ChinaHotPod

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deutsche Experten berichten über Erlebnisse und Erfolge für KMU mit China-Geschäft

Transkript

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00:00:00: Ich denke immer noch, dass war der das hier ist.

00:00:02: Der Moment da merken sie selbst diese Zuschauer.

00:00:06: Sie merken, dass der Momente hat China meiner Meinung nach die Weltbühne betreten und ich meine es waren sehr interessant Sachen.

00:00:13: Da entstand ein sehr kritisches China-Wild aber wir standen da zum Teil und lachten.

00:00:18: meint was ist das bloß?

00:00:19: Was ist bloß so muss mit dem Westen?

00:00:21: So eine Angst auf einmal vor China.

00:00:23: Es geht immer vorwärts!

00:00:25: Dann ist man auf einmal hier mit dieser Vollbremsung Corona.

00:00:29: Und was ist denn hier los?

00:00:30: Erst mal vorbremsen

00:00:31: in Europa

00:00:32: und dann vorbrennen in Europa zu Coronazeit.

00:00:37: Man fühlt sich wirklich wie gestrandet, weil ich erst auch dachte, was mache ich?

00:00:41: Mein heutiger Gast ist Katharina Hesse, Fotografin, Fotoreporterin und Synologin.

00:00:46: Katharina hat für unsere Jahre in China gelebt und gearbeitet mit der Kamera für Newsweek, Beijing, Betty Images und die Agentur Live.

00:00:56: Ihr Bilder sind im Spiegel in der Zeit Englander und in den New York Times erschienen.

00:01:02: Sie war dabei, als Peking-Punks gegen das Konformal Leben spielten.

00:01:07: sie hat die weinende Chinesen bei der Olympiade Öffnung, dass sie im Schienjagen war bevor es in den Schlagzeilen war.

00:01:15: Und sie hat Ai Weiwei siebenmal fotografiert und er hat sie dabei fotografieren und das Bild auf seinem Blog veröffentlicht.

00:01:40: Ja, willkommen zu meinem Tonstudio, Katharina.

00:01:45: Und wir haben den heißesten Tag ausgesucht für die heiße Story!

00:01:49: Ja also ich bedanke mich für die Einladung.

00:01:51: Man fühlt sich ein bisschen an der VP in Peking im Sommer?

00:01:55: Ja das stimmt.

00:01:56: leider haben wir jetzt keine Klimaanlage für ein paar Jahre wenn es immer so heiß ist.

00:02:02: schon Und du hast da Synologie studiert in Beijing, aber vorher war es glaube ich zuerst in Paris.

00:02:13: Danach hast du ca.

00:02:14: von dem Jahrzehnten in China gelebt und als Fotografin gearbeitet.

00:02:18: Meine Frage ist wieso Synologie?

00:02:21: Was hat dich danach nach China gebracht?

00:02:24: Bei mir hatte er private Gründe.

00:02:27: Meine Eltern waren beide eigentlich recht China begeistert.

00:02:30: Mein Vater hatte beruflich viel mit China zu tun.

00:02:33: Er hat hier nach dem Ministerium gearbeitet und eigentlich hat mitgeholfen Beziehung herzustellen zwischen China, der Provinz Anhui und Niedersachsen.

00:02:43: Und so hatte ich schon in sehr jungen Jahren so ein Alter von zwölf-dreizehn und hatte hier und dort auch mal Zugang zu chinesischen Besuchern die halt eingeladen wurden zu uns nach Hause.

00:02:53: Das war das ganz spannend!

00:02:54: Und es ergab sich halt nach dem Abitur aus sich sozusagen... Ich wurde fast gedrängt von meiner Familie.

00:03:02: Das wird dir hier angeboten, dann mach das doch endlich mal mit.

00:03:05: So ein Sprachkurs in Shanghai.

00:03:07: Da war ich sechs Wochen lang in Shanghai, China und fühlte mich zu Beginn total verloren.

00:03:12: Ich konnte nicht mal nie hauen seit Jen.

00:03:14: Ich dachte nur Hilfe, Hilfe!

00:03:15: Ich habe wirklich Angst vor diesem Land.

00:03:17: Bist du alleine gewesen?

00:03:18: Ja, ich war alleine dort.

00:03:20: Wurde dann aber integriert in eine Gruppe von französischen Studenten.

00:03:25: Fühlte man sich schon fast wieder ein bisschen Zuhause... Aber dann hat man halt pöa-pö so Schanker entdeckt und traute sich auch immer mehr zu.

00:03:33: Ja, da warst du wirklich jung nach Abiturienten oder?

00:03:39: Das war meine

00:03:40: erste wirklich große Reise Und man fiel ja auch sofort auf als Ausländer.

00:03:46: die Leute waren also sehr neugierig sehr freundlich aber schon aus der Neugierigkeit Und irgendwann traute ich mich dann auch mal alleine im Zug zu fahren nach Hangzhou.

00:03:55: Ich war ein Wochenende allein in Hangzhou weiß ich noch.

00:03:58: Trotzdem, ich kam dann zurück und hatte einfach nur Angst.

00:04:01: Aber hat alles geklappt?

00:04:03: Ja, das stimmt.

00:04:04: Damals hast du gerade sechs Wochen chinesisch... Ich

00:04:08: konnte wirklich nicht viel.

00:04:09: Und die Leute können nicht soviel Englisch oder konnten nicht so viel Englische.

00:04:14: Ja kaum!

00:04:15: Man kam dann an von Hangzhou auf dem Bahnhof Shanghai und es waren solche Menschen.

00:04:21: Das kannte man ja von hier überhaupt nicht.

00:04:23: Praktisch wie nach einem Riesenrockkonzert oder irgendwas.

00:04:26: Dann fühlte sich einfach verloren oder so klein.

00:04:30: Das waren meine anfänglichen Impressionen.

00:04:33: Ja, aber die Impression war zumindest so wirksam, dass du später gesagt hast.

00:04:38: ich probiere auch mal mit Sinologie?

00:04:41: Es hieß ja auch wenn nicht das damals vielleicht gar nichts überzeugend fand China werde einmal das Land der Zukunft.

00:04:48: China wird sich weiterentwickeln.

00:04:50: Damals hast Du gesagt es würde nicht sein.

00:04:52: Nein, ich habe

00:04:54: nicht gesagt es In meinen sehr, sehr jungen Jahren kann ich mir als Wahle schwer vorstellen.

00:04:59: Aber es ist interessant trotz allem.

00:05:01: Ja und da hast du gesagt, dass du möchtest gerne mit einer Studium versuchen zu vertiefeln?

00:05:09: Und wir haben in dem Vorgespräch nicht darüber gesprochen.

00:05:12: aber wieso nochmal eine Station in Paris?

00:05:19: Fast wieder private... Nein nein nein!

00:05:21: Ich war eigentlich eingeschrieben an der Uni Bonn So, ich hatte aber in Paris noch ... erst mal hatte ich noch Bekannte.

00:05:29: Und zudem ist in Paris Nummer eins der Institute angesiedelt außer London und wo ist das Phinädisch?

00:05:37: Die ganz spezialisiert sind auf... Das sagt man ja nicht mehr.

00:05:41: orientantische Sprachen- und Zivilisationen war sehr bekannt.

00:05:44: Inalco da habe ich halt studiert

00:05:47: Und hast du da zu Ende studiert?

00:05:49: oder hast du noch was zurück nach Born weiterstudieren?

00:05:52: Nein,

00:05:52: in Paris.

00:05:53: Ich

00:05:53: habe in Paris

00:05:53: dann eigentlich nochmal neu angefangen.

00:05:56: In Peking war ich dann eigentlich für Recherchen und mein Abschluss hab' ich dann auch wieder in Paris gemacht.

00:06:02: Ah, in Peking waren so zwei Zwischenstationen, Auslandsjahr sozusagen... Ja!

00:06:08: Aber in Beijing in der Zeit hast Du ja mit Kamera auch angefangen

00:06:12: sodass

00:06:12: Du später beruflich gestaltet hast.

00:06:15: Hobbymäßig hatte ich das vorher so gemacht und in meiner Zeit an der Beta, an der Peking Uni, hatte ich halt mitbekommen.

00:06:21: Es gab eine Gruppe amerikanischer Studenten die suchten sich... machte Praktika bei ausländischen Medien im Peking.

00:06:30: Ich dachte Journalismus interessiert mich eigentlich auch wirklich.

00:06:34: Interessiert mich!

00:06:35: So und ich habe dann eigentlich angefangen bei einigen Medien so anzurufen und landete auf einmal beim amerikanischen Nachrichtenzeitschrift Newsweek.

00:06:45: Ganz ehrlich, das ist eigentlich recht ungewöhnlich.

00:06:47: Aber so

00:06:47: war es.

00:06:48: Ungewöhnlich?

00:06:49: Weil Newsweek auch ungewönlich war ein Nachrichtenagentur.

00:06:54: Newsweek ist eine Nachrichtmagazin.

00:06:57: Damals wäre bekannt und sehr groß übrigens.

00:07:01: Ich bin kein Amerikanerin.

00:07:02: Das war schon eher ungewöhnt.

00:07:04: Er war ein tolles Team.

00:07:07: Und bei Newsweek bekam man schon eine Art Vertrauen geschenkt... So denke ich jetzt darüber.

00:07:15: Es kam sehr schnell ein Vertragsfotograf an, sehr bekannt und Newsweek sagte okay Katharina du wirst dann fixer!

00:07:23: Du reißt einfach mit ihm los.

00:07:25: Ein

00:07:25: Fixe im Sinne von

00:07:26: Problemen?

00:07:27: Alles was so da passieren könnte das machst

00:07:31: du mal.

00:07:32: Und er fragte auch nach hast du schonmal kennst du das Fotografie?

00:07:36: Hast du schon mal fotografiert?

00:07:37: Der Fotograff.

00:07:39: Ja hobbymäßig so ein bisschen der meinte gut Ich gebe dir Film und du fotografierst auch, damit du dich nicht

00:07:45: langweilst.".

00:07:45: Und das war eigentlich ganz ehrlich.

00:07:47: Das war der Einstieg für mich, weil ich auch ... Okay, ich konnte ihn beobachten, dachte mir, dass ist so irre.

00:07:54: Er wird dafür bezahlt, dass er hier herumreißt.

00:07:58: Diese Reisen haben mich fasziniert.

00:08:00: Ich hatte bis dato ja mein ganzes China-Wissen von der Uni.

00:08:03: Auf einmal sieht man das echte China, das Praktizierte sein Wissen!

00:08:09: Man merkte gleichzeitig, ich weiß eigentlich gar nichts.

00:08:11: Jetzt fange ich aber an Sachen zu wissen weil ich es wirklich alles vor Ort sehe.

00:08:15: Ja verstehe und ist das noch ein bisschen dein Vorbild geworden?

00:08:19: Der erste Auftragsfotograf von Newsweek damals und dann bist du auch später geworden oder?

00:08:25: Er

00:08:25: war ein bisschen jahrelang schon so ein Leitmotiv.

00:08:29: aber ich habe mich dann auch sehr schnell... Ich habe es ja nicht studiert.

00:08:32: Ich hab mich aber eingelesen, da merkte ich auch A-Vertragsfotografie die großen Nachrichtenmagazine und so.

00:08:37: das ist was.

00:08:39: Aber ich merkte aus der schnell dieser Beruf wurde rückläufig dass man wirklich fest angestellt war.

00:08:45: Es gibt halt sehr viel Freistafen und Freiberuflöcher.

00:08:48: Ja jetzt ja auch Für mich war eigentlich nur wichtig nicht angestellt zu sein.

00:08:54: Das war deutlich wichtiger für mich.

00:08:56: Ich werde dafür bezahlt dieses Land zu erleben Und auch visuell zu porträtieren, zu dokumentieren.

00:09:03: Für junge Leute ist es natürlich ein sehr freier und aber auch sehr interessanter Beruf.

00:09:08: dann?

00:09:08: Ja ich finde ihn jetzt nach wie vor auch sehr interessant.

00:09:12: Es gab sich so, das war praktisch wie ein Sorg.

00:09:16: Es war keineswegs so dass man dann natürlich gleich Aufträge von Newsweek bekam.

00:09:20: Das war wirklich ein Prestilchenblatt!

00:09:23: Ich durfte mir aber... Ich durfte mir dann oder nicht, ich durfte.

00:09:27: Ich habe dann pöpö angefangen eine Fotomapper aufzubauen.

00:09:30: Die habe ich dann auch an die Redaktion geschickt und wurde gelobt.

00:09:33: Dann bekam ich von Newsweek mal einen kleinen Auftrag.

00:09:36: aber hauptsächlich bestand meine Arbeit darin dass sich ab und zu einmal an die Türen klopfte bei den Nachrichtenagenturen wie zum Beispiel AP.

00:09:46: Es gab AFP es gab die japanischen Nachrichten Agentur Kyoto Und ich bin dann eher so durch die Stadt gestiefelt Man guckt, wo kann ich noch was machen?

00:09:56: Wo passiert war's?

00:09:58: und so ging es los.

00:09:59: D.h.,

00:09:59: du hast bewusst deine eigene Karriere-Laschung im Studium ausprobiert und versucht der Einstieg zu bekommen...

00:10:09: Ja, ich hab damit angefangen während des Studiums eigentlich, ja das stimmt!

00:10:13: Und dann

00:10:13: kam tatsächlich die erste Veröffentlichung von deinen Bilder.

00:10:19: Aber das reicht dennoch nicht aus wirklich Freiberuflich zu arbeiten.

00:10:24: Ich bin ab und zu losgegangen, habe versucht was anzubieten... ...und dafür bekam man ein bisschen Geld.

00:10:31: aber ich hatte ja immer noch meinen Platz bei Newsweek.

00:10:32: Ich war insgesamt bei Newswick acht Jahre.

00:10:36: Aber dein Platz war ja trotzdem auch eine freie Mitarbeitung?

00:10:39: Ja, ich war ein freier Mitarbeiterin, aber eher für Recherchen, Researcher, für Interviews,

00:10:44: nicht für Fotos.

00:10:47: Das war aber eigentlich mal ein Brot- und Butterjob, möchte ich einmal sagen.

00:10:50: Und die Fotografie entwickelte sich parallel, was ja gut war.

00:10:55: Ich war zu Beginn nicht von der Fotografi abhängig, das wäre ja eine Katastrophe gewesen... ...aber so bin ich halt losmarschiert!

00:11:03: Und wann kam deine erste große Veröffentlichung?

00:11:06: Das war die Aufmerksamkeit.

00:11:08: Die Aufmerksamkeit

00:11:09: gewonnen wurde.

00:11:10: Eigentlich heute würde man lachen es war... Für damalige Verhältnisse, was ganz besonderes.

00:11:15: Da wurde im November nineteenundsechsneunzig gab es eine Kabarett-Aufführung in Peking.

00:11:19: Es war etwas ganz, ganz Besonderes denn bis dato war das kulturmäßig internausländische Kultur und sowas in China aber nicht so viel.

00:11:30: Und ich hatte halt erfahren dass chinesische Schauspieler und einige ausländischen Schausspieler leiden Schauspieler zusammen das Kabarett aufführen würden.

00:11:40: Ich dachte da gehe ich mal hin Mal gucken.

00:11:43: So, und dann habe ich halt diese Fotos gemacht von diesen jungen Damen.

00:11:48: Ich glaube sie sind die Kit-Kat-Girls.

00:11:51: Weißt du immer noch die Namen?

00:11:53: Sina Mitte war eine Holländerin apropos.

00:11:56: Nein, Die Links.

00:11:57: Arbeite

00:11:58: heute für die UN.

00:11:59: Hast Du immer noch Kontakt?

00:12:01: Wir sind alle in Facebook auch

00:12:02: in einer gemeinsamen Gruppe.

00:12:08: Cool!

00:12:09: Diese Fotos... habe ich dann dem Fotografen von AP gezeichert, der ab und zu mal was aufkaufte.

00:12:15: Von anderen?

00:12:15: Ja.

00:12:16: Ich meinte das ist mal etwas ganz anderes hier... So!

00:12:20: Und dann rief er mich ein paar Tage später an, mein Katharina-AP liebt dich.

00:12:24: Das Foto wurde so oft verkauft.

00:12:28: Der dachte ich nach ja, das Geld bekommt die nicht.

00:12:30: Ähm...

00:12:31: Aber was hast du damals im Sechsundneinzig für das Foto bekommen vor AP?

00:12:35: Ich bin mir nicht mehr ganz sicher wieviel mögen das.

00:12:37: Wieviel mag das?

00:12:39: Ich bin mir nicht ganz sicher.

00:12:40: Ich glaube, das muss irgendwas gewesen sein zwischen Achtzig und Hundert Dollar, US-Dollar?

00:12:45: Wahnsinn!

00:12:46: Was Sie damit später dafür getötet haben...

00:12:49: So, dann... Das Foto ging wirklich um.

00:12:55: Aber ich glaube es war interessant das Foto für ausländische Medien weil es mal eine ganz andere Facette von China zeigte.

00:13:00: Es ist moderne China, dass man bis dato ja noch gar nicht so kannte.

00:13:05: Darüber lacht man heute.

00:13:06: Ich mein, heute ist China.

00:13:09: Ja, Peke ging die ganze Städte mega modern.

00:13:11: Nachtklubs und alles längst da.

00:13:15: So war das!

00:13:16: Und das heißt du hast dein Studium außer ans Jahr in China, hast ein bisschen reingeschnappert, hast Fixering für Newsweek und dann noch brav deinen Abschluss in Paris wieder fertig gemacht?

00:13:30: Da muss ja ein Entschadung betroffen sein dass du von Paris wieder zurück nach China kamen.

00:13:34: Ja, erst mal habe ich noch ein Jahr verlängert.

00:13:37: Da ging das irgendwie schon los.

00:13:38: Man kann nicht loslassen dafür in China.

00:13:41: Es

00:13:42: muss weitergehen!

00:13:43: Aber es ging ja nicht nur mir so... Ich glaube, es ging eine ganze Generation von ausländischen Studenten oder auch von Besuchern.

00:13:50: Auf einmal war man da und man will da bleiben.

00:13:53: Ich sage immer noch, dass er gab sich halt so.

00:13:56: Aber man hat bewusst versucht, noch ein Jahr länger zu bleiben als Auslandstudent?

00:14:01: Ja aber es ging ja auch.

00:14:03: das Leben war damals sehr schwinglich für einen Ausländer.

00:14:09: Aber dafür hast du dein Studium ein Jahr langer gebraucht fertig zu studieren.

00:14:14: Das hast du in Kauf genommen und sagten, das ist trotzdem eine interessante Phase.

00:14:19: Ja, wenn du jetzt das Abschluss gemacht hast in Paris aus der Zeit und dann nochmal entschieden zurück nach China.

00:14:29: War das schon ein Arbeitsvertrag bei Newsweek?

00:14:31: In der Tasche oder wie kannst du es machen?

00:14:34: Nein war's nicht.

00:14:36: aber irgendwie ich mochte nicht loslassen.

00:14:39: da hatte China... Es gab mal eine chinesische Doktorandin an der BEDA die lachte nur einmal man ihr Ausländer, ihr Ausländer Ich kenne euch alle Sie kritisiert oft und so, aber ihr kommt alle wieder.

00:14:50: China verschlängt euch alle!

00:14:51: So ist das ja.

00:14:54: Ich glaube fast meine Eltern fanden das gar nicht so toll wenn ich mich recht zurück besinnere.

00:15:00: Also sie haben dich doch nach China geschubst?

00:15:02: Ja,

00:15:02: aber die wollen natürlich

00:15:03: auch dass man in geordnete Verhältnisse reinkommt und schon gar nicht Fotograf oder sowas.

00:15:08: Okay, ja gut, das kann ich nicht.

00:15:09: Nein,

00:15:10: ganz bestimmt nicht.

00:15:11: Okay haben wir aber dann trotzdem vertraut und ich da wieder hin.

00:15:14: Ich war bei Newsweek.

00:15:15: Ich hatte auch mal feste Einkommen und alles und die Fotografie entwickelte sich immer weiter.

00:15:21: Du bist sozusagen angestellt oder angestellt beim Newsweek?

00:15:26: Und wie ist es, wenn man jetzt für eine Nachricht Magazin arbeitet?

00:15:31: in China muss man besonders Vorkehrung, Registrierungen machen für viele Behörde.

00:15:39: zu meinen Anfangszeiten hat man ja keine wirklich Position, aber als daraus dann wirklich sich eine Regelmäßigkeit entwickelte und ab und zu standen auch mein Name mit unter den Artikeln oder auch wenn ich mal einen ganz kleinen Auftrag fotografieren durfte, stand auch mein Namen auf einmal unter einem Foto.

00:16:03: Und im Außenministerium so natürlich beobachten die und dann entwickelten sie sich das so... Ich gehörte auf einmal zum Team bei Newsweek, dann flog der Chefredakteur ein.

00:16:15: Ich wurde ihm vorgestellt und meinte auch wir wollen Katharina hier haben!

00:16:18: Und er legt ein großes Wort ein für mich beim Außenministerium.

00:16:21: und so bekam ich meine erste Akkreditierung in China für Newsweek.

00:16:25: Es war eine tolle Zeit.

00:16:26: Und du vorher hast du keine Akkredition?

00:16:28: Nein,

00:16:29: ich wurde eher so als... Was

00:16:29: ist der Unterschied mit dieser Akkridition?

00:16:32: Erst mal darf man viel offizieller auftreten Man fühlt sich persönlich auch sicherer.

00:16:37: Es ist schon ein Unterschied, ob man da was weiß ich ja für Studenten, wie so einem ist und so ein bisschen herum fotografiert oder auch Leute interviewt.

00:16:44: Eigentlich ist das nicht gestattet.

00:16:47: Zu Beginn kann man sich nach heraus retten und sagen Ja, ich bin aber eigentlich mehr Studentin.

00:16:53: Irgendwann ist man aber nicht mehr Student und man braucht einen offiziellen Status.

00:17:01: Bisschen vom Thema weg, aber wenn man jetzt Social Media betrachtet sind viele Leute interviewt auf die Straße.

00:17:06: Darf man eigentlich nicht oder?

00:17:07: Eigentlich nicht so unbedingt!

00:17:10: Ja ja das muss mal auch die ganzen Akteuren warnen dass es nach chemischem Gesetz ist nicht so ganz sauber definiert.

00:17:19: Vorsicht vorsicht.

00:17:23: mir wurde allerdings auch mal nachgesagt Nachgesagt, dass ich dazu tendiere mich selbst zu zensieren.

00:17:28: Ich kontrolliere mich selber.

00:17:29: Ich gehe mal sehr stark nach Vorschriften.

00:17:31: Okay das heißt man soll vorsichtig sein aber ist es nicht alles so unmöglich?

00:17:36: Nein natürlich ist nicht alles unmöglich.

00:17:38: Ich finde es hängt auch wirklich mit von der Person

00:17:40: ab.

00:17:42: Ja du hast ja für einige Nachrichten, Magazinen oder Medienräume gearbeitet unter anderen Newsweek haben wir gesagt von der Getty und dann live zum Schluss Und welche

00:17:57: Rolle

00:17:58: hast du sozusagen deine Rolle, wie haben sie sich da entwickelt bei dieser Arbeitgeber oder Partner-Auftraggeber wieder besser?

00:18:08: Okay.

00:18:09: Da gab es schon Unterschiede.

00:18:13: Zu Beginn war ich bei einer französischen Fotoagentur – das kam jetzt um schon nach Newsweek!

00:18:18: Ich war erst bei einer Französischen Photoagenture dann mehrere Jahre lang für Getty Images Danach dann bei Live.

00:18:25: da bin ich immer noch und es gibt schon.

00:18:26: der größte Unterschied ist eigentlich zu Getty Images.

00:18:30: Die anderen beiden Agenturen auch live betreiben eigentlich eine Fotosindikation, sie verkaufen die Fotos weiter wie man so macht.

00:18:39: Getty images hat auch sehr viele Aufträge vergeben, sehr viele.

00:18:44: gleichzeitig hat Getty images ein Nachrichtenbereich.

00:18:48: das nennt sich Getty Stringer.

00:18:49: Ich habe auch mit Nachrichtenreportagen und so was gemacht für Getty.

00:18:53: Das heißt, du standest auch da?

00:18:55: Ihr habt auch die zwei Standbeine einmal als Researcher?

00:18:59: Ja ja, ich hab meine eigenen Geschichten und so recherchiert auf das ich Getty vorgeschlagen

00:19:04: habe.

00:19:06: Und was war das Dritte?

00:19:07: Ja und Getty hat natürlich auch meine Fotos weiterverkauft.

00:19:10: Aber Getty ist ein großer Unterschied zu anderen Fotoagenturen finde ich!

00:19:14: Im Sinne vom Größe?

00:19:16: Ja, erstmal von der Größe und halt auch nur mal die Tatsache.

00:19:19: Man hat sehr viele Aufträge von Gerti bekommen und man hat halt auch Nachrichten fotografiert.

00:19:24: Und zwar konnte man ihn direkt anboten, anbieten... ...und dafür gab es dann natürlich auch gleich einen Honorar.

00:19:30: Das ist nicht ganz so bei den anderen.

00:19:32: Und ansonsten habe ich mich halt... ...man wusste auf einmal da ist eine Fotografin in Peking.

00:19:37: Ich hab ja nun auch abgesehen davon noch Kollegen gehabt Aber insgesamt eher Amerikaner Amerikaner, Engländer.

00:19:45: so war das unter den Ausländern.

00:19:48: Aber man musste halt.

00:19:49: die Ist da wie auch andere der können wir Aufträge geben.

00:19:53: Aber das klingt doch ziemlich ähnlich wie zu Newsweek Tätigkeit oder?

00:19:57: Nein man hat halt verschiedene Auftraggeber.

00:20:00: Einmal handt man lauter verschiedener.

00:20:02: Ja Getty Image ist okay.

00:20:03: das war schon hauptsächlich damals als ich bei Getty war hauptsächlich Getty und bei Aufträgen.

00:20:09: Getty hatte auch viele Kunden.

00:20:11: dann habe ich natürlich auch für viele Getty Kunden fotografiert Und nach Getty war man halt eigentlich ganz frei.

00:20:19: Ich glaube, das hört sich jetzt echt an als wollte ich angeben.

00:20:22: Wille ich aber nicht.

00:20:24: Aber schon habe ich für sehr viele internationale Medien fotografiert.

00:20:27: Das gab

00:20:27: es sich also... Dann bist

00:20:28: du doch auftragsfotograf geworden wie du das erste Beispiel erlebt hast?

00:20:34: Bist du so geworden?

00:20:37: So bin ich geworden!

00:20:39: Obwohl natürlich man sich fest

00:20:40: angestellt, man war frei.

00:20:42: Aber man hatte keinen Grund zur Sorge, weil es einfach toll lieb ist.

00:20:45: Es lief wirklich toll!

00:20:51: Wie ist das so?

00:20:52: Wenn du jetzt einmal dein Ziel erreicht hast, dass du so geworden bist wie du damals als Studentin, die dich auf Transfotografe erlebt hast.

00:21:00: und ist das wirklich im Nachhinein gesehen immer noch dein Traumberuf?

00:21:06: Nein, weil ich mich ... Was heißt Traumberuf?

00:21:08: Ja.

00:21:09: Irgendwo ja aber anders.

00:21:12: Du hast ja zuerst gesagt das ist doch eine Freiberuf.

00:21:14: Sie bezahlen die Milch um in China zu reisen und

00:21:16: ich

00:21:17: darf noch das Land kennenlernen.

00:21:19: Das Ziel hast du ja erreicht.

00:21:20: Das Ziel habe ich lange, lange erreicht.

00:21:25: Irgendwann möchte man vielleicht auch nochmal mehr als immer nur Aufträge zu erledigen.

00:21:29: Es gibt nun mal auch Themen, die interessieren einen persönlich Und das wurde dann für mich auch schon wichtiger, aber dann stellt sich sofort die Frage wie finanziere ich sowas eigentlich.

00:21:40: Man musste schon zusehen dass man kreativ denkt oder irgendwas, dass man seine Themen anführt, die man sich selbst interessiert vielleicht auch finanziert bekommt.

00:21:51: Aber trotzdem noch Auftragsphotografin war.

00:21:53: Aber Auftragsphotograph vor allen Dingen so in der Zeit... Wann war das?

00:22:01: Kurz vor den olympischen Spielen kamen, das war mein Eindruck auch der Eindruck von anderen Kollegen.

00:22:05: Die halbe Welt kam da ja angeflogen an Journalisten und es waren so merkwürdige Themen die man auf einmal fotografieren sollte... ...die Top Restaurants vom Peking, nein, vierundzwanzig Stunden im Tage eines Mannes aus England in einem Shaolin-Closter.

00:22:20: und ich dachte was sind das alles für Themen?

00:22:22: Ich

00:22:22: weiß nicht!

00:22:27: Aber du bist ja schon wie China gewesen, das ist dein Vorteil?

00:22:30: Ja, ja.

00:22:31: Ich dachte nur, ja interessiert mich das jetzt wirklich alles so sehr, so sehr interessiert es mich gar nicht und man kommt schon um die bisschenes nachdenken.

00:22:40: dann hat man halt auch schon angefangen ein bisschen seinen Augenmerk zu richten auf Sachen die einen wirklich selbst interessieren.

00:22:46: Zu meinen ersten eigenen Projekten obwohl da war ich auch noch bei Newsweek allerdings da widerspreche ich mir ein bisschen waren meine Fotos über die Punks Faking.

00:22:57: Da kommen wir später noch mal drauf und das Bild, was mich wirklich sehr beeindruckt hat ist das Bild wo die Frau jetzt sehen wir ja das mit der Hand vorm Mund.

00:23:08: es war eine besondere Abend oder?

00:23:11: Das war ein sehr besonderer Abend, dass war nämlich die Eröffnung der olympischen Spiele und das habe ich fotografiert in der Einkaufsstraße Wang Fu Jing mitten in Faking.

00:23:21: Ich hatte kein Ticket für das Olympia-Stadion wie viele andere Menschen auch nicht und ich hatte am Nachmittag schon erfahren von einer Kollegin, die sich mit dem Thema Video beschäftigte.

00:23:31: Sie wollte am Abend in die Wangfuzing gehen und fragte habe ich nicht auch Lust hätte mitzukommen.

00:23:36: Okay, ich hab nichts anderes zu tun!

00:23:40: Und dann haben wir so einen riesigen, wie nennt man die so?

00:23:42: ein riesigen Jumbus Green Entdeckt in der Nähe vom Chirping Fondain mehr am Ende der Wangfudging Und da versammelten sich Leute und wir dachten, das wird ja spannend.

00:23:52: Was machen die hier wohl gleich?

00:23:53: Da haben wir auch gefragt, dass sie es ... Hier wird die Eröffnungsveranstaltung übertragen live Ich dachte ich auch nicht

00:23:59: für alle, die kein Ticket haben Ja!

00:24:01: Für die haben Schlucker

00:24:03: Genau.

00:24:06: Sie hat sich dann die Kollegin hinter den Leuten näher aufgestellt Und ich dachte, ich will Gesichten von vorne sehen.

00:24:14: Ich stelle mich mal direkt unter diesen Screen Und

00:24:15: du hast zufällig eine Kamera mit.

00:24:18: Das war schon klar, dass ich eine Kamera mit dabei hätte an dem Abend.

00:24:20: Es war nun mal ein historischer Abend Die Olympia die eröffnete olympischen Spiel des Panzea.

00:24:25: historische Abend.

00:24:28: Ich wusste aber noch nicht genau was passieren würde und was sich überhaupt nach Hause bringen könnte.

00:24:32: So und ich habe mich da hingestellt.

00:24:34: dann ging es los um acht nach Acht Und man merkte halt sehr schnelles war sehr hoch.

00:24:41: emotional sieht man sieht man hier ja auch die Leute fingen an zu weinen Teils.

00:24:46: Sie werden wirklich sprichwörtlich aus dem Häuschen...

00:24:49: Ja, das ist ja wirklich emotional.

00:24:50: Das war

00:24:51: hochemotional.

00:24:53: Mit der chinesischen Flagge...

00:24:55: Das kennt man ja auch gar nicht.

00:24:56: Das

00:24:57: kannte man eigentlich fürs Dato gar nicht, aber ich glaube Chinesen so emotional zu sehen, ist eigentlich auch eine Seltenheit.

00:25:06: Wirklich ist eine totale Seltenkeit

00:25:09: Und du sagst das ja, dass es nicht organisiert von dem Staat

00:25:12: ist?

00:25:12: Nein, nein.

00:25:13: Das war wirklich sporadisch und total spontan.

00:25:17: Ich glaube damit hat vielleicht selbst keiner gerechnet, dass man so bewegt sein würde.

00:25:24: Nur mal eine technische Frage um ein Bild mit voller Emotion geladen zu schaffen.

00:25:31: Wie machst Du das?

00:25:33: Einfach eine Quantity.

00:25:35: Ich mache jetzt zwanzig Fotos und wieder hoffen, dass da eins wirklich gut aussieht.

00:25:39: oder ist es tatsächlich so das du hast Instinkt... Das wird jetzt.

00:25:44: ich mach jetzt eins und das wird das?

00:25:48: Ich bin keine Person die viele Fotos macht war noch nie so.

00:25:54: Ich bin mir nicht mal sicher ob ich von ihr hier habe.

00:25:57: ich von Ihr vielleicht nach Anderich glaube fast kaum.

00:26:01: Normalerweise geht das bei mir immer sehr schnell.

00:26:03: Du hast das Gefühl und du hast schon ein bisschen geahnt.

00:26:05: Man

00:26:06: merkt,

00:26:07: hier

00:26:07: tut sich was!

00:26:10: Hier hatte ich ... Ich kann mich wahgedrans Röcke erinnern.

00:26:12: bei ihr war es zu Beginn so.

00:26:14: Ich fand sie schon hoch interessant sehr emotional.

00:26:17: Sie war wirklich am Wein, ihr Freundstand übrigens neben mir, kann ich mich daran erinneren.

00:26:21: Sie bekam zu Beginner mit oder sie beobachtet mich auch Und dir war das ja peinlich.

00:26:26: So habe ich natürlich erst mal meine Kamera wieder woanders hingehalten, aber irgendwann merkte man sie ist total fixiert.

00:26:31: Ist egal ob du sie fotografiert hast oder

00:26:35: nicht?

00:26:35: Ja

00:26:37: und ich meine Du hast damals quasi einen Job Fotos zu schießen.

00:26:45: Aber wie ist es dafür eine Fotografie?

00:26:47: in so einem Moment?

00:26:48: Hast du selber noch Freiraum um deine eigene Gefühle

00:26:51: zu

00:26:52: zu erleben, ob das für dich ein besonderer Abend ist oder konzentrierst du tatsächlich auf des Objekt?

00:26:58: Ich konzentriere mich nur auf das Objekt.

00:27:00: Man merkte aber einfach anhand dieser Emotion und der ganzen Atmosphäre dass hier etwas ganz ganz Besonderes Es war ja auch etwas sehr besonderes.

00:27:10: ich denke immer noch das war der.

00:27:11: das hier ist der Moment.

00:27:12: da merken sie selbst diese Zuschauer Sie merken dass der Momente.

00:27:18: hat China meiner Meinung nach die Weltbühne betreten?

00:27:24: Ja, also unglaublich.

00:27:26: Aber dennoch finde ich noch erstaunliche dass du wirklich tatsächlich die twenty-fünf Jahre in China mit diesem Beruf den Aufenthalt hattest.

00:27:36: und was muss man dann haben um so ein Land der sich ja so sehr verändert hat?

00:27:41: Wirklich die fünfundzwanzig Jahre in positive Sinne aushält.

00:27:48: Ich fand es eigentlich... wie sagt man das?

00:27:55: Es war wie eine Droge, wir waren total übertrieben.

00:28:03: Es ist nur ein Land das sich tagtäglich verändert hat und es war einfach faszinierend für einen jemanden aus dem Westen zu beobachten.

00:28:11: Das ist ja nicht nur mir so gegangen als vielen Leuten so gegangen.

00:28:14: Ich dachte, hilft schon wieder was anderes?

00:28:16: Wieder etwas Neues!

00:28:17: Und man merkte auch China entwickelt sich ganz

00:28:22: schnell.

00:28:23: Man muss auch mal überlegen zu Beginn... In China gab es noch Ende der achtziger Jahre und so, als ich zum allerersten Mal da war übrigens.

00:28:33: Ist noch was?

00:28:34: Da gab's noch Waikoi die Währung für Ausländer, die irgendwann dann auch abgeschafft wurde.

00:28:38: richtig Es gab die Waikui, es gab noch den Freundschaftsladen in Peking

00:28:44: Das kenne ich noch, damals konnte ich solche Läden nicht betreten.

00:28:47: Ja, ich meine, die Privilegien für Auslander gab es damals noch aus dem Jahr heute.

00:28:52: Nein natürlich nicht Ja, aber Pöhe entwickelte sich das immer weiter.

00:28:58: Ich kann mich noch daran erinnern.

00:28:59: Wir hatten vorhin schon mal angerissen bei meinem allerersten Aufenthalt in China in Shanghai.

00:29:04: Da kam noch eine Professorin auf mich zu, die war mit meinen Eltern befreundet.

00:29:11: Das war ganz stolz.

00:29:13: Guck mal Katharina, was wir hier jetzt auch haben!

00:29:16: Sie hat mir eine Kassette gezeigt von Michael Jackson.

00:29:19: So stolz war es, so besonders war das nach heute Lachmann.

00:29:25: Was an dir auch besonders finde ich... finde, weil du hast ja einen relativ freien Beruf.

00:29:33: Und ich kenne Leute die für ihre Firma entsendet ist nach China für drei Jahre später für sechs Jahr und dann irgendwie hängen geblieben ist.

00:29:44: Da ist man in einer Struktur hat mal seine Aufgaben

00:29:47: usw.,

00:29:48: aber dein Beruf konntest theoretisch heute in China morgen in einem anderen Land weiterführen als Research und Fotograf.

00:29:58: Und dennoch denke ich, es gibt ja viele Sachen, die in der damaligen Zeit passiert ist positiv.

00:30:05: Aber mit vielen Dingen konntest du bestimmt persönlich auch nicht rundeprozentig identifizieren.

00:30:11: Habt ihr noch bis du da geblieben?

00:30:15: Ich hab eben gesagt aber man lernt hier.

00:30:17: Vor allem so habe ich das gesinnst war eine große

00:30:20: Lernphase

00:30:20: halt.

00:30:21: Praktisches Lernen!

00:30:23: Man hatte sein ganzes Uni-Wissen, aber es ist nochmal was ganz anderes, da vermisst man end im Land

00:30:27: Es ist eher der Neugier.

00:30:30: Ja, es ist die

00:30:33: Abenteuer weniger oder?

00:30:35: Abenteurer

00:30:35: weniger interessiert mich nicht so.

00:30:36: aber Interesse wirklich.

00:30:38: man sieht ganz andere Menschen Man erlebt eine ganz andere Kultur Eine ganz andere Denkweise.

00:30:45: das hat ein glaube ich auch lange dargehalten Ist nur mal in einer anderen Denk Weise

00:30:51: Für unsere Zuhörer, die nicht aus dem Medienbereich kommen.

00:30:55: Jetzt kommen wir zu den anderen Themen... Wie funktioniert so ein Auslandspressebüro eigentlich?

00:31:02: Wer sitzt und wer entscheidet was?

00:31:05: und wie kommt so eine Geschichte von Belgien nach?

00:31:09: Beispiel Hamburg oder New York Du hast ja für ZDF auch gearbeitet und München, Frankfurt oder Berlin.

00:31:18: Wie funktioniert das in der Auslandspressebüro?

00:31:24: Für mich war es wirklich dann Fotografie irgendwann.

00:31:27: Man brauchte seine Internetverbindung vor der Internetverbindung, die analoge Fotografien.

00:31:33: Damit ging's ja los.

00:31:35: Man war eigentlich immer in irgendeinem Fünf-Sterne Hotel sehr regelmäßig.

00:31:39: Die hatten hier immer ihre kleinen Postämter.

00:31:42: Man musste so schnell wie möglich mit FedEx, bei mir war es dann auch FedEx nicht DHL.

00:31:46: Es war immer FedEx.

00:31:47: Mit FedEx ganz schnell ein Paket wegschicken, so schnell als möglich.

00:31:51: Weil?

00:31:53: Damit es in Reaktionen ankam und veröffentlicht werden konnte.

00:31:56: Achso!

00:31:57: Das war vor Internet.

00:31:58: Vor Internet.

00:32:01: Und langsam kam das Internet mal dazu.

00:32:04: Na ja, das heißt wie funktioniert es?

00:32:07: Du musst deine Nachricht einfach per Post verschicken sozusagen.

00:32:13: Im Sinne von deinem Film und deinen Film-Material.

00:32:16: Ja, musste alles angetütet werden.

00:32:19: Und dann kam hier auch irgendwann das Internet, dann entwickelten sich auch die Scanner, dann konnte man die Negative einscannen und ganz wenige Fotos... Internet, weil die Verbindung war ja auch immer ganz langsam.

00:32:35: Internetspeed war alles sehr langsam und dann wurde es halt immer mehr mit den digitalen Kameras und so.

00:32:42: Sind die Auslandsbüros von diesen Nachrichtenmagazinen oder Presseagenturen alle physisch in China haben ihre registrierte Außenstelle?

00:32:57: Oder wie funktionieren

00:32:58: sie?

00:32:59: Alle weiß ich nicht, sehr viele.

00:33:01: Oder für die, die du gearbeitet hast?

00:33:03: Nein,

00:33:03: von denen nicht alle.

00:33:05: Und das heißt sie beauftragen dich in China zu fotografieren?

00:33:09: Ja.

00:33:10: Aber trotzdem haben Sie selber keine offizielle Außenstelle.

00:33:14: Es gibt ja auch Korrespondenten, die besuchen dann mal China und schreiben ihre Berichte.

00:33:17: Dann kommt es dazu als Fotograf.

00:33:20: Diese Situation hat's auch gegeben

00:33:23: Und du bist sozusagen bei chinesischer Außenministerium registriert.

00:33:28: Man ist

00:33:30: akkreditiert für die Auftraggeber, für die du da arbeitest?

00:33:35: Ja, okay beim Newsweek, gleich Auftrag Geber dort war ich akkreditiert.

00:33:40: dann bei den Fotoagenturen da hatte man eher halt erstmal sein Siegel weg dass man offiziell in China war und auch arbeiten durfte.

00:33:51: das sehr wichtig.

00:33:53: Und bei Getty Image, da habe ich natürlich für deren Kunden sehr viel noch gemacht.

00:33:58: Bei den anderen war es vor allen Dingen eher Fotosindikationen und die wurden meine Fotos verkauft oder werden auch immer noch.

00:34:06: Du bist ja quasi im erweiterten Sinne in der Presse tätig?

00:34:10: Wie hast du erlebt wie sich die China-Berichtsbestattung über die Jahrfünfzwanzig Jahre fasst?

00:34:19: und wenn du jetzt den Bogen ziehst, wo stand ein Bild von China in den neunziger Jahre?

00:34:24: Und wo steht es in den zwanzig-neunzehn erst zuletzt in China warst.

00:34:35: Ich bin mir nicht sicher, hat mich ganz beginnend schon ein festes China-Bild hatte.

00:34:38: das entwickelte sich.

00:34:40: Es gibt etwas nochmal bei den ausländischen Medien und es gibt diese Themen die kochten immer wieder hoch oder wurden immer wieder Hoch geschaukelt.

00:34:46: Das sind dann zum Beispiel die Menschenrechte Taiwan und China, Tibet, Xinjiang.

00:34:55: Das kennen wir ja?

00:34:56: Die

00:34:56: sensiblen Themen.

00:34:58: Die Schienen schon sehr im Fokus zu sein, finde ich.

00:35:04: Heutzutage haben die meiner Meinung nach, wenn ich das richtig beobachtet habe insgesamt weniger Gewicht.

00:35:09: China ist mal auch ein sehr mächtiges Land geworden.

00:35:11: Das war damals noch nicht so.

00:35:13: Das heißt zur damaligen Zeit gab es mehr Berichte über diese sensibleren Themen.

00:35:19: Es wird

00:35:19: schon so überbricht.

00:35:20: Tai war ja, Tai war ein Tibet?

00:35:27: Wie oft liest man jetzt noch was darüber?

00:35:32: Ja und...

00:35:33: Ist natürlich alles wichtig.

00:35:34: aber ich glaube das China-Bild hat sich auch geändert.

00:35:37: oder im Ausland?

00:35:39: Ich denke schon.

00:35:40: Das hatte natürlich auch sehr stark mit der Medien zu tun, was Medien präsentiert hat.

00:35:44: Ja natürlich!

00:35:45: So bisschen gegenseitige Einflussnahme auch.

00:35:52: Ich habe gedacht, du erlebst ja vor Ort, welche Themen zu welcher Zeit wahrscheinlich gefragt werden.

00:35:58: Weil die Auftrag gäbe wahrscheinlich auch dir da bestimmte Motive geben und sodass du dann die Projekte danach recherchieren.

00:36:05: Du sagst jetzt sind diese Motiven weniger geworden?

00:36:10: Jetzt bist du ja in Deutschland aber so zum Ende deiner China Aufenthalt im Jahr zwei taunen, achtzehn, zweiteinhalb Jahre weniger.

00:36:16: Sag mal mal so man hat sich hier und dort gesagt ich fange an mich zu langweilen Weil man war so drin in diesem ganzen Medienzyklus, dass man teils schon voraussagen konnte.

00:36:26: Was kommt jetzt wohl als nächstes wieder bei den ausländischen Medien?

00:36:30: Ich muss sagen... Man langfallte sich fast ein bisschen.

00:36:35: Weil diese Themen immer wieder

00:36:36: kommen zu bestimmten

00:36:37: Erkenntnissen.

00:36:38: Ja

00:36:42: und ich dachte irgendwann ist es mal auch an der Zeit das ich was mache, was mich persönlich wirklich interessiert oder wo ich mich auch wieder länger mit beschäftigen könnte Mal was ganz, ganz Neues, wovon ich überhaupt nichts weiß.

00:36:57: Da habe ich dann auch länger mal an Projekten und so etwas gearbeitet.

00:37:01: Da hast du sozusagen dein eigenes Projekt gearbeitet?

00:37:04: Oder ich habe auch versucht aus Aufträgen meine eigenen Projekte später zu machen.

00:37:08: So ein Auftrag ist immer schnell begonnen, schnell zu Ende.

00:37:11: Du hast zumindest einmal eine Initiative, irgendein Thema einzuarbeiten.

00:37:15: Ja

00:37:15: bei mir macht es Spaß mich länger mit Themen

00:37:17: zu beschäftigen.

00:37:20: Darf ich noch mal einen Einsatz zu den letzten Fragen dranhängen und eine Frage damit?

00:37:26: Und wir haben ja ein paar Ereignisse erwähnt, du in China warst.

00:37:29: Das beeinflusst auch insgesamt chinesische Beziehung mit Europa oder mit USA.

00:37:35: zum Beispiel in Tihalmen das war schon vor deiner Zeit und WTO beiträgt oder im Piage...

00:37:41: Da war es schon WTO war das das war mein erstes News Recover Da habe ich von auch noch dran gedacht, ja klar man könnte sagen da hat China die Weltbühne betreten aber ich finde die olympischen Spiele hatten viel mehr Impact.

00:37:56: Auch für die Bevölkerung und alles

00:37:59: Genau Und dann in der letzten Zeit auch dass der Präsident Xi jetzt China regiert seit über zehn Jahren.

00:38:10: Welcher dieser Moment hat das Deutschlandbild am stärksten geprägt?

00:38:15: Das Deutschlandbild von China

00:38:17: von China genau?

00:38:19: Ich glaube, lange hat die Entwicklung dieser rasanten Aufschwung das Deutschlandbild geprägt.

00:38:25: Sehr lange.

00:38:27: Sollte es eigentlich immer noch.

00:38:30: Aber ist das Wegencorona oder Währencorona zufällig?

00:38:39: Hier setzt ja auch in Europa einen Umdenken ein.

00:38:42: Man müsste China eher als Konkurrent sehen... ...oder fast als Feind.

00:38:49: Das Denken kam ja auch irgendwann mal und da setzte schon eine Art Umschrung ein, das ist mein Eindruck.

00:38:55: Ja?

00:38:57: Ist es der Eindruck durch deine Auftrag auch Situation bestätigt?

00:39:01: Durch die Themen, die aufträge auch so kannst du dir Entwicklung bestätigen.

00:39:05: Ich kann das vor allen Dingen dadurch bestätigend dass man ja kaum noch China-Reportage und sowas sieht.

00:39:11: Wann hat man hier denn vielleicht ich weiß nicht wann haben wir dann mal die letzte große China Reportage irgendwo gesehen?

00:39:16: mehr als zehn Seiten oder ich weiß es nicht.

00:39:20: Da hast du, wenn wir jetzt sowieso bald Olympiade sind.

00:39:24: Und mir ist nämlich aufgefallen in zu Corona-Zeit, zwanzig oder einundzwanzig?

00:39:32: Das war ja auch wieder eine andere Olympiada, Beijing-Olympiade Winter-Olimpia.

00:39:35: Ja stimmt!

00:39:36: Ja genau

00:39:36: und da gab es in Deutschland unisono wirklich sehr kritische Stimme für mich Berichterstattung über China und ich glaube, Das war eine andere Grundstimmung.

00:39:51: Obwohl es vorher auch kritische Berichte gab auf jeden Fall?

00:39:57: Oh ja, die gab's!

00:39:58: Und was war damals für die Heiktöse?

00:40:00: Damals

00:40:04: war das im Frühjahr oder im Früh-Jahr?

00:40:07: In Tibet wurde eine sehr strenge Politik praktiziert.

00:40:16: Die Tibetter sollten Patriotismus oder was praktizieren.

00:40:20: Ich glaube, es gab Unruhen, wenn ich mich recht entsinne?

00:40:22: Oder war das...

00:40:24: Ja jetzt gibt's auch in der Stadt Umruhe.

00:40:26: In Schauheim zum Beispiel.

00:40:27: Es gibt auch Gewalt.

00:40:28: Es sind Leute mit Messerstechen und so.

00:40:31: Seitdem gibt es auch Untersuchungen an der U-Bahn-Station.

00:40:37: Mit Scanner.

00:40:38: Seit dem gibt

00:40:39: es ja sowas.

00:40:40: Genau genau!

00:40:41: Das gab es alles.

00:40:42: Stimmt, fällt mir wieder ein.

00:40:46: Aber andererseits ist Vielleicht auch fast normal, dass man vor so großen Ereignissen sich auch kritische Berichte anfertigt.

00:40:55: Ja und wie viel Einfluss hat eine Redaktion in Deutschland auf das was du fotografiert hast?

00:41:03: Wenn du jetzt über den deutschen Auftraggeber redest wenn du magst Und wieviel eigene Freiheit hättest

00:41:09: Du?

00:41:10: Erstmal man bekommt ja schon einen Auftrag.

00:41:12: Normalerweise kann man davon ausgehen sagen wir mal ist ein Neukunde.

00:41:16: Man kann davon ausgehen, dass die sich vorher schon irgendwie Arbeiten angeschaut haben im Internet.

00:41:23: Sie haben vielleicht auch den Namen schon in anderen Publikationen gesehen.

00:41:27: Das heißt doch sie vertrauen einem auch.

00:41:29: Es gibt schon ein paar Dinge, die muss man beherrschen wenn man so für einen Nachrichtenblättchen oder so arbeitet.

00:41:36: Schon sicher sein können das es klappt, dass man sich im Land auskennt nicht irgendwelche Risiken sagen wir mal eingeht?

00:41:46: Natürlich Risiko, ja.

00:41:47: Aber man muss diese Risiken schon einschätzen können.

00:41:48: das wollte ich gesagt haben.

00:41:49: Dass du auch

00:41:50: dieser Auftrag erledigen kannst?

00:41:52: Ja!

00:41:53: Man muss die Fristen einhalten können und alles...

00:41:56: Ist es insbesondere für China ein Thema weil der Umstand dass du den Umstand einschätzen kannst?

00:42:01: Nein, ich glaube das ist schon insgesamt ein

00:42:03: Thema.

00:42:04: Ich

00:42:06: denke mal...

00:42:10: Genau also wie viel Freiheit hast du dann denn noch wenn sozusagen ein Thema an dich herangetragen kannst?

00:42:18: kam vielleicht mit drauf an, das ist wie viel Freiheit.

00:42:25: Kann man glaube ich nicht pauschal sagen?

00:42:26: Oder ist es so dass man in Grunde genommen viel fertig aber am Ende die Auswahl der Endprodukte ist sehr streng sozusagen?

00:42:34: Ja natürlich im Idealfall sollte man natürlich alle möglichen Facetten schon fotografieren denke ich mal ja aber die Auswahr hinterher natürlich ist sehr eng.

00:42:44: Aber ein Kunde hat schon einen recht viel zu sehen.

00:42:48: Muss

00:42:48: ihm schon eine Auswahl anbieten.

00:42:51: Ist es im Grunde genommen auch so, dass du bei der Anbietung von deinem Rohmaterial sag ich mal.

00:42:58: Auch schon deine Freiheit hast?

00:43:00: Weil am Ende ist es ja so das du nur das lieferst was du auch sozusagen produziert hast.

00:43:07: Die Auswahl trifft der Kunde.

00:43:09: aber du gibts ja die Rohmaterialein dafür.

00:43:11: Ja mir hat's irgendwann an einem amerikanischen Foto-Redakteuren einen guten Tipp gegeben.

00:43:18: sie meinte Du machst das einfach so.

00:43:20: Ein Teil deiner Fotos weißt du, hundertprozentig sind für den Kunden deine ganz sicheren Fotos.

00:43:25: Die der Kunde auf jeden Fall gut finden wird.

00:43:28: und dann machst du mal was du willst und zeichst es dem Kunden aber trotzdem versuchst ihn zu überreden.

00:43:33: Ja ja sehr kunderorientiert.

00:43:37: Irgendwann weißt Du auch das Muster dass der Kundo möchte?

00:43:40: Aber leider macht das die Sache irgendwann noch langweilig.

00:43:45: Es gibt dir den Vorwurf, dass die westlichen China-Berichte Stattung strukturell verzerrt ist.

00:43:51: Ja.

00:43:53: Du hast sogar ja schon gesagt... Du teilst das?

00:43:58: Ist es dein Systemf?

00:44:00: was das an sich so zu sagen bedient ist deswegen diese Verzerrung.

00:44:05: Wir haben vorhin gesagt du lieferst die Rohmaterial und dann der Kunde wählt das Die Muster, wie die Kunden wählen.

00:44:12: ist es schon das die Verzerrung sozusagen drin.

00:44:15: Oder entsteht in deiner Produktion von einer Rohmaterial?

00:44:19: Weil du diese Muster schon von den Kunden kennst.

00:44:26: Ich glaube bewusst würde ich da nichts verzerren.

00:44:28: aber okay man muss sich auch bewusst sein... ...die Fotos werden ja oftmals genutzt als Illustrationen für kritische Berichte oder überhaupt für Nachrichtenberichte.

00:44:38: Da entsteht halt ein gewisses Bild.

00:44:40: Ja, das stimmt.

00:44:43: Und hast du ein Beispiel wo du sagst, dass China-Beat ist nicht so ganz wiedergegeben?

00:44:49: Ist es verzehrt im Sinne von falsch oder verzehrt im Sinne vom Nicht ganzheitlich oder nicht ausführlich und nicht gesamtheitlich?

00:45:00: Also schon ziemlich drastisches Beispiel was ich hier nennen könnte während Saas als es los ging mit Saas in China.

00:45:09: Da kam ja eine irre Panik auf, aber auch im Westen.

00:45:13: Dann mit den ganzen Masken in Peking und Leute dürfen nicht auf die Straße... Die Straßen waren ja echt leer!

00:45:19: Es kam echte Panik drauf und es ging doch noch mit dem Bericht los.

00:45:27: Da bekam man zum Teil dann auch Anrufe, sag ich ja vorsichtig Gott, ist das so ansteckend?

00:45:32: und Hilfe.

00:45:33: Das war Beginn, ne?

00:45:34: Das ist im Jahr zwartehundzwanzig!

00:45:35: Das war dann... Nee, Fadian saß.

00:45:37: Ah,

00:45:37: zwartehnunddrei!

00:45:38: Zwei-tausend-zwei-tausend

00:45:43: drei gefasst.

00:45:43: Wir dachten da, ja spinnen die alle

00:45:45: oder was?

00:45:48: War eine tolle Zeit.

00:45:49: Hatte die ganzen riesigen Abonnenten alles für sich in Peking.

00:45:52: Alle waren im Haus.

00:45:54: Man war selbst draußen unterwegs zum Fotografieren.

00:45:57: Und wo warst du zu der Zeit?

00:45:58: Du warst ja lange in Beijing gewesen, ne.

00:46:00: Ja ich war eigentlich täglich in Beijing unterwegs.

00:46:04: Dann wurde ich da war ich auch bei Getty Da wurde ich in die Provinzen geschickt.

00:46:08: dann hatte ich endlich

00:46:09: geschafft bezahlt zu werden und erkenne zu lernen.

00:46:12: Ich meine es waren sehr interessant

00:46:14: Saras

00:46:15: Da entstand ein sehr kritisches China-Wild aber wir standen da zum teilen.

00:46:19: Lachten meint was ist das bloß?

00:46:21: Was ist bloß so?

00:46:22: muss mit dem Westen

00:46:23: So eine

00:46:23: Angst auf einmal vor China?

00:46:26: Nein, kein Grund wirklich.

00:46:30: Also wenn du dein China-Archiv aufschlägst was du wahrscheinlich regelmäßig auch machst?

00:46:36: Was ist das erste Bild, dass dir in den Kopf kommt, wenn du an deine Zeit dort denkst?

00:46:42: Das erste Bild weiß ich nicht.

00:46:44: Manchmal wird man ja gefragt, das Lieblingsbild oder irgendwas... Ich glaube, ich habe bewusst keinen Lieblungsbild.

00:46:49: Es gibt aber schon Bilder.

00:46:50: die haben eigentlich geprägt finde ich in vielen Stationen.

00:46:55: Das sind für mich zum Beispiel auch die Punks, meine Punk-Bilder.

00:47:00: Die finde ich auch tan.

00:47:03: Meine Herren ist lange her auf einmal.

00:47:04: Sie sind jetzt historisch und daraus wurde sogar ein Comic gemacht im Peaking.

00:47:18: War das ein Auftragsfotograf oder war es dein eigenes Projekt?

00:47:21: Also das war so.

00:47:23: Da war ich bei Newsweek und der Redakteur hatte davon erfahren, dass es wohl ein Gedächtniskonzert gäbe im Studentenfeld in Haidien.

00:47:37: Gedechnis?

00:47:38: Ein Gedächniskonzept

00:47:39: für die gerade

00:47:40: verschwiesst ja noch Kurt Cobain von Nirvana.

00:47:43: Okay!

00:47:44: Wir dachten okay mal hin... Ich keine Ahnung.

00:47:46: Dann

00:47:47: gucken wir mal.

00:47:48: Man wusste wie immer nicht was einen da erwartet.

00:47:53: Was hast du dort gesehen?

00:47:55: Die Punks.

00:47:57: Das war nicht Kurt Cobain Gedechniskonzert, das waren die kleinen Punkgruppen.

00:48:02: Da waren sie in einer kleinen Gasse im Studentenführte, in der sogenannten Scream Bar...

00:48:09: Wusste Dave Redakteur oder...?

00:48:11: Wir hatten davon gehört.

00:48:12: Ich meine, damals peken nichts Internet und man hatte es gehört von irgendjemanden...

00:48:18: Ihr seid schon bewusst dahingekauert um Punks zu fotografieren?

00:48:21: Wir

00:48:21: wussten doch nicht Punks!

00:48:22: Wir dachten hier waren er!

00:48:23: Die warne Gedächtnis kannst du jetzt stattdessen sagen wir das!

00:48:27: Dachte mal lieber Schwalli!

00:48:30: Es war eine ganz kleine Bar sehr stickig, sehr warm Und es war vor allen Dingen laut.

00:48:38: und die hatten extrem viel Freude.

00:48:40: Ja, ist eigentlich auch wieder sehr emotional hier.

00:48:43: Sie hatten einfach nur Freude sich mal auszulassen und das ... Warum sag ich gerade Bill Clinton?

00:48:53: Da war irgendein Konzept... Ich bin den Fastern ein Jahr lang durch Peking gefolgt immer spätabends.

00:48:58: Irgendwo traten die dann immer auf im Peking sehr oft allerdings hier in Reiden in so einer Bar.

00:49:03: Irgendwann kamen dann auch Bill Clinton mal angereist.

00:49:05: da hatten sie ja auch gerade einen Riesen-Sehr viel krach.

00:49:08: Da ist der amerikanische Präsident!

00:49:09: Der kann uns mal fuck off und so was.

00:49:14: Ich fand es lustig.

00:49:14: Es waren sehr junge Leute, eigentlich Teenager.

00:49:18: Was sagt so ein Bild zu China damals?

00:49:21: Und was sagt so einem Bild zu Chinay jetzt?

00:49:24: Also ich finde für Damals war's etwas Besonderes.

00:49:27: Es war nur eine Außenseite.

00:49:29: China war ja immer sehr konform, finde ich, sehr homogen.

00:49:32: So eine Gupenzwahl

00:49:34: hatten wir.

00:49:34: Das ist eine starke Gupanzwahl wie man sich verhält!

00:49:37: Ja das Individuum... Wie sagt man das?

00:49:41: Als Individuum hat man eigentlich nicht so viel da zu melden.

00:49:44: Man hat sich ja immer anzupassen.

00:49:46: Diese hier, diese Punks machten genau das Gegenteil.

00:49:50: Machten das Gegental und sie waren schon recht beliebt.

00:49:54: Mit den Punk-Fotos hier.

00:49:58: auf einmal war... Ich wurde auf einmal zur Punk-Photografin.

00:50:01: Ja ich hatte... Das war auch ein Titelbild in der South China Morning Post Magazin.

00:50:05: Da hab' ich die auch untergebracht Und auf einmal

00:50:08: kamen so viele Medien aus dem Ausland.

00:50:10: Du hast auch ein chinesisches Auftrag gegeben?

00:50:12: Ja, das war die South China Morning Post, kommt ja eigentlich aus Hongkong und haben so einen Wochenende-Magazin.

00:50:18: da landete eins der Fotos und auf einmal wurde das eine Riesen... Das war fast wie ein Trenddie-Punks auf einmal.

00:50:25: Kamen so viel Medien angerannt aus dem Außland, auch Fernsehmarken.

00:50:29: Einer von denen bekam sogar einen Werbelvertrag mit einer Jeansfirma.

00:50:33: Es war schon ziemlich verrückt!

00:50:35: Und wenn du jetzt darüber nachdenkst, was denkst du über China jetzt?

00:50:41: Ich denke das wäre jetzt nichts mehr...jetzt nichts Besonderes.

00:50:44: Nein!

00:50:44: Jetzt wäre nichts besonderes?

00:50:46: Indie-Bands und so was.

00:50:48: Es gibt einfach sehr viele solche individuelle Lifestyles.

00:50:51: Ja,

00:50:51: ich meine China hat sich immer

00:50:53: weitergehalten.

00:50:54: Ja

00:50:54: es gibt sehr viele individuelle lifestyles Aber okay, das hier war schon mal etwas...war was Besondereres

00:51:00: War Punk für dich als junge Leute damals auch...?

00:51:04: Was Neues?

00:51:05: Oder hast du in Deutschland schon erlebt, die Punk-Kultur?

00:51:09: Als China der Jahr hatte ich Punks hier erlebt.

00:51:11: Aber auch in England und so wo man bei den Ferien war... In London und so.

00:51:17: Ich dachte nur, Punk war längst vorbei.

00:51:20: Sind die ähnliche Ideen, die dahinter stecken oder ist das Chinas Punkkultur etwas anderes?

00:51:26: Ehrlich gesagt kann mich nicht genau beurteilen!

00:51:29: Und kennst du die Leute jetzt noch?

00:51:31: Weil Du gesagt hast, eine von der blunder Mädchen kennst Du noch.

00:51:36: Ihr seid auf Ihrem Netz aber kennst Dich

00:51:37: noch?

00:51:37: Er hier ganz links das ist Tutian.

00:51:39: Tutian hatte uns in Iten weil er auf der Schule in England, sprich da ein ganz feines Englisch hätte man nicht gedacht oder?

00:51:46: Nein!

00:51:47: Er war... Iten!

00:51:48: Ja iten!

00:51:50: Das habe ich... Hätte keiner gedacht

00:51:52: oder?!

00:51:52: Mitgerechnet

00:51:52: ne!

00:51:55: Tutian der war einmal für mich.

00:51:57: Da hatte ich einen Auftrag bekommen von einer Schweizer Bank.

00:52:03: Ich würde gefragt, ob ich an einem Jahresbericht mitwirken möchte.

00:52:07: Die hatten Projekte gegeben an verschiedene Fotografen in Brasilien und China und ich weiß nicht wo noch überall.

00:52:13: Es ging darum ein Workshop zu veranstalten für Migrantenkinder im Peking.

00:52:18: In Peking?

00:52:19: Der hat auch wirklich besondere Projekter da!

00:52:23: War man was ganz

00:52:24: anderes?

00:52:24: Ist Sebel jetzt bei der Schweizer Bank tätig und hat...

00:52:27: Nee, nee.

00:52:28: Er nicht!

00:52:28: Ich habe den Auftrag bekommen von einer Schweizer

00:52:30: bank

00:52:31: in er wenig nur weil er bei dem workshop als Mannassistent arbeitete.

00:52:36: Fixer.

00:52:37: Ja fixer.

00:52:37: Er war mein fixer genau.

00:52:39: Das ist cool.

00:52:39: Da war er mein fixser.

00:52:43: bei Iten und da hat er Punk-Karrieren.

00:52:47: Und dann später hat er bei dir als Fixer gearbeitet.

00:52:50: Für diesen Workshop war ja mein Fixer, ich konnte mich nicht alleine um zwanzig Drasig Kinder

00:52:55: üben.

00:52:55: Ja klar!

00:52:57: Und wie lebt ihr heute?

00:52:58: Weißt du noch?

00:52:58: Ich weiß es momentan nicht.

00:53:01: Auch spannend, wie so ein Schicksal sein kann.

00:53:04: Du hast sehr viele unterschiedliche Fotoprojekte gemacht.

00:53:08: Wir haben auch ein paar Fotoproyekte... freundlich mit sensibleren Themen, wie nordkoreanische Flüchtlinge und chinesische Psychiatrie.

00:53:22: Und Chindia usw.

00:53:25: Die sind ja keine einfache Orte auch hinzuweise.

00:53:29: Wie bereitet man sich auf solche Assignments vor?

00:53:34: Das ist übrigens glaube ich das...

00:53:35: Das ist Nordkorea.

00:53:36: Ein kleiner nordkoreanischer Junge mit seinem Vater

00:53:42: War auch ein gutes Foto, finde

00:53:44: ich.

00:53:44: Ja die sind in Nordchina in der Nähe der nordkoreanischen Grenze und lebten halt versteckt... ...und waren hofftend darauf dass sie es schaffen würden nach Südkorea zu fliehen für viele Flüchtlinge.

00:53:55: Über China?

00:53:56: Ja

00:53:56: über China, ja der Weg geht ja über China!

00:53:59: Und ist schon... Die jetzt sind haben große Angst.

00:54:02: man selbst ist übrigens auch sehr nervös denn man möchte hier nicht in Schwierigkeiten bringen.

00:54:06: das schlimmste wäre wenn ein Ausländer auf einmal irgendwie festgehalten wird vom Grenzsoldaten oder irgendwas und bringt diese Leute in Gefahr, ist bürischrecklich.

00:54:16: Auf solche Sachen muss man sich ein bisschen vorbereiten.

00:54:19: Das heißt die sind so ... Die leben versteckt?

00:54:22: Ja In China Und hoffen dass sie nach Südkorea kommen ja und Ich nehme an das chinesische Regierungswissen Dass eine Gruppe von Leuten die da aber Wer genau weiß man nicht?

00:54:36: Ja ich bin mir nicht ganz sicher offiziell Offiziell sind die da nicht.

00:54:41: Aber man darf auch nicht vergessen, es gibt eine ethnische koreanische Minderheit, die an der Grenze lebt.

00:54:50: Da wird ja nun nicht nur chinesisch gesprochen und da können sie sich vielleicht noch ein bisschen anpassen.

00:54:58: Trotz allem sehr vorsichtig sein.

00:55:00: natürlich

00:55:02: Du hast ja diesen Auftrag, die zur Fotografie.

00:55:06: Und du hast gesagt, das hilft dann diese Accreditiu oder eher im Gegenteil?

00:55:11: Also für den Fall dass man in Schwierigkeiten gerät, hilft sie natürlich.

00:55:15: Da kann man nicht einfach aus dem Land verwiesen werden.

00:55:18: Man kriegt vielleicht eine Verwarnung mehr aber nicht.

00:55:22: Ohne Accreditierung hätte ich mich nicht an solche Themen ranken können.

00:55:25: Wie kannst

00:55:25: du dich denn nicht auffallen?

00:55:27: Du bist Ausländer und groß mit einer Kamera... Ich

00:55:30: kann sehr diskret sein, glaube ich.

00:55:32: Ich habe also sensiblen Themen auch immer zugesehen das ich überhaupt nicht nach Fotograf oder sowas aussehe.

00:55:39: und halt

00:55:40: im schlimmsten Fall kommt ein Kamera rein in eine Plastiktüte

00:55:43: oder

00:55:43: irgendwas.

00:55:47: Da gehöre wieder zu Beruf, dass man

00:55:49: als

00:55:49: Eichhützer können auch mal den Job machen kann oder nicht?

00:55:52: Ich

00:55:52: hab auch nie sehr viel so Ausrüstung oder so was dabei nie.

00:55:57: Und man hat auch soweit Nordkorea vor allen Dingen noch Nicht nur zu analogen Zeiten, auch vorher und danach.

00:56:04: Auch digital.

00:56:05: Man muss halt zusehen, dass man die Sachen versteckt.

00:56:08: Darüber sollte man sich schon Gedanken machen bei diesen Themen.

00:56:11: Heutzutage ist vielleicht sogar noch einfacher aber trotzdem glaube ich es ein Tabu mit Fotografien zu sprechen das man mit Handy fotografiert.

00:56:18: Aber theoretisch ist möglich.

00:56:20: Damals wahrscheinlich noch nicht.

00:56:22: Das ist da noch ganz anders, dann muss ja trotzdem eine gute Kamera bedenken.

00:56:29: Ich würde eher sagen, was heißt gute Kamera?

00:56:31: Vor allem eine Kamera die man versteht und nicht mal bedienen kann.

00:56:33: Eine ganz superteure tolle Kamera hilft dann auch nicht wenn man sie nicht bedienen können.

00:56:40: Ist es etwas Besonderes, wenn man jetzt nach Xinjiang

00:56:43: reist?

00:56:44: Ja, da kommt glaube ich auch darauf an wo man hinreißt.

00:56:50: Weil in China ist ja noch etwas anders als an der Grenze von Nordkorea weil da offiziell weiß

00:56:54: man ja nichts von.

00:56:56: Und in Xinjiang ist ja auch für chinesische Regionen ein relativ sensibles Gebiet.

00:57:02: Ja,

00:57:03: wir waren da zum ersten Mal... Da war ich auch noch bei NewSig... ...Direkt nach NineEleven Nach dem Vorfall in New York.

00:57:11: Es ging bloß, es gab hier so Gerüchte und die Auslandspresse will überall sein Moslems gibt's sowas?

00:57:21: Wir haben natürlich nicht wirklich was sensibles dort gefunden aber das war wahnsinnig spannend und aufregend Wie man Kaschka in Chotan, in Ulu-Muzi.

00:57:33: Man fühlt sich ein bisschen wie im ganz

00:57:36: anderen Land.

00:57:38: Ist es so dass man jetzt als Tourist hingehen kann aber als Journalist noch schweigen?

00:57:48: Wir haben es gepackt!

00:57:51: Es war nicht so schwierig... Ein Besonderheit muss ich schon dazu

00:57:54: sagen

00:57:56: Die Newsweek-Redakteurin in Peking ist eine amerikanische Chineserin, die nun wirklich einige Besonderheiten hat.

00:58:03: Wirklich toll!

00:58:03: Von ihr konnte man wirklich toll lernen.

00:58:05: Sie hat sich für alles und jeden interessiert.

00:58:07: Ist den Leuten immer auf Augenhöhe begegnet nicht als ich bin.

00:58:11: was besseres als Amerikanerinnen oder so?

00:58:13: Das ist sehr wichtig Und so haben wir uns eigentlich ganz gut immer verständigen können.

00:58:19: Da habt ihr eure Wege gefunden.

00:58:20: Ja, haben wir

00:58:22: Was sagt das Bodohaus?

00:58:24: Das Foto, das war ein Mann in Ulu Mochi oder auf Deutsch ist es Orumchi.

00:58:30: Das war Zwei-Tausendneun.

00:58:31: da hat's ja auch Unruhen gegeben

00:58:34: mit

00:58:34: Panzern und allen

00:58:35: und...

00:58:36: ...das war ein Auftrag für die New York Times.

00:58:40: Haben Sie halt das Foto genommen?

00:58:42: Ja,

00:58:42: das Fote wurde veröffentlicht genau das.

00:58:46: Und man versuchte halt mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu treten was sehr schwer war denn überall war Polizei.

00:58:52: Überall war Polizei und man kam kaum irgendwo hin.

00:58:57: Wir haben es dann aber geschafft, wurden dann aber trotzdem gesehen in einer Straße und sofort kamen die Polizei jetzt hier Ausweis an mit seiner Kreditierung.

00:59:06: Sie müssen jetzt sofort weg.

00:59:07: So ging das.

00:59:10: Und jetzt kann ich mir zuschauen?

00:59:12: Sondern generell wenn du jetzt so ein Foto in New York Times von dir siehst, wie ist das für einen Gefühl?

00:59:22: Dieses Gefühl, wo man denkt oh wow da ist mein Name unter einem Foto.

00:59:25: Das hatte ich schon ganz lange nicht mehr so.

00:59:27: das war in den Anfangszeiten dass man schon stolz in den Anfangsjahren Wow hier steht mein Name irgendwo.

00:59:32: Das ist mir heutzutage völlig egal

00:59:33: muss ich sagen.

00:59:37: Heutzutag interessiert die wahrscheinlich mehr diese eigene Projekte?

00:59:41: Ja interessieren

00:59:42: mich viel vielmehr und da denkt man eher wie heutzudage denke ich eher Wie kann ich eigene Projekt finanzieren?

00:59:47: finde ich deutlich spannender.

00:59:49: Ist es Sag mal, das Projekt in der Chinesische Psychiatrie auch ein Auftrag oder eher dein Projekt?

00:59:57: Das wurde ein eigenes Projekt.

00:59:59: Ich hatte damals eine gute Bekannte die erwähnte dass man sie hatte irgendwie die Direktoren von diesem Ort hier kennengelernt und versuchte andere zu begeistern.

01:00:14: Begeistert sind die bei dem Bettelarm.

01:00:16: Ist da Chinesin die Direktorin oder

01:00:18: ein Ausländerin?

01:00:19: Ja, Chinesien

01:00:21: Das ist ja spannend.

01:00:22: Das war nicht Chinesen, die hat sich um diese Patienten gekümmert, die hatten eine Besonderheit... Die waren eigentlich schon austherapiert in einem Psychiatrien, konnten aber nichts zu Hause leben und langeten dort!

01:00:35: Das war schon alles sehr spartanisch eingerichtet muss man sagen.

01:00:40: Das War welches Jahr so circa?

01:00:42: Das war zwei Tausend Dreizwei Tausendsvier.

01:00:45: Zwei Taunzeig Jahre vor zwanzig Jahren.

01:00:48: Inzwischen hat sich natürlich auch viel getan, aber es waren schon Teils.

01:00:51: Es war ein Teils... Ja das waren unschöne Zustände, aber ich meine die haben ihr bestes getan um zu helfen.

01:00:57: Noch mal so'n Gefühl.

01:00:58: hast du ihre Schlafzimmer auch gesehen?

01:01:00: Wieviel ist Schlafenheit im Zimmer?

01:01:02: Ja, immer mehrere Leute.

01:01:04: Immer mehrere Leute, ja.

01:01:11: Was soll man dazu sagen?

01:01:12: Das war eigentlich sehr traurig muss ich sagen.

01:01:14: Das war eher am Rande von Faking nördlich.

01:01:18: Hast du in so einem Moment manchmal gedacht, nee, so lange möchte ich doch nicht in China leben?

01:01:24: Weil das ist nicht das was ich da mit identifizieren kann.

01:01:27: Hast du so einen Moment auch?

01:01:29: Nein.

01:01:30: Noch gar nicht!

01:01:30: Das heißt du betrachtest diese Art von Information immer so als China kennenlernen?

01:01:36: Nein, das ist halt eine Facette von China.

01:01:40: Da kann man nur sozusagen das ist wie es ist.

01:01:43: aber es könnte kein Grund für mich sein dort wegzugehen.

01:01:46: Es ist keine böse Absicht gewesen, dass sie in solchen Zuständen lebten.

01:01:53: Böse Absichten sind nicht mal der richtige Ausdruck.

01:01:55: Das Land war noch nicht so weit?

01:01:56: Ja das Land war nicht zu weit.

01:02:02: Sie haben sich alle Mühe gegeben diesen Patienten gerecht zu werden würde ich sagen aber auch nach ihren eigenen Vorstellungen.

01:02:08: es gab ein paar Momente da habe ich schon geschluckt dass man Leute festbindet wirklich einer Heizung festbindet und so.

01:02:18: Was hatte ich auch noch nie gesehen?

01:02:21: Das fand ich schon ein bisschen schwierig, aber andererseits habe ich mir gesagt es darf nicht meine Aufregabe sein mich hier irgendwie einzumischen.

01:02:28: das kann ich sagen

01:02:32: Ja ja ich verstehe das.

01:02:33: Und die Kritik heute in Deutschland gegenüber China sind häufiger diese Art von Erziehungsmethode oder Verhaltung oder Miteinander, das aus der deutschen Perspektive nicht passt.

01:02:51: Kann nicht sein so ungefähr.

01:02:53: aber ich finde dass du hast geschafft sozusagen deine eigene Perspektiven zur Seite zu legen und sagen Das ist so wie das ist in China Und die Leute haben keine böse Absicht, dahinter so zu verhalten.

01:03:07: Das ist auch die Perspektive vielleicht das Richtige?

01:03:09: Also

01:03:10: zb es ging hier nicht darum Menschen zum Misshandeln oder was absolut nicht?

01:03:15: Ja ja genau

01:03:16: Es ist nun mal sehr...es ist wirklich to traurig dass Leute halt in solchen Verhältnissen landen weil's wohl keine andere Möglichkeit gab.

01:03:30: Ein weiteres Fotoprojekt hast du mir gesagt, dass du sehr viele besondere Persönlichkeit fotografieren konntest.

01:03:42: Und ist es ein anderes Gefühl einen Dokumentarprojekt zu fotografieren?

01:03:50: und im Vergleich zur berühmter Persönlichkeits-Zufotografie?

01:03:55: Was ist der Anderes?

01:03:56: Also so viele habe ich nun auch nicht fotografiert.

01:03:57: Aber okay, Ai Weiwei gehörten mal mit zu den Persönlichkeiten.

01:04:01: Torchand

01:04:01: kennt ihn ja gut als der Künstler, der nach Freiheit sucht... Ja

01:04:06: und Kassel-Dokumenter Kassels in dem

01:04:09: Jahr.

01:04:09: Er ist sehr geliebt als der Freiheitskämpfer.

01:04:13: Ja er wurde zum Superstar nach Kasselt im Jahr.

01:04:17: Da gab es auch noch ein Dokumentarfilm für ihn und über ihn.

01:04:20: Auch

01:04:20: schon lange her,

01:04:21: oder?

01:04:21: Ja, das ist jetzt schon langeher.

01:04:22: Ich meine erst heutzutage... Er ist glaube ich aus Portugal inzwischen zurück nach China,

01:04:28: oder?!

01:04:29: War hast du ihn irgendwie fotografiert?

01:04:32: Hm?

01:04:33: Immer

01:04:33: in China!

01:04:34: Also Du hast immer in China aber mehrfach wahrscheinlich fotografiert.

01:04:37: Insgesamt glaube ich hatte ich sieben Aufträge.

01:04:38: Sieben Aufträge, ihn zu fotografieren.

01:04:40: Was ist Besonderes an seiner Persönlichkeit?

01:04:43: Er

01:04:43: ist sehr interessiert.

01:04:44: Er ist an allem total interessiert.

01:04:47: Ai Weiwei hatte, als ich ihn zum ersten Mal auch kennengelernt habe oder fotografiert hab.

01:04:52: Hatte er noch seinen eigenen Blog?

01:04:54: Er hat seine eigene Blog und er schrieb auch...

01:04:56: Darf er ja noch!

01:04:58: Ja, das hat er gemacht.

01:04:59: Ist ja auf dem Teil wirklich sehr aufmütlich, sehr frech und sonst was.

01:05:02: Und dann hat er auch noch, er hat hier über alle seine eigenen Ansichten als Künstler.

01:05:07: Hier muss der auch klar, ich hatte auch sein Sämpf dazu gegeben.

01:05:11: Sieht man das auf dem Foto hier?

01:05:14: Nein, sieht man die Kamera.

01:05:15: Er selbst hatte nämlich auch eine Kamera dabei!

01:05:16: Ja

01:05:17: so da ist sie ja genau.

01:05:19: Er fängt dann an mich zu fotografieren und ich landete gleich auf seinem Blog.

01:05:22: Genau,

01:05:25: ich habe ein Geschäft gemacht.

01:05:27: Ein Tauschgeschäft

01:05:29: Aber er ist sehr offen... mit ihm konnte man lange diskutieren.

01:05:34: Er wollte aufpassen was einen Selbstbewicht als Fotograf ist, wofür man sich interessiert und hat einen guten Haustausch mit ihm.

01:05:41: Und wie ist das anders bei der Mode-Künstlerin?

01:05:48: Ich glaube, eine Ai Weiwei hat ein ganz anderes Publikum angezogen.

01:05:52: Es gab auch den Ai Wei Wei, nicht privat, aber mit seinen Künstlern.

01:05:58: Die hatten da ihre Community und so was in Peking.

01:06:00: Sie sind abends zusammen essen gegangen.

01:06:03: Wenn mal dann ausländische Medien kam, ja, ich sag mal Schreiber, dann wurde er superstar gekommen.

01:06:09: Das konnte man sehr genau beobachten.

01:06:11: Du hast ja siebenmal Fotografen, siehst du auch deine eigene Entwicklung in der Persönlichkeit so ein bisschen?

01:06:20: Für mich war es recht deutlich, wenn Ai Weiwei erst mal der Laubahn unter seinen Künstlern und sowas unter seine Angestellten eigentlich, er war ein Chef aber irgendwo schon noch normal.

01:06:30: Er war auch sehr nahbar zumindest für mich.

01:06:33: Aber dann zum Beispiel kam so eine Offiziere zu sagen, wir haben ein großes Nachrichtenblatt dabei Das war schon gleich was ganz anderes.

01:06:43: Da hat ja gleich seine Rolle dran, ne?

01:06:44: Ja, da haben wir gleich seine Rollen gespielt.

01:06:46: Das war auch schon ganz interessant!

01:06:51: Das interessante Foto von der Morddesignerei bei wie vorhin gesagt der GoPay.

01:06:59: Ist es da auch

01:07:00: ein Auftrag

01:07:00: oder dein eigenes Projekt?

01:07:02: Das

01:07:02: war ein Zufallsprojekt, das mir aber sehr gut gefiel.

01:07:05: Da bin ich herangekommen... Auch über eine Bekannte, die... Wie war das noch?

01:07:12: Die hat dort die Maske oder so was gemacht hinter der Bühne für diese Models.

01:07:19: Und sie hatten... Hat mich gesagt Katarina gibt's diese Gopay?

01:07:23: wenn du es besser hast, bringe ich dich mit!

01:07:26: Okay, ich habe verwechselt, dass ist keine Mode Designerie sondern sie ist... Das ist ein Mulle.

01:07:31: Nein, ein Gopä ist eine Mode Designerin.

01:07:34: Aber selber auch trotzdem vor der Kamera steht.

01:07:38: Nee, sie ist nur auf einem Bild vor der Kamera.

01:07:39: Sie ist vor allen Dingen eine sehr bekannte Mode, die seine

01:07:42: Regie

01:07:42: ist.

01:07:43: Und ich wurde halt mitgenommen und dachte, wow das ist alles so toll in Farben vor hier!

01:07:48: Ich halte mich ja gerne auf... Man hat sich ... man bekommt keine Probleme für irgendwas eigentlich einfach.

01:07:55: Ein paar Spielregeln gab es schon, man durfte auf gar keinen Fall als Publikum oder so fotografieren weil dort saßen sehr reiche Leute.

01:08:02: Das war schon alles.

01:08:04: Das war mitten im Kunstpiloten, aber sehr privat.

01:08:10: So und das ist halt ein Model draußen vor der Show.

01:08:14: Und das ist eine komische Ecke von

01:08:17: Tito?

01:08:17: Ja wenn man sich das an guckt

01:08:19: oder?

01:08:21: Aber ich finde den Kontrast so toll hier alles okay kaputt.

01:08:26: Hier haben wir auf einmal so ein schönes Model dass vielleicht dann noch ein bisschen nachdenklich einer raucht vor der großen Show hier drin, von ihrem Kontrast hier drinnen und da draußen.

01:08:36: Wahnsinn!

01:08:36: Und zum Schluss hast du gesagt, ich habe so viel gesehen, ich musste ein eigenes Fotobuch rausbringen?

01:08:42: Das wird mir immer noch nachgelegt...nachgelegt nicht nachgelegt.

01:08:47: Also ja, ein eigenem Fotobuch das ist jetzt aber wieder was anderes.

01:08:51: Das war mein...das ist jetzt ja nicht China, obwohl es in China verlicht wurde, das war Bangkok

01:08:58: Das war Bangkok.

01:08:59: Aber du hast gesagt, human negotiation ... Was versteht man dieser Titel?

01:09:06: Wer verhandelt mit wem?

01:09:08: Menschliche Handlung.

01:09:10: Erst mal sollte ich dazu sagen, das ist okay hier geht es in Prostitution.

01:09:15: Okay!

01:09:15: Deswegen Negotiations.

01:09:17: Ich wollte etwas machen was in China sehr schwer möglich gewesen wäre weil es ja offiziell existiert eigentlich alles gar nicht.

01:09:23: und

01:09:24: deswegen hast Du auch in China für öffentlich über Bangkok

01:09:28: Nein, überhaupt nicht.

01:09:29: Da war halt der Verlag, der interessiert war oder dort befindet sich der Verlager auch immer noch.

01:09:35: Das war in Bangkok, da hatte ich ursprünglich mal an einem Workshop für Fotografen teilgenommen und das war mein Thema.

01:09:42: Aus dem Workshop entwickelte sich auf einmal eine Geschichte, da habe ich vier Jahre lang daran fotografiert.

01:09:47: Ich hatte so viele Fotos Und eine andere Workshop Teilnehmerin die er amateur Amateuren in der Fotografie war und eigentlich Journalistin, Schreiberin interessierte diese Fotos und das Thema.

01:10:03: Und dann haben wir angefangen zusammenzuarbeiten.

01:10:05: Sie hat die Texte geschrieben...

01:10:06: Ich kenne

01:10:06: euch gar nicht!

01:10:07: Wir können uns vor diesem Workshop überhaupt nicht aber hinterher kann man es halt sagen.

01:10:10: Ja klar.

01:10:11: Und da sind eher experimentelle Texte.

01:10:14: Man hat viel darüber nachgedacht.

01:10:16: Es gab viele Kritik hier teils für zu Beginn Aber das hat einen eigentlich angesprochen weiterzumachen.

01:10:22: Die Kritik kamen teils

01:10:24: auch

01:10:24: aus westlichen Ländern einmal von einer Jury, wo man sich wunderte ob ich diese armen, dritte Weltmädchen nicht nur ausnutzen würde.

01:10:32: Ob die überhaupt einen Willen gehabt hätten.

01:10:35: Zu fotografieren?

01:10:36: Fotografiert zu werden oder so?

01:10:38: Da dachte ich ja auch was ist das eigentlich?

01:10:43: Ich habe sogar die ganzen... Diese Erlaubnisbescheinigungen, was habe ich sogar noch irgendwo herumfliegen glaube ich.

01:10:50: Von den Mädchen?

01:10:52: Wir haben die sehr lange Interviews, das fand ich fast genauso spannend wie die Fotos zu machen und ich fand es war eine sehr persönliche, sehr interessante Reise durch zum Thema Prostitutionen insbesondere die Klischees teils aufzudecken über Frauen in solchen ärmeren Ländern.

01:11:11: denn vorher hieß es eher aus dem besten Wort Du nutzt die ja nur aus.

01:11:15: Was machst du da eigentlich überhaupt?

01:11:17: Das

01:11:18: sind arme, arme kleine Mädchen... Aber sie

01:11:19: haben auch eine eigene Story.

01:11:21: Ja genau das!

01:11:22: Das war in unserer Promotion so.

01:11:25: Diese Frauen haben ihre eigenen Geschichten und teilen es sehr selbstbewusst.

01:11:29: Sehr

01:11:29: selbstbewussten machen sich teils auch nur lustig über die ausländischen Männer.

01:11:33: Sie haben auch sehr viel Besuch.

01:11:35: Das heißt eigentlich, sie sind nicht nur schwach, sondern sie haben auch aus ihrer...

01:11:39: Schwach?

01:11:40: Als Schwach haben wir nicht ein Mädchen, das ist ein einziges Wort.

01:11:42: Genau!

01:11:42: Sie haben aus Ihrer Karköhe heraus so gehandelt.

01:11:46: Also das war schon ... also wir fanden es eher bemerkenswert und wir dürfen so überhaupt ... Wir dachten, wir haben gar kein Recht zu über die zu reden, so nehmen sie sich nicht wahr.

01:12:01: Das ist schon so bisschen du ... Du merkst ja auch, letztendlich ist es deine eigene Perspektive.

01:12:08: Fände ihr auch an zu kreativ zu werden und zu arbeiten neben dieser ganzen Aufträge die du nimmst?

01:12:17: Und ich kann mich gut vorstellen dass das für die Massemedien nicht so ganz passt.

01:12:25: aber in der Massemedien sind Arme Mädchen sind die Schwachen.

01:12:31: Eigentlich sollen wir nur thematisieren, wie die böse Kunden sind und nicht eher die andere Seite zeigen dass die schwache Mädchen eigentlich aus ihrer Situation heraus das bewusst gemacht

01:12:41: haben.

01:12:42: Ja ich meine ist so wie es ist wird auch keiner verändern

01:12:48: denke ich.

01:12:49: Das heißt aber sowas kannst du nicht in ein Auftragsprojekt machen das kannst du nur selbst finanzieren.

01:12:56: Das

01:12:56: Projekt wurde hinterher schon publiziert, aber fast eher in ... Ich will mal sagen in Dokumentarmagazin oder auch zum Teil einmal auf einem Kunstfestival.

01:13:10: Da wurden es gezeigt und dann haben wir uns gesagt okay, wir sind jetzt ganz mutig, wir versuchen ein Buch daraus zu machen.

01:13:17: Und das wurde in China verbefindlich vor einer Verlage?

01:13:21: Ja!

01:13:23: Die überlegten auch noch können wir das wirklich machen?

01:13:25: so ganz Gern ist das Thema eventuell nicht gesehen, aber okay.

01:13:30: Wir haben es alles gemacht.

01:13:32: Schön!

01:13:33: Wir machen den ganz großen Bogen nach Deutschland und im Jahr zweizig neunzehn hast du ja China verlassen.

01:13:41: War das eine Entscheidung oder war das eher ein Zufall?

01:13:46: Es war eigentlich einen Zufahl.

01:13:49: Ende des Jahrzehnts war ich in Hongkong zu mich beschäftigt.

01:13:52: da gab's ja die Unruhen.

01:13:54: Ich habe gemerkt, zum Ende deiner China-Aufenthalte wirst du immer mehr ins asiatische Raum.

01:13:59: Nach Hongkong, Bangkok...

01:14:01: Gar nicht unbedingt!

01:14:02: Ich war mittendrin.

01:14:04: Ich hab sehr viel asiatischländer bereisteilig.

01:14:07: Aber okay mein Fokus war immer in

01:14:10: China.

01:14:12: Ja aber ich war in diversen anderen Ländern auch.

01:14:16: Aber das war nun mal ein Riesenthema.

01:14:18: Zwei Tausend Neunzehn in Hong Kong.

01:14:20: In Ihren Unruhen.

01:14:21: Gleichzeitig war ich da aber auch Ich habe mir gesagt, ich bin keine Hardcore-Fotojournalisten für Demos und so was.

01:14:28: Aber warst du im Auftrag oder warst Du Projekte?

01:14:33: Ich wollte ein wirkliches Projekt mit nach Hause bringen.

01:14:38: Und ich hatte mir eigentlich angefangen etwas anzufotografieren.

01:14:41: mich interessierten Menschen die auf Dächern zuhause sind.

01:14:44: in Hongkong War nicht ganz einfach da überhaupt heranzukommen aber ich hatte es...

01:14:48: Die haben kein Zuhause sie haben nur eine kleine

01:14:51: Bude

01:14:52: auf dem Dach,

01:14:53: was auch hochgefährlich

01:14:54: eigentlich ist.

01:14:57: Ja damit hatte ich angefangen.

01:15:00: dann wurde ich zwischendurch krank dann ging es doch wieder.

01:15:03: und dann dachte ich aber okay ich komme im januar wieder zurück nach hongkong und dann wieder zurück noch peking dachte ich.

01:15:13: Anfang Januar hörte man ja schon die ersten berichte kamen jetzt in die ersten Berichte aus china.

01:15:18: da bahnt sich etwas an virus Und ich dachte, das

01:15:24: erinnert mich.

01:15:25: Ich hab noch gerade geschafft im Januar aus China zurückzukommen aber damals war wirklich fast die letzte Maschine.

01:15:32: Ich wollte zurückfliegen nach China und dann kam ja die ersten Berichte und ich dachte es erinnerte mich so sehr an SARS-CoV-Cov-Av.

01:15:43: Ich dachte nee jetzt warte ich erstmal mal sehen was da

01:15:45: noch kommt.

01:15:46: Das ging ja

01:15:47: dann rasant schnell So, und gleichzeitig lebte mein Vater zu der Zeit auch noch.

01:15:53: Und er wurde immer kränke.

01:15:55: Dann habe ich mich dann um meinen Vater gekümmert.

01:15:58: Er verstarb dann auch... Ja, und seitdem ist man auch einmal irgendwie hier in Deutschland.

01:16:05: In der Hoffnung dass man endlich wieder zurückfindet mit einem Thema und mit allem.

01:16:09: Immer, ich bin halt nahe.

01:16:12: Es ist eigenartig!

01:16:13: Ich bin trotz allem ständig in Kontakt mit meinen Freunden in China.

01:16:17: Ich hab noch gute alte chinesische Freunde.

01:16:22: Wie ist der Zufall wohlwollte?

01:16:24: Oder wie ist man Wille, oder ist es jetzt nun geschehen.

01:16:27: Ich habe gestern eine Förderung bekommen von einer Stiftung in München für mein nächstes China-Projekt.

01:16:33: Möchte ich noch gar nicht darüber reden damit habe ich ja noch nicht mal angefangen aber das wieder ein gesellschaftliches Thema und ich freue mich schon.

01:16:39: dann geht's endlich wieder zurück nach China.

01:16:41: Ja dass die lange Warten hat jetzt einen Ende.

01:16:45: Das lange Waten hat einen Endesverbrauch wirklich sehr lang.

01:16:47: ich teils mehr für dich

01:16:49: sechs, sieben Jahre.

01:16:52: Es geht echt schnell um die Zeit.

01:16:54: Ich meine durch Saas auch noch mal eine.

01:16:55: Saas war ja nicht nur so ein Eintagspflege, es hat lange gedauert.

01:16:59: Ja

01:17:00: und du beschreibst dich... Wir haben ja vorgespräch gesagt oder wir haben gemeinsam gesagt Du beschreibts dich als gestrandet in Deutschland.

01:17:08: Was meinst du damit?

01:17:10: Mitgestranden in Deutschland?

01:17:14: Ja, ich war schon wirklich so sehr an China gewöhnt.

01:17:17: Ich kann in China navigieren und alles, obwohl man immer noch neue Sachen lernt.

01:17:20: dazu natürlich.

01:17:22: Und ich war eigentlich an diesen China-Rhythmus gewöhnen.

01:17:25: Alles immer schnell und bumm und bumm und alles verändert sich und es geht immer vorwärts, dann ist man auf einmal hier mit dieser Vollbremsung Corona... Was ist denn hier los?

01:17:35: Erst mal Vorbremse in Europa und dann vorbremsen Europas zu Coronazeit!

01:17:42: Und man fühlt sich wirklich wie gestrandet, weil ich erst auch dachte was mache ich?

01:17:45: Okay ja natürlich mein Vater und meine Familie kommt immer zuerst.

01:17:48: Aber danach dachte man auch Hilfe!

01:17:50: Was mache ich denn hier

01:17:51: bloß?!

01:17:51: Was mache

01:17:52: Ich?!

01:17:52: Mein ganzer China-Rhythmus ist weg.

01:17:55: Ahja...

01:17:56: Und ich dachte vielleicht eine Zeit lang noch das kommt aber alles wieder mit der Berichterstattung genannt.

01:18:01: Ist es aber nicht.

01:18:02: Was meinst du mit dem Bericht?

01:18:03: Also ich habe ja wie gesagt im Jahr den Olympiaden erlebt.

01:18:06: Das hat mich schon gestört.

01:18:09: dass die Berichterstattung in Deutschland unisono so negativ war, über China.

01:18:12: Es war

01:18:13: eine positive Erkenntnis übrigens?

01:18:15: Ja aber ich glaube... Ich weiß es nicht warum das so negativ war.

01:18:22: Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich habe das nicht mal so genau verfeucht.

01:18:25: Das sieht einem so runter und damit

01:18:29: beschäftigt.

01:18:31: Und wenn man lange im Ausland ist kennt man auch das Phänomen Passt weder ganz dorthin, also weder in China in deinem Fall noch mehr zu Hause.

01:18:45: Ja man hat Unvernirgungsvormehr ganz

01:18:47: zu Hause!

01:18:48: Wo fühlst du dich?

01:18:49: Was ist dein Pendelt oder

01:18:53: so?

01:18:53: Im Idealfall wäre ich gerne glaube ich schon regelmäßig in China aber gleichzeitig doch inzwischen auch hier.

01:19:03: Das heißt nach sieben Jahren Deutschland Schon ein bisschen Heimatgefühl, die in Deutschland auch entwickelt.

01:19:09: Ein

01:19:09: bisschen Heimatgefühlen ist meine Muttersprache und alles.

01:19:14: Das ist die Kultur.

01:19:16: Hier finde ich mich.

01:19:18: vieles trotz allem ist einmal nicht mal noch fremd muss ich schon sagen.

01:19:23: Andererseits okay das hier...

01:19:26: Das ist dein Zuhause sozusagen?

01:19:27: Ja wirklich

01:19:28: zu Hause soll ich sagen.

01:19:31: Wäre es so möglich, wüsste ich, könnte von heute auf morgen zum Beispiel wieder in China mein Geld verdienen oder so.

01:19:36: Dann wäre jetzt vielleicht schon längst wieder ein Peking?

01:19:39: Ich würde sagen Katarina du bist ja bald wieder in China mit diesen neuen Projekten und ich kenne viele...ich selber kann nicht sagen, ich bin seit Corona auch wieder sieben acht Mal pro Jahr in China.

01:19:51: deswegen habe ich nicht diese lange Pause in China zu sein.

01:19:56: aber ich habe vor einige gehört wie du Corona in China war und seitdem nicht mehr.

01:20:02: Und später noch einmal in China, vielleicht fünf Jahre Pause dazwischen oder vielleicht auch sechs Jahre Pause zwischen.

01:20:09: Die sagen das Land ist jetzt ganz anders

01:20:11: als vorher.

01:20:11: Ja ich habe es gehört.

01:20:12: Es macht mir ein bisschen Angst.

01:20:13: Ich hab's vor allen Dingen von guten Freunden gehört die mich eigentlich vorgewandt haben mit Katharina.

01:20:20: Das Peking existiert so nicht mehr.

01:20:22: Das heißt, du wieder drehst dir zurück wie dein erstes China-Reises nach deiner Abitur.

01:20:29: Jetzt hast Du wieder

01:20:30: Angst?

01:20:32: Was erwarte ich

01:20:32: da in China?

01:20:33: Ja

01:20:34: mal gucken!

01:20:35: Ich bin neugierig.

01:20:39: Und du arbeitest auch an weiteren Projekten in Deutschland.

01:20:46: Blick durch die Kamera nun mal nach sechs oder zwanzig Jahre China?

01:20:52: Okay, ich denke... Ich glaube es steht aus der Zweifel.

01:20:55: China hat eingeprägt das von meinem Studium und alles.

01:20:58: Das möchte man nicht einfach so wegschmeißen hier in Deutschland.

01:21:01: Gleichzeitig ist aber mein Einbruch.

01:21:04: vielleicht irrech mich Aber so viele Möglichkeiten habe ich mit meinem Hintergrund eventuell nicht Wenn ich mich wirklich auf China fokussieren möchte.

01:21:12: in Deutschland Ist nichts so einfach

01:21:14: So.

01:21:15: Und ich habe mir vor einiger Zeit gesagt, warum nehme ich mich eigentlich mal mein riesiges Fotoarchiv und fange an ein bisschen zu experimentieren?

01:21:22: Ein anderes Thema was mich interessiert ist KI.

01:21:26: Künstliche Intelligenz.

01:21:28: Ich würde mich ja niemals anmaßen zu behaupten damit kenne ich mich gut aus oder ich experimentiere halt ein bisschen.

01:21:34: so das da isst Das ist ein KI Bild.

01:21:40: Das basiert auf einem Foto, was ich gemacht habe übrigens von einem Model bei dieser Gorpe Show.

01:21:47: Das ist ein... ursprünglich war das ein Porträt von einem Modell.

01:21:50: Ich hab's mit KI alles verändert.

01:21:53: Ich würde nun mal sehen.

01:21:55: Das heißt du bist wirklich offen für Experimente und Wie siehst du, ist das KI jetzt für dich eine Gefährdung für deine Beruf?

01:22:07: Nachdem du jetzt ein bisschen beschäftigt hast.

01:22:10: Hast Auftragsfotograf oder...?

01:22:12: Also vielleicht liege ich ja falsch damit... Ein Foto... Man hat jetzt wirklich einfach mal seine ganz eigene Reportage oder so was.

01:22:24: Oftmals würden Fotos in Medien als Illustration benutzt.

01:22:28: Oder als Nachweise dass das und das passiert ist.

01:22:30: Gleichzeitig hat es aber auch schon immer gegeben, hat's ja auch zum Beispiel Illustrationen und Bilder Zeichnung oder so was gegeben Karikaturen, ja.

01:22:39: Und bisher vielleicht liege ich total falsch, tendiere ich eher dazu zu sagen, vielleicht ist ja KI außer man missbraucht es, vielleicht das ist eine andere Möglichkeit etwas visuell zu zeigen?

01:22:51: Aber ich rede dabei eher von einem eigenen Kreativprozess.

01:22:58: Ich weiß... Es gibt auch Leute die armen eigentlich stellen eigentlich so Fake-Fotos und sowas damit her, sowas sind natürlich nicht.

01:23:04: Nein, das ist totaler Missbrauch!

01:23:06: wo man so falsche Realitäten schafft, ohne es zu sagen.

01:23:11: Nein sowas geht überhaupt nicht!

01:23:13: Aber so hier ein bisschen experimentieren mal gucken... Wo führt die Reise hin?

01:23:17: Was kann ich machen?

01:23:18: Ja!

01:23:20: Ich bin auch gespannt wie du vielleicht wenn du sowieso in Fotografie und KI interessierst der Vergleich zu ziehen zwischen KI Anwendung in China Vielleicht auch KI-Praktikel jetzt in der Fotografielbereich in Deutschland Wie da so der Unterschied ist.

01:23:38: Da bin ich auch gespannt von deinem Bericht, wenn du das nächste Mal in China bist.

01:23:43: Wir kommen langsam zu Ende!

01:23:45: Meine letzte Frage ist... Was würdest Du heute mich fragen für jemanden, der zwischen China und Deutschland pendelt?

01:23:55: Und was würde Dich interessieren?

01:23:57: Ja wie ist es eigentlich regelmäßig hin- und herzupendeln denn sind schon zwei sehr verschiedene Kulturen.

01:24:04: Oder was zum Beispiel bist du auch sehr lange in Deutschland?

01:24:09: Was für Fragen bekommst Du gestellt, in China über Deutschland.

01:24:13: Also das sind zwei Fragen.

01:24:15: also für mich persönlich ist dieses Pendel hier und her glaube ich eine sehr gute Erkennzung.

01:24:19: Ich glaube ich kann auch nicht mehr ohne.

01:24:21: so lange sondheitlich

01:24:23: es geht

01:24:24: würde ich das weiter machen auch finanziell.

01:24:27: ich meine dass auch mit Projekte in Kombination.

01:24:30: solange ich das kann mache ich das gerne weiter weil So ein bisschen ähnlich wie du vorhin besprochen habe.

01:24:37: Ich kam weder kontinuierlich in China noch kontinuerlich in Deutschland.

01:24:43: für mich Arbeit und Leben, das ist im Moment fehlt mir schwer.

01:24:47: Wenn man muss, schaut mal immer der Weg aber im Moment fällt mir schwer.

01:24:50: also deswegen sehe ich gar keine Hindernisse sondern eine Bereicherung merke ständig, wie unterschiedlich die Fragen sind.

01:25:02: Solange man in Deutschland ist, stellt man eher die Frage in Richtung China.

01:25:08: Wie schafft man mit der Technologie, dass man so schnell voran geht?

01:25:12: und

01:25:12: wie macht

01:25:13: man das?

01:25:13: Dass man die Unternehmen so mutig sind zu investieren.

01:25:18: Das ist eher die Bewunderung heutzutage über China.

01:25:21: So ab sobald ich die chinesische Grenze erreiche spüre ich eine ganz andere Pessimismus, weil die chinesische Unternehmen haben alle kein gutes Leben gerade dort.

01:25:31: Die Wirtschaft ist im Moment wirklich schwer nämlich unisono.

01:25:35: vielleicht gibt es ausnahmig einige wenige Branche und die deutsche Unternehmen meine Kunden umso mehr, weil die sind tendenziell ein bisschen hochpreisiger.

01:25:48: Aber die Funktionen, die Leistung von den chinesischen Produkten und der Wettbewerber sind immer besser.

01:25:54: Deswegen haben die deutsche Unternehmen immer noch schwerer als normale chinesische Unternehmen.

01:26:00: Und deswegen will ich die chinesisch-gänze erreichen... Fragen mich alle, wie ist die Wirtschaft in Europa?

01:26:09: Das sind so die Themen, die sich sehr interessieren.

01:26:12: Jetzt weniger über Lebensartistik weiß man ja schon alles

01:26:17: über

01:26:17: Social Media.

01:26:19: Aber wie ist wirklich die Stimmung in Europa, wie die Menschen sich wirklich interessieren, wie den europäischen Menschen geht und wie der deutschen geht... wie die Deutschen über ihre eigene Regierung zum Beispiel urteilen.

01:26:36: Darüber sprechen die Chinesen auch gerne und ich denke, das ist das was glaube ich uns so ein bisschen verbindet mit meiner Arbeit unter Hymnsberatung für den Mittelstand aber auch deinen Fotografie-Projekten.

01:26:51: Ich glaube mit diesen Informationen können wir vielleicht ein bisschen die Lücke der Informationsfühlung.

01:26:58: Das ist, glaube ich auch mit unserem Gespräch heute mein Ziel.

01:27:03: Ja, aber es ist sehr spannend!

01:27:05: Ja, Katharina, vielen Dank für deine Zeit.

01:27:07: Ich bedanke mich.

01:27:08: Das war wirklich für mich sehr spannend und ich habe einiges aus der Kunst- und Fotografiebranche gelernt.

01:27:17: Und ja, ich freue mich vielleicht sehen wir uns ja eigentlich schon heil.

01:27:20: Ja okay klar, würde mich auch freuen.

01:27:23: Das war die heutige Episode von China HotBot, Podcast für deutsche Unternehmer, Manager und junger Talente mit Bezug auf China Business.

01:27:31: China Team GmbH berät kleine deutsche Firmen den Durchbruch in China zu schaffen und sich langfristig erfolgreich im Markt zu positionieren.

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