die brauchen keine China ernst zu haben weil... aber ich habe das Gefühl dass gerade bei KMUs aus meiner eigenen Kundenkreis kenne ich auch ein paar Kandidate relativ zögerlich, also von der Vergangenheit ist durch politische Auf und Abs das bestimmte China Pläne nicht realisiert werden.
01:28:38: Zu Corona-Zeit hat man sowieso Pause gemacht und dann kam es die deutsche China-kritische Politik und dann ist ein bisschen aufgelockert.
01:28:48: aber trotzdem zögert man sich noch weil gerade jetzt die Wirtschaftslage auch wieder nicht gut ist.
01:28:53: Aber auf einer Seite gibt ja der dringende Bedarf.
01:28:55: Manche Produce Produkt haben nur bestimmte Zyklen und wenn das vorbei ist, dann kann man mit dem Produkt kein Geld mehr verdienen.
01:29:03: Wenn die hinschere Wettböhe bestärke geworden sind auch nicht.
01:29:06: Und manchmal sogar so es gibt sich neue Geschäfte weil China Technologie in eine Bereiche
01:29:14: aufgeblüht
01:29:15: hat.
01:29:16: aber wenn man das sieht aber nicht Maßnahmen startet verliert man das Geschäft.
01:29:22: auch ich kann bei Politiker sogar noch erklären warum Sie langsam sind, aber bei KMU und Unternehmen habe ich das Verständnis.
01:29:32: Warum?
01:29:33: Sie müssen doch das ureigendste Interesse haben ihr Geschäft schnellstmöglich neu auszurichten.
01:29:38: Warum passiert es trotzdem nicht?
01:29:41: Aber der kommt genau zu dem Punkt was wir ganz am Anfang hatten.
01:29:45: Das was Ole gesagt hat, es fehlt einfach an historisch politischer Ausbildung außerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften und dieser Rückbau in den Schulen, wenn alles was um Erweider des Geschichtsbewusstseins geht.
01:30:00: Und dann der zweite Aspekt, den wir vermutlich übersehen ist Was ist die tägliche Kost eines Entscheidungen?
01:30:11: Eines entscheiders in einer KMU?
01:30:14: und das sind in der Regel irgendwelche Leitmedien und die Leitmädchen die leiten eben wie der Nasenring beim Ochsen.
01:30:23: Und ich glaube, da ist eines der Probleme der Herausforderung.
01:30:30: Dass wenn jemand sozusagen sich eine tägliche Kost eines Wohlfeilen-Kina-Narratives als Dosis gibt dann ist schwerlich Raum für für neue Perspektiven oder vielleicht sogar die Idee, ich setze mich in den Flieger vor zwei Wochen und mache da einfach mal Urlaub.
01:30:52: Und schauen wir ein paar Sachen an.
01:30:54: also einfach mal sich einen neues Framing selbst erschaffen anstatt die ganze Zeit sich frameen zu lassen.
01:31:01: Also ganz pragmatisch Die zwei Punkte sehe ich als die großen Hindernisse.
01:31:12: Es wird ja mal über das Clickbaiting hier gesprochen, auch von den Medien die einen gewissen Einfluss haben und eine gewisse Tendenz.
01:31:19: Ich will eigentlich noch einmal zurückkommen dass schon nach einer gewissen Überheblichkeit in Deutschland da ist und diese eine gewiss Schwerfälligkeit.
01:31:26: ich frage mich jetzt was Hans von noch gesagt hat.
01:31:30: wie kann man eigentlich oder auf was endlich alle hier sagen?
01:31:33: Wie kann man diese positiven Erfahrungen, die Leute haben in so einer Art Handbuch quasi mitgeben.
01:31:43: Klar kann man sagen, wie geht das?
01:31:44: Handelskammer und so weiter.
01:31:45: aber nochmal ich habe wie gesagt mit dem Herrn Größer Herzog hier noch vor kurzem auch gesprochen.
01:31:54: ja also er sagt auch manchmal ist man hat nicht das Gefühl dass man in diesen Raum in Deutschland die Leute dazu bekommen etwas anders zu denken.
01:32:05: Aber wie kann man es trotzdem schaffen?
01:32:07: Es gibt ja einige kleine Beispiele, wo das gelingt und aber man muss es auf eine größere Ebene schaffen.
01:32:18: Wie kann man das machen?
01:32:20: Das würde ich gerne auch überlegen dass man
01:32:23: so viele Bücher drucken.
01:32:24: wer liest denn?
01:32:26: wenn nicht meine Tageszeitung lese dann bin ich nicht mehr offen für Neues.
01:32:31: Aber natürlich, das ist ja... aber wie kann man das jetzt trotzdem dazu bringen?
01:32:36: Das wollen wir ja irgendwo erreichen.
01:32:38: Ohne Du hat es ja so ein Begriff schon bisschen länger her remote ethnographie.
01:32:45: was womit möchtest du also mit diesem Begriff?
01:32:50: was möchtet ihr denn beschreiben?
01:32:52: Das ist ja nicht mein Begriff.
01:32:53: Es ist ein Begriff aus der Forschungsförderung, die eigentlich in das COVID-Zeit kommt.
01:32:59: Den habe ich sehr stark kritisiert.
01:33:00: Das ist im Grunde das genaue Gegenteil von dem was seriöse Wissenschaft und natürlich entsprechende Journalismus machen würde wenn die Rahmenbedingungen da sind.
01:33:10: Remote Ethnografie ist dass man anstatt vor Ort die Bevölkerung zu beschreiben die Metadaten sich anguckt und die auswertet.
01:33:20: Und zwar nach bestimmten Interessen, Untersuchmustern und Fragestellungen.
01:33:26: Das ist eben von der EU-Forschungsförderung über Covid hinaus als ein Standardforschungs Förderungsmodell weitergeführt worden und hat den Inhalt, dass man nicht nach China reist um vor Ort zu forschen um mit den Menschen zu sprechen, weil man eben dann immer nur geschönte und gebeierste Gesprächspartner und putjemkische Dörfer und so weiter vorgesetzt bekäme.
01:33:55: Das ist eine Art aus meiner Sicht – ich sage das ganz bewusst, ganz böse, weil ich da auch sehr böse drüber bin – Aus wissenschaftsphilosophischen und ethischen Erwägungen vor allem.
01:34:06: Es ist eine faule und feige Vermeidung der eigentlich wissenschaftlichen Aufgaben, nämlich das, worüber man spricht, möglichst nahe kennenzulernen und akkurat und selbstkritisch zu untersuchen vor Ort mit verschiedenen Hypothesen.
01:34:25: Und dieses Remote,
01:34:26: d.h.,
01:34:27: was ich von der Ferne mache früher hieß es etwas weniger vornehmen China-Watchinger Das ist eigentlich eine Notfallmaßnahme.
01:34:40: Das hat aber mit normaler Wissenschaft und mit dem journalistischen Nichts zu tun, das teilen beide Felder miteinander.
01:34:47: Die Wissenschaft und die Medien teilen das, dass sie sich nicht die Mühe machen – ich sage das bewusst so!
01:34:53: Sie machen sich nicht der Mühe, dass vor Ort gehen und prüfen, ob sie auch wirklich sagen was da ist?
01:35:00: Und immer nur abschreiben oder nachkauen, was andere sagen, die um mögliche Interessen haben.
01:35:05: Das kann man noch an einigen konkreten sehr kontroversen Feldern runterbrechen.
01:35:10: Das mache ich jetzt nicht, weil wir eher über die Wirtschaftszteben reden wollen.
01:35:14: aber es ist eben Remote.
01:35:15: Ethnography ist eigentlich so ein Gegenbegriff.
01:35:18: Wir wollen ja nicht uns entfernen voneinander und das Fernglas uns zum gegenseitigen Betrachtung vornehmen sondern wir wollen unsere Augen benutzt direkt und unsere Stimmen hören.
01:35:32: Das ist was anderes.
01:35:32: Dann enthält vielleicht auch so eine Art praktische Lösung, das Andreas wohin gefragt hat.
01:35:40: Wir haben hier nicht die Möglichkeit über den Föderalismus zu sprechen oder zu verbessern und weiterzuentwickeln.
01:35:47: aber eine pragmatische Hinweise könnte das durchaus sein.
01:35:51: anstatt über Medien zu lesen, die eventuell diese remote ethnographie Beheber hat Und dann Informationen sozusagen folgerichtig verzehrt bekommen, sollen die Unternehmer-Manager die Entscheidungsbefugnisse haben über ihre Unternehmen wirklich nach China kommen und dann ihr eigenes Bild machen.
01:36:15: Absolut!
01:36:19: Ich frage mich gerade in dem Grundecks auf wen hört der Mittelstand?
01:36:26: Wenn ich mir die AHK angucke Die haben ja durchaus einige China positive Formate.
01:36:35: Da findet jetzt zum Beispiel in Freiburg eine Veranstaltung statt zum Thema SIP, also Suzhou.
01:36:44: ist der Singapore Industrial Park dieses riesen Areal in Suzhou wo eben tatsächlich eine Veranstaltung gemacht wird von der AHK, dass also quasi Sunjo trifft Freiburg beziehungsweise den Südwesten.
01:37:04: Es gibt also ein paar positive Formate.
01:37:07: die Frage ist ganz einfach welches sind die Formate?
01:37:10: Die den Mittelstand erreichen und wo es möglich ist entsprechende Kontakte aufzubauen weiß ich zu wenig wie das in Deutschland gerade läuft.
01:37:22: Das Beispiel, dass man das noch stärker promoteet.
01:37:28: Genau das Freiburg Mittelstand.
01:37:31: also wenn ich mir den Süden Baden-Württembergs anschaue da gibt es eben sehr viele KMUs ja auch ein etwas größeres Unternehmen.
01:37:40: aber
01:37:41: das ist genau der Punkt glaube ich den man mehr propagieren muss.
01:37:46: Ich glaube das ist ein perfektes Beispiel zusammen, was ich mit der Handelskammer hier das noch stärker sagt.
01:37:54: Hier schaut euch an da gibt es genau diese positiven Ansätze weil ich glaube aus den ganzen Diskussionen die ich immer wieder höre ist so wie sind alle einig?
01:38:06: Da gibt es einen Angstkomplex was immer das bedeutet.
01:38:10: aber wir wollen ja versuchen Lösungen anzubieten und ich finde das ist eine ganz was du gerade erzählt hast eigentlich ein sehr schönes Beispiel.
01:38:19: Weißt du, was der Herzug da angeboten hat?
01:38:22: Dass das einfach noch klarer kommuniziert wird.
01:38:26: Das bei ganzen KI-Modelle fast alle im Freiverfügbar sind.
01:38:33: Das hatte er beim letzten Meeting mal erzählt gehabt.
01:38:37: Das sind Dinge, die viele Leute nicht wissen, dass man sich die runterladen kann und nutzen kann.
01:38:43: Ein großer Vorteil gegenüber dem großen Bruder im Westen, der alles... Also nochmal.
01:38:51: Dass man den Leuten auch Angst nimmt und Beispiele zeigt wo das ist.
01:38:58: Ich würde gerne direkt auf dieses Mann noch mal einsteigen was du gerade erwähnt hast.
01:39:02: Wer ist dieses Mann?
01:39:06: Leute will wir überhaupt nicht sein.
01:39:08: Ich glaube, dieses Mann, das müssen die KMUs selber sein.
01:39:12: Die müssen das selber wollen!
01:39:14: Der Hebel oder der Schalter, der umgelegt werden muss in den Köpfen, der muss bei den KMU sein.
01:39:19: Sie dürfen nicht warten, dass irgendwer anders ihn jetzt sagt... Jetzt lernt mal Neue China denken, verliebt mir Eure Kinderangst.
01:39:27: Die sich selbst so organisieren, dass es für sie selbstverständlich ist dass sich China wie andere Weltregionen eben auch mit eigener Wissensinteresse belegen.
01:39:37: und zum Beispiel, das ist auch ein Beispiel was ich immer wieder bringe eine eigene Akademie.
01:39:42: Eine Mittelstandsakademie für China-Wissen, für China Kompetenz aufbauen Das muss von den KMU selber geleistet werden.
01:39:50: Es gibt dafür ein paar Vorbilder, die das so was geht.
01:39:54: Dass man also aus dem eigenen betrisswissenschaftlichen Konkurrenzdenken heraus sagt ja wir machen eine Art Almende und impulen mal unser jeweiliges China-Wissen soweit das systemisch interessant ist stellen das allgemein den Analkalamus auch zur Verfügung machen, daraus dann Fortbildungsmodule.
01:40:12: Und daraus entsteht da nämlich nicht nur Wissen.
01:40:14: und was ist jetzt das, was mir sehr wichtig ist?
01:40:16: Es besteht nicht nur wissen über die Wirklichkeit sondern es entsteht doch eine neue Sprache.
01:40:21: wir müssen einfach auch die Sprache im Blick behalten.
01:40:23: wie reden wir denn eigentlich über China?
01:40:26: Reden wir wirklich über China oder reden wir über irgendetwas, was mal vor vierzig Jahren in China gewesen ist.
01:40:31: In der Sprache die wir benutzen.
01:40:33: Das führt jetzt auch sehr weit.
01:40:34: aber ich wollte diesen Punkt einmal kurz erwähnt haben weil die Sprache, die wir da benutzen eben auch die Erwartungshaltung mit beeinflusst und prägt, die die Leute dann haben.
01:40:45: Auch da kann man sehr viel machen.
01:40:47: Aber entscheidend ist dieses Mann, das darf nicht etwas sein was andere sind sondern das muss das sagen.
01:40:53: Was der, der am Ende Nutzenieser ist von diesem Wissen dann auch selber will nämlich die Mittelständler, die müssen das wollen?
01:41:01: Genau da sehe ich nämlich die Herausforderung und dass die Mittelschrunkle es ihnen schwer fällt sich selbst aus den Sumpfraum zu zielen und zwar vielleicht warten sie ja auf auf diese Big Ben.
01:41:12: nur der Unterschied ist wenn der Big Ben kommt existiert ihr Firma auch nicht mehr.
01:41:17: Das ist ein großer Problem, wenn Sie das jetzt nicht freizeitig aufwachen.
01:41:23: Wenn man Vorteile nach China kommt und das selbst erleben, gewinnt man nicht nur über eine bestimmte Technologiegebieteinformation oder Kundeninformation, sondern vielleicht auch noch zusätzliche Geschäftskultur- und Managementkultur für ihre eigene Unternehmensweiteentwicklung.
01:41:45: Das sehe ich hier als ein sehr smarter Weg.
01:41:48: Aber trotzdem, wie kann man sich diese Unternehmer nach China bewegen?
01:41:55: Es fällt mir auch schwer jetzt einen Königsweg aufzuzeigen.
01:42:00: Die müssen die selbst bewegen!
01:42:03: Das müssen sie selbst wollen und tun.
01:42:05: Man kann ihnen nur sagen es gibt eine Möglichkeit der Vorklärung.
01:42:09: erstens ob es für Sie überhaupt passt.
01:42:11: zweitens welche Optionen sie dann haben.
01:42:14: Drittens, welche Mittel sie haben um diese Optionen zu prüfen.
01:42:16: und das habe mir einige schon gesagt.
01:42:18: Einfach mal hinfahren!
01:42:20: Das ist wie mit dem Bus fahren.
01:42:21: Man ist in zehn Stunden des Mann in Peking.
01:42:24: also es ist wirklich ganz einfach heute und auch das ist nicht allen klar die denken immer noch Sie haben ein Riesenproblem.
01:42:30: wenn sie nach China wollen brauchen nicht mehr einen Visum.
01:42:33: Das ist auch nicht jedem klar.
01:42:34: Also es ist so unglaublich einfach dass man keine Ausreden mehr haben kann sich heute um eigene echte Sichina Einsichten zu bemühen.
01:42:42: das denke ich ebenfalls.
01:42:43: Wir
01:42:51: kommen so langsam zum Abschluss.
01:42:53: Ich möchte, dass jeder heute mit etwas Konkretter nach Hause geht, wer derjenige, der uns zuhört und es passieren im Moment ja einiges in der Welt gerade zwanzig, sechsundzwanzig ist das ja wirklich viele Ereignisse jetzt gar in der Welkeo-Politik, Zwölderentkopplung
01:43:11: usw.,
01:43:12: wie soll kein Buch reagieren?
01:43:14: Mit Rückzug oder mit mehr Kompetenz vom China.
01:43:20: Gibt es eine philosophische Antwort auf diese Ungewissheit?
01:43:25: Oder vielleicht noch mal?
01:43:26: zuerst an dich, die Frage?
01:43:29: Na ja gut, auf die Frage kann ich auch nur ganz allgemein antworten.
01:43:33: Natürlich so wie wir immer mit Ungerissheit umgehen.
01:43:36: Wir dürfen da gar nicht an China denken als etwas... Wahnsinnig abstraktes und großes.
01:43:42: Wir müssen uns das runterbrechen auf ganz konkrete Fragestellungen, wir können nicht über China reden sondern wir können darüber reden.
01:43:49: Da gibt es Peking da gibt es Hunan dann gibt es Changsha.
01:43:53: was kann ich da wollen?
01:43:54: Was verbinde ich damit und interessiert mich dass?
01:43:56: will ich da tiefer rein?
01:43:57: welche Möglichkeiten habe ich wenn ich mich damit beschäftige weiterzukommen?
01:44:01: und dann komme ich irgendwann selber auf die Idee dass sich um normale menschliche Tätigkeiten handelt in einer ganz normalen Welt, die einfach viel größer geworden ist?
01:44:10: und mit der Verwirrung muss ich eben leben.
01:44:12: Und das ist etwas was eigentlich zur Erfahrung der Moderne schon seit über hundertfünfzig Jahren dazugehört in Europa dass wir das eigentlich können.
01:44:19: Ich finde das eigentlich ein Witz, dass wir da unsere Stärme tun und dieser Witz ist leider ein tragischer Witz weil er uns kaputt macht.
01:44:28: Ja absolut
01:44:30: Wir möchten dazu erkennen, wie sollte ein Kamu heute reagieren?
01:44:34: Weil das Geschäft in China für viele Deutsche Kamen ist ja wirklich schwer.
01:44:37: Also ich sehe dass sie nur zöger aber nicht wirklich erkennbarer Muster in handeln.
01:44:44: Ich
01:44:46: mache das relativ einfach.
01:44:50: wir leben im Moment in der Welt die sich vermutlich massiv verändert.
01:44:56: Wie die am Ende aussieht wissen alle noch nicht.
01:45:00: Aber Ich denke, wenn sich Welt verändert und das ist für mich nur am Rande hat es mit China zu tun.
01:45:09: Dann muss man sehen welche Perspektiven es gibt.
01:45:14: Veränderung beinhaltet immer auch Chancen.
01:45:18: aber man muss natürlich auf die Suche machen wo die Chancens stecken und sich Überlegungen anstelle was da sein kann.
01:45:27: Wenn ich mir anschaue Von der Welt her, wir können nicht mehr davon ausgehen dass das was wir heute machen auch das was wird als Produkt anbieten.
01:45:36: Dass das kontinuierlich so weiter läuft.
01:45:40: Es gibt mehr und mehr Bereiche die ich sag mal sich verändern in eine transiente Vorteilsökonomie wo ihr einfach nur zeitweise noch etwas rausholen kann Und dann muss ich mir irgendwie wieder was Neues einfallen lassen.
01:45:55: Das wirkt viele Firmen treffen.
01:45:57: Das sind wir nicht gewöhnt, aber das ist Teil dieser ganzen Veränderungsprozesse und ich glaube damit hat man nur eine Möglichkeit sich damit auseinanderzusetzen und sich anzuschauen was wo läuft weil es und ich komme da wieder zurück auf Man muss mal schauen wer denn die Beispiele Wo's gut läuft und sich mit denen auseinandersetzen.
01:46:21: Und diese haben Unternehmen untereinander auch ihre Netzwerke zu nutzen und mal zu gucken, was sind denn die Firmen wo es gut gelaufen ist.
01:46:30: Die trotz dieser Situation
01:46:35: sagen
01:46:35: können ich habe ein stabiles Geschäft in China oder in anderen Weltregionen Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten.
01:46:44: Man kann heute auch diversifizieren, man muss ja nicht unbedingt nur über China reden, es gibt noch den südostasiatischen Raum der als Option zur Verfügung steht.
01:46:52: also die Palette ist ja relativ breit.
01:46:56: aber ich glaube wir müssen uns öffnen zur Veränderung
01:46:59: weil
01:47:00: in sich verändernen Zeiten einfach sich zurück zu ziehen ist das schlechteste was ich machen kann.
01:47:08: Der Glaube dass man den Kopf einziehen kann und dann zieht Der Sturm an einem vorüber und anschließend ist alles wieder gut.
01:47:16: Ich glaube, der wird
01:47:18: nicht
01:47:19: funktionieren.
01:47:24: Sehr gut!
01:47:27: Ich frage mal in die Runde... Ist China nicht gerade, weil du gesagt hast für Ende Runde?
01:47:34: China nicht nur ein Markt oder ein Wettbewerb, sondern vielleicht sogar ein Spiegel führt das was Deutschland verloren hat, was könnte Deutschland jetzt für die Veränderung oder sollte Deutschland für die veränderungsrück gewinnen?
01:47:52: und was ist irgendwie der rufliche wirklich verendet?
01:47:55: Ich kann hier lernen.
01:47:56: Ich kann ja hier lernen.
01:47:57: ich kann inhaltlich lernen
01:47:59: Was da
01:48:00: passiert.
01:48:01: Ich kann Vorgehensweisen lernen.
01:48:05: ich habe vorhin gesagt Pragmatismus der deutlich sichtbar ist.
01:48:11: Man kann man kann spiegeln was hier geht und warum geht das hier?
01:48:18: Und warum geht es bei uns nicht.
01:48:20: Was sind Denkweisen?
01:48:22: Und Unternehmer haben dann immer die Möglichkeit, auch da wir ja viel über Regelungen reden.
01:48:27: Die haben ja die Möglichkeit Einfluss zu nehmen auf Normen, auf Regeln, die irgendwo entstehen.
01:48:37: Es ist
01:48:37: ein
01:48:37: bisschen schwieriger geworden natürlich aber ich denke schon dass man die Diskussion anschieben muss.
01:48:46: Ich würde ganz konkret sagen, wenn man sich anguckt wie wenn man vorstellt möchte wie soll eigentlich das deutsche Eisenbahnnetz funktionieren.
01:49:01: Wie war der ICE eigentlich mal gemeint?
01:49:03: Dann geht man heute nach China und da sieht man ganz genau wie der ICE gemeint war.
01:49:08: Geht auf andere Technologien Das können wir uns wiederholen.
01:49:13: Nicht, dass wir uns wegnehmen, sondern sagen okay das haben wir mal gemeint!
01:49:17: Wir haben das eben leider vollkommen verkorkst.
01:49:24: Chinesen haben das verstanden und haben das mit ihren Möglichkeiten vorbildlich aufgebaut für den Moment.
01:49:30: Wir wissen nicht ob es in dreißig Jahren immer noch so aussieht aber für dem moment ist das was wir mitnehmen können ja?
01:49:38: So war das gemeint.
01:49:41: zumindest denken und meinen, wir können es aber heute nicht mehr umsetzen.
01:49:45: Ja, umsetzten können wir vielleicht von den Chinesen lernen?
01:49:50: Ich finde das ein gutes Stichpunkt, da können wir ja gut vonlernen.
01:49:53: ich finde des Eisenbahnnetzes in China noch mal nicht vergessen.
01:49:57: Das ist ja auch nicht in eine bestehende Infrastruktur.
01:50:03: oder auch nehmen wir den Stuttgarter Hauptbahnhof beispielsweise.
01:50:09: Man hat einfach ein Bahnhof irgendwo anders neu gemacht.
01:50:11: Und das ist auch viel einfacher, viel schneller und strukturell wahrscheinlich besser gewesen wäre es gebessen wenn man den Bahnhof irgendwie in den Norden gebaut hätte auf irgendwo hingebaut.
01:50:24: dann hätte man nicht in ein bestehendes System umsetzen müssen.
01:50:28: ich glaube da wären auch so strategische Fehler gemacht.
01:50:31: oder Aroganz meint wir könnten das alles nebenbei machen.
01:50:34: ja also bei imp im laufenden Betrieb etwas umbauen.
01:50:38: Ich glaube, das haben meine chinesischen Bekannten hier immer erzählt die Deutschland wiederum gut kennt ihr könnt nicht verstehen warum wir so einen komplizierten Ansatz da fahren.
01:50:53: dem hat man.
01:50:53: in China ist man sehr viel.
01:50:54: was Hans gesagt hat sehr viel pragmatischer gewesen.
01:50:58: großen Erfolg den musste man umsetzen.
01:51:06: abreißen der Stuttgarter Hauptbahnhof
01:51:11: Ja, so lange hatten wir gewartet jetzt ab.
01:51:13: Also das glaube ich da haben viele dagegen.
01:51:18: Nein aber man hat da irgendwie Pragmatismus irgendwo ein bisschen verloren auf der Strecke, den die sich in Essen haben.
01:51:26: Letzter Frage meine Runde ja schon sorry ich wollte dich nicht überrumpeln aber wusste nicht dass du noch ergänzen müsstest.
01:51:35: Eigentlich kann ich ja nur zusammenfassen, aber es ist das, was ich auch gelernt habe seit ich mit China zusammenarbeitet.
01:51:42: Das hat ja begonnen als ich in Deutschland war.
01:51:52: Jetzt ist der Weg!
01:51:53: Aber wir machen die letzte Frage weiter und zwar von heute, bevor Hans-Jürg jetzt reinkommt, er kann dazu nochmal ergänzen sein Bemerkung Was würdet ihr einem Inhalber eines KMU-Unternehmens, Mittelstandsunternehmen sagen der bis jetzt China gemieden hat?
01:52:19: Weder in China einkaufen noch, in China Feld kaufen noch eine chinesische Tochtergesellschaft.
01:52:25: In einem einzigen kurzen Satz was würdest du... Was würde ihr diesen Geschäftsführer oder Inhalbe sagen
01:52:38: behandelt China nicht anders als jeden anderen
01:52:41: Markt,
01:52:43: in dem Sinne dass du gründlich klärst ob das alles zusammenpasst was du kannst und was da geht.
01:52:51: Und dann stell es dir zehnmal so schwierig vor aber nicht unmöglich.
01:52:56: Du musst eben richtig gut sein.
01:53:02: Ich würde dem zustimmen, also nicht einfach mal ausprobieren.
01:53:06: Dazu ist es zu weit weg ums zu viel investieren, das ist nicht einfach so mein nebenbei zu machen und ich glaube wichtig ist es neben allem Willen ja es ist glaube ich auch eine Bereitschaft Sprache zu lernen.
01:53:23: Also ich glaube, Sprache ist das was wir ja immer jeden Migranten zu Hause in Deutschland auch immer erzählen du musst die Sprache können sonst kannst du nicht erfolgreich sein.
01:53:36: Das ist schon auch eine Wichtigkeit, dass man versucht zumindest ein gewisses Niveau.
01:53:41: Du hast es Ole von mir gesagt, das muss bereit sein da sich durchzukämpfen.
01:53:48: keiner sagt das du perfekt sprechen musst.
01:53:50: ja dafür gibt's natürlich Leute die man auch einstellen kann.
01:53:53: aber dass man eben schon versucht Sprache und Mentalität hängen so dicht miteinander zusammen.
01:54:01: in Französisch, als ich in Frankreich studiert habe.
01:54:03: Gibt es ein schönes Wort?
01:54:05: Ja aber ein débrouillé das ist eigentlich... Das heißt zum Französischen alles Mögliche.
01:54:09: ja man muss entnebeln Das gibt es gar nicht so richtig im Deutschen.
01:54:15: Man muss sich da durchwürsteln, aber das was der Hans von der Ruhe gesagt hat wenn man nimmt Krankenhaus geht dann ja dann muss man da durch.
01:54:24: Da muss man sich dem kulturell stellen.
01:54:26: ich glaube dass ist wichtig und diese Bereitschaft muss man haben.
01:54:30: Wenn du die nicht hast, dann komm'n nicht!
01:54:35: Ja und ich wiederhole trotzdem nochmal das Thema suche dir jemand mit dem du das zusammen startest.
01:54:44: Also, weil wir sprechen jetzt über verschiedene Ebenen nicht.
01:54:47: Wir sprechen über die unternehmerische Ebene und die persönliche Ebene.
01:54:52: Ich würde von den Mittelständlern nicht erwarten dass er die Sprache lernt, alter schwäbischer Unternehmer mit fünfzig, sechzig Jahren.
01:55:01: Aber er muss jemand finden dem man hier vertrauen kann.
01:55:06: Da gibt es konkrete Hilfen, Kontakte mit denen man hier sprechen kann und dann sagen kann, also das sind Wege die du hier gehen kannst.
01:55:17: Das ist aber wichtig!
01:55:18: Aber das sollte im ersten Zug aus meiner Sicht nicht ein Chineses sein sondern das sollte jemand sein der als Deutscher hier ist, ihr länger lebt und der die passenden Leute kennt.
01:55:32: Also weil ich Bin heute der Überzeugung, man kann sehr wohl vertrauenswürdige Chinesen finden.
01:55:38: Der Ola hat darauf hingewiesen es gibt ein paar schwarze Schafe die gibt's aber ich glaube mehrheitlich gibt das auch eine ganze Menge mit dem man gut arbeiten kann.
01:55:48: Aber die muss man natürlich finden wenn man muss wissen welchen Spielregeln man sucht.
01:55:52: Ja von meiner Seite aus war schon mal so ein Gedanke ist Ich würde einem Unternehmer sagen dass er nicht unbewusst China als blinder Fleck behandelt.
01:56:05: Es kann durchaus China aus dem Weg laufen, aber er muss sich erst mal damit auseinandersetzen und seine Entscheidung zu China treffen.
01:56:13: Also das wäre ja so mein Gedanke.
01:56:16: Und bevor wir jetzt auseinandergehen die letzte Frage darf ich nicht vergessen wie weit wird dort schon kommen in der Wertmeisterschaft?
01:56:31: Acht der Finale also gegen Frankreich Das sehe
01:56:35: ich auch sogar.
01:56:39: Da
01:56:39: sind ja unsere Tipps ja nicht beieinander.
01:56:44: Ich,
01:56:45: das wäre auch mein Tipp!
01:56:46: Wir sind da wirklich
01:56:47: unisono.
01:56:49: Ich hoffe das Beste aber realistisch gesehen nach der Finale.
01:56:54: Ja in dem Sinne an euch habe ich vielen Dank.
01:56:58: Ich freue mich uns dann das nächste Mal um den Kaffee Runde physische fest zu machen.
01:57:04: Bis dahin und alles Gute!
01:57:15: Das war die heutige Episode von China Hotpot, Podcast für deutsche Unternehmer, Manager und junger Talente mit Bezug auf China Business.
01:57:23: Chinateam GmbH berät kleine deutsche Firmen den Durchbruch in China zu schaffen und sich langfristig erfolgreich im Markt zu positionieren.
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