deutsche Experten berichten über Erlebnisse und Erfolge für KMU mit China-Geschäft
00:00:12: Ja, guten Nachmittag Ruhen.
00:00:14: Danke, dass du meine Einladung befolgt bist!
00:00:18: Hallo und ja schön, dass Du mich eingeladen hast.
00:00:20: ich freue mich sehr auf unseren Podcast.
00:00:22: Und jetzt schon mal vorne weg gesagt Ich finde den Namen mega geil Hotpot passt perfekt!
00:00:28: Ja danke für Dein Lob und wir haben uns schon seit Rhanopemesse verabredet.
00:00:33: Und endlich die Zeit, die.
00:00:34: ich freu mich deswegen auch sehr.
00:00:36: Du hast AF Robotics gegründet als Integrator für chinesische Robotik Und das finde ich mal eine coole Idee.
00:00:44: Was genau macht dir und was hat dich dazu gebracht, ausgerechnet dieser Weg zu gehen?
00:00:50: In der langen Story ist es zu lange für den Podcast.
00:00:53: Ich mache einmal die Kurzversion davon.
00:00:56: Wir sind gezwungen worden während Corona unser Geschäftsmodell zu ändern.
00:01:00: Wir kommen vorneweg eigentlich auch im Bereich Gastronomiezubehör- und Großkücheninstallation.
00:01:05: Und eine Freundin von mir, die dann eben halt ausgewandert ist nach China.
00:01:10: Die hat mir dann per WhatsApp das erste Mal schon während der Corona-Phase relativ früh dieses Servicerobot darüber geschickt und hat gesagt wir dürfen hier schon wieder rausgucken mal weil diese komischen kleinen Dinger im Restaurant fahren und wir damit dann schon tatsächlich wieder raus dürfen.
00:01:23: Das war für uns die Sternstunde oder Startstunde zu sagen okay lass uns dieses Geschäftsmodell einfach mal angucken ob das eventuell auch übertragbar auf Deutschland Fast Forward.
00:01:33: Wir haben uns entschieden mit Service Robotik zu starten, mitten während des Corona-Lockdowns und haben die ersten Roboter nach Deutschland importiert, die dann im Bereich Gastronomie unterwegs waren.
00:01:44: Und da ganz spannend der Unterschied zwischen dem Kombidampfer... Also womit ich jetzt Essen mal ganz freundlich gesagt heiß mache oder gare und so einem Service Roboter, das ist nicht sonderlich riesig.
00:01:54: Die verbauten Komponenten die da drin sind, sind mittlerweile relativ ähnlich.
00:01:58: Ich werde jetzt von der einen Seite gesteinigt weil die Kollegen aus dem Kochbereich mit Messer auf mich losgehen Und auf der anderen Seite kommen all diejenigen die aus der Robote kommen und sagen wie kannst du das mit einem Backofen vergleichen?
00:02:07: Aber die Komponenten die dort drin verbaut sind sind relativ identisch.
00:02:11: So war der Umstieg für uns relativ einfach.
00:02:14: Wir haben aber auch relativ schnell identifiziert, dass Gastronomie als einzelne Nische nicht ausreichend ist.
00:02:19: Heißt heutzutage haben wir uns weiterentwickelt in so drei Hauptbereiche.
00:02:23: das ist einmal Reinigung vorwiegend Reinigung von Bodenflächen im industriellen beziehungsweise gewerblichen Umfang also Hallenreinigen Produktionsflächen reinigen alles was damit irgendwie zu tun hat.
00:02:35: Als zweites dann halt eben Liefer und Logistik Produkte von A nach B bringen, also Europaletten aufnehmen und dann halt... ...von einem Punkt zum nächsten wenn es an der Maschine fertig ist ins Lager zu fahren.
00:02:46: Zum Beispiel alle solche Transportaufgaben zu übernehmen egal wie groß das ist zwei Tonnen ist bei uns momentan so das Maximum Und alles was davon eben halt kleiner runter gegliedert ist.
00:02:55: und als letztes haben wir dann halt eben das ist die neueste und mittlerweile am stärksten wachsende Kategorie.
00:03:00: Wir nennen das bei uns intern einfach nur mehr beinige Robotik weil Es ist ja nicht nur humanoide Robotik wo jetzt irgendwie typischerweise dran sind, sondern wir haben durchaus auch viele Projekte wo es um Roboterhunde geht.
00:03:11: Perimeter-Schutz also ich bewache Grundstücke Gebäude, ich mache eine besondere Nutzbarmachung im zivilen Umfeld für zum Beispiel alles was eben Katastrophenschutz ist, Löschaufgaben Spürnase zu spielen
00:03:25: etc.,
00:03:26: alles was dran dazu tun hat.
00:03:27: und natürlich ist der größte Bereich momentan humanoid wenn Nicht immer, dass nachher auch die beste Automatisierung in einem Unternehmen ist.
00:03:37: Das hat momentan so einen Hypefaktor der damit drin ist wo es vielleicht auch eine andere Automatisierung geben würde, die viel sinnvoller ist als ein Roboter auf zwei Beinen.
00:03:46: aber der hat momentans so einen kleinen Bonus weil das einfach gerade ein absolutes Megathema ist und man dann eventuell mehr in diese Richtung entscheidet weil's dann auch noch geil ist.
00:03:56: ja und deswegen haben Humanoida Robotik bei uns momentan sehr großen Anteil.
00:04:01: Ich muss sagen, du hast ja selber gesagt seit Corona.
00:04:04: Das ist wirklich eine sehr kurze Zeit.
00:04:06: Hast du von einem Gebiet auf drei Gebiete deinen Geschäft verbreitet?
00:04:10: So wie ich das richtig verstehe, du kaufst Roboter aus oder Größenteile aus China ein und dann ihr kaufs an die Nutzer in der BtoB meistens Unternehmen als Nutzer.
00:04:24: Und wo genau ist eigentlich deine Wertschöpfung in diesem Prozess?
00:04:31: Ich nehme an, dass es nicht um Trading geht sondern es geht auch mehr mit.
00:04:35: Ja natürlich ist der Trading Anteil auch relevant ja.
00:04:38: aber Es ist dann immer die Frage, wenn ich reines Import-Exportgeschäft mache nachher oder nur den Import dann schiebe ich nachher Kisten.
00:04:46: Also ich kaufe eine Kiste ein und schreibe diese Kiste dann irgendwie weiter.
00:04:49: Und das sind nicht unser Geschäftsmodell.
00:04:50: Unser Geschäfts Modell ist es tatsächlich die Integration daher darzustellen also das chinesische Produkt zu nehmen und es dann halt eben auf die deutschen oder europäischen Bedürfnisse anzupassen.
00:04:58: Das ist in einigen Bereichen halt eben der komplett neue Entwicklung von Software so dass wir eben halt die Hardware aus China beziehen unsere komplett eigene Software drauf setzen.
00:05:06: einige Produkte die aus China kommen haben schon ein gutes müssen aber eben vor Ort integriert werden.
00:05:11: Das einfachste Beispiel dafür sind Reinigungsroboter.
00:05:14: Reinigungsroboter sind grundsätzlich fertig programmiert, aber dass ich sie irgendwie nutzen kann in der Gewerberhalle sorgt am Ende des Tages dafür, das ich mir immer Gedanken machen muss... Was für Daten werden da im Zweifel aufgezeichnet?
00:05:25: Wir sind in Deutschland ja immer so die Verfechter des Datenschutzes.
00:05:28: Wo gehen die hin, welche Server liegen dahinter und sowas?
00:05:30: Das sind alles Fragen, die zwangsläufig kommen.
00:05:32: Und als nächstes ist es natürlich in so einer Integration immer auch da sind wir wieder in Deutschland ein bisschen exot.
00:05:38: was passiert dann im Fall eines Brandes.
00:05:39: Dann darf so einen Roboter auf gar keinen Fall die Fluchtwege blockieren.
00:05:43: also müssen wir irgendwie eine Kommunikation mit der Brandmeldeanlage darstellen.
00:05:47: Wir müssen eventuell durch irgendwelche Tore durch die Tore werben.
00:05:53: Der Weg muss frei sein für den Menschen.
00:05:55: Der Roboter muss dann zur Seite fahren, sodass eben halt die Fluchtwege frei bleiben.
00:05:59: Wobei es auch lustig wäre, wenn auf einmal im Brandfall alle Roboter das Gebäude verlassen würden.
00:06:03: Das habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht.
00:06:05: Das ist vielleicht mal ein spannender Use Case.
00:06:08: Aber es geht halt darum, Fluchtwege freizumachen und das müssen wir natürlich dann irgendwie kommunizieren.
00:06:12: Das heißt also der Roboter muß mit der Gebäudenfrastruktur kommunizierend, wenn irgendwo genau dieses Signal herkommt, die Brandmeldeanlage löst aus, dass dann halt eben die Flächen frei sind und nicht blockiert sind ja?
00:06:22: Dass wir eben halt so in Brandschott bereichen wo eine Tür zugut, eine Brandschutz-Tür eben geschlossen wird.
00:06:27: Dass sich dort zu dem Zeitpunkt halt kein Roboter aufhält und das sind dann halt eben so diese Besonderheiten um die wir uns dann kümmern dass wie gesagt Tore gesteuert werden weil ein Roboter ist ja egal ob was jetzt ein Humanoid ist, ob es ein Reinigungsroboter ist oder auch der liefert wenn er auf den Tor zufährt und normalerweise steht da jemand und zieht an einem Kabel.
00:06:44: da sind jetzt ja typischerweise mal abgesehen von einem humanoiden Roboter keine Arme an den Robotern, die wir eben ganz kurz heran ziehen.
00:06:50: Also sind solche Integrationsaufgaben dann nachher unsere Hausaufgabe dahinter sicherzustellen dass das erstmal rein technische Produkt in der wirklichen Anwendung nachher auch eine Lösung bietet und nicht einfach nur man schafft sich irgendwie so ein Gerät an und dann wird es nachher der teuerste Betonienhalter dem man kriegen kann weil er nicht genutzt wird sondern das Ziel ist halt Integration Nutzbarmachung wirklich im Unternehmen.
00:07:14: Ja, um bei den aktuellen Geschäftsfeldungen wieder Roboter zu bleiben, da Co-Prest wer wirklich mit den großen Roboterherstellern in großer Marken Unitree und Agibot aus China?
00:07:30: mich interessieren zwei Dinge.
00:07:31: das eine ist wie hast du damals überlegt?
00:07:35: Und dann am Ende die Entscheidung für die chinesische Anbieter sozusagen betroffen nicht die amerikanische wie Boston Dynamics und so, sind das lediglich.
00:07:45: Klammer auf lediglichen nur die Kostenprogramme zu.
00:07:48: Und B ist... Wie sieht es eigentlich die Zusammenarbeit mit zumindest vom Marketing hier großen Hersteller AG-Border Unitree?
00:08:00: Du als mittelständisches Unternehmen aus Deutschland.
00:08:05: Und wie sieht die Zusammenarbeit aus?
00:08:07: Ich weiß, das sind viele Fragen.
00:08:08: Aber vielleicht versuchst du es mal trittweise zu erklären.
00:08:13: Also erstmal grundsätzlich warum China.
00:08:17: Wir haben ja schon längerfristig, also schon während wir mit den Gastro-Produkten gearbeitet haben, haben wir eben halt schon auf China gesetzt.
00:08:22: Das heißt, es waren schon Verbindungen nach China da und China kann halt eine Sache richtig gut.
00:08:28: Das ist weltweit auch bekannt.
00:08:30: Auch hier nochmal erwähnt China Speed.
00:08:32: Die Chinesen sind einfach unfassbar schnell in allem.
00:08:34: Also wenn die sich heute in den Kopf setzen, dass sie irgendwas machen wollen dann sind sie morgen mit einem Prototypen.
00:08:38: da sieht der Prototyp dann gleich schon so aus das du den irgendwo verkaufen kannst mit Nichten.
00:08:43: Aber die haben halt was zusammengebaut.
00:08:45: Während wir hier in Deutschland, und das ist tatsächlich vielleicht ein bisschen überzeichnet aber es trifft den Kern ganz gut Wir machen halt erstmal, drucken wir sechshundert Seiten Papier aus Überprüfen zweitausend Mal ob dann auch jede Norm, die wir irgendwie haben könnten eventuell irgendwie davon tangiert wird um uns darauf anzupassen.
00:09:02: Das heißt also während jetzt mal ganz unfreundlich gesagt der Chinesisch schon fertiges Produkt hat dass vielleicht noch nicht sicher ist Dann hatte er aber schon etwas womit er schon Erfahrung sammeln kann.
00:09:12: Wir sind immer noch dabei und füllen irgendwelche Dokumente aus.
00:09:14: Und das hat mich, also Zeitlebens einfach immer an China interessiert weil die Geschwindigkeit wirklich der absolute Game Changer ist.
00:09:22: Also es ist nirgends anders kriegst du auf dieser Welt so schnelle Produkt- oder Produktänderung hin und eine Geschwindigkeit hinter die Produktentwicklung wie in China.
00:09:31: Das ist auch zeitgleich der Grund eben halt nicht in den USA zu gehen Weil in den US-amerikanischen Anbietern neigen natürlich dazu alles möglichst verklausuliert zu machen.
00:09:42: Die verkaufen dir nicht nur die Hardware, sondern sie verkaufen ihr gleichzeitig eben halt die Software mit dazu und Sie wollen dass du auch wirklich nur das nutzt was sie dir eben halt vorgeben.
00:09:50: wenn man an so ein Boston Dynamics geht denkt dann ist es relativ schwierig komplett eigenständig mit den Produkten zu arbeiten Sondern ich habe da recht enge Leitlinien in denen ich dann irgendwie arbeiten kann.
00:09:58: Das heißt also keine offene Software.
00:10:00: Ich bin also immer abhängig von
00:10:02: der Ökosysteme
00:10:07: Und das Ökosystem ist eingeschränkt.
00:10:09: Das Ökosesystem wird in den USA kontrolliert und vielleicht passt mein Use Case gar nicht dazu, ich möchte jetzt nehmen wir mal das Beispiel, dass eben zum Beispiel so ein Roboterhund von Boston Dynamics der Spot, dass er halt mit seinen Greifahmen dann irgendwas Besonderes während er sich bewegt macht ja?
00:10:24: Dann wird mir.
00:10:24: eventuell gibt es dann halt Einschränkungen die Entwickler da drüben halt nicht wollen.
00:10:29: oder kann ich das Ganze aber eben halt nicht überschreiben sondern das ist halt eben ich nutze halt zwangsläufig den Software Stack dahinter mit.
00:10:34: Wir haben jetzt zum Beispiel Unity-Spiele gesagt, mit Unity arbeiten wir sehr eng zusammen und das sind auch die meisten Projekte, die wir da umsetzen.
00:10:41: Da ist es halt eben so dass sie sich verstehen als wir sind der Hardware Entwickler, wir bauen die Hardware und wir lassen alles andere möglichst frei.
00:10:47: Wir können also ziemlich ziemlich alles damit machen.
00:10:50: Damit ist zum einen natürlich eine viel größere Freiheit aber zum anderen natürlich auch eine größere Verantwortung weil ich natürlich in der Lage bin wenn ich keine Einschränkungen habe, dass sich so ein Gerät im Zweifel dann auch über seine physikalischen Möglichkeiten zu bedienen.
00:11:04: Und das ist natürlich eine ganz, ganz wichtige Schulungsmaterie die man nachher braucht eben halt klarzuwissen in welchen Grenzbereichen kann ich so einen Produkt dann nachher nutzen?
00:11:13: Das ist aber erst mal so die... Also können wir da Technologen
00:11:18: sehen?
00:11:19: Ich denke weil die chinesische Produzent hier nicht perfekt sind und nicht so stark Ergeben sich ja noch mehr Möglichkeiten, mit deutschen Kunden zusammenzuarbeiten.
00:11:36: Da ist sozusagen die Kooperation trotz der größeren Unterschiede auf Augenhöhe vielleicht ein bisschen gemessen.
00:11:44: Ist es halt die Frage wie die Rollen geklärt sind?
00:11:46: Das ist in meiner Welt der wichtigste Teil.
00:11:49: kann nicht erwarten, dass der Kollege, der jetzt in China sagt ich baue die Hardware zusammen.
00:11:53: Mir sagt hier guck mal da ist es komplett fertig den kannst du genau so wie sie jetzt nehmen.
00:11:57: Kannst ihn einfach in die Fabrik stellen drückst ein Knopf und sagts halt eben hey ab jetzt produzierst Du hier weiß ich nicht Bremsscheiben.
00:12:03: Sondern der sagt Ich liefer Dir die Kiste Da is'n bisschen Metall drin, da is' n bisschen Plastik drin oder was?
00:12:08: Ein bisschen Elektronik drin Und das das Ding dann nachher in die Bremscheiben irgendwo ein- oder auspackt.
00:12:13: Das musst Du dem beibringen.
00:12:14: Ja und dann haben wir ganz klar geklärte Rollen Und das finde ich cool.
00:12:18: Das ist mir persönlich auch wichtig, weil ich dann irgendwie Freiheit habe den Weg dahin selbst zu bestimmen und dass es auch nachher für die Industrie Nur weil sich irgendjemand in einem System ausgedacht hat, dass es nur diesen Gradlinien weg gibt.
00:12:32: Das ist ja mit Nichten so sondern wir produzieren vielleicht ein Produkt A an Standort B anders als das exakt gleiche Produkt an Standorts C produzieren.
00:12:40: und jetzt müssen wir uns natürlich eben sowohl auf die Umgebungskarakteristika einstellen als auch eventuell auf komplett andere Betriebsabläufe.
00:12:47: Dann finde ich's immer gut wenn ich die Freiheit habe am der Situation an dem Use Case selber zu entscheiden wie wir das Ganze dann umsetzen.
00:12:54: Anstatt zu sagen Wir müssen jetzt irgendwie Es ist immer diese Diskussion auch zwischen der Standardssoftware und einer individuell gebauten Software.
00:13:00: Wenn ich jetzt irgendwie sage, ich nutze Microsoft dann kann ich Microsoft so nutzen weil die sich das einmal in diesen Gänzen überlegt haben.
00:13:06: Ich muss das irgendwie anders haben, dann brauche ich auf einmal irgendwelche externen APIs wo ich irgendwas hin und her und rum und dran schicke.
00:13:13: Ich baue mir selber was zusammen, das genau meine Bedürfnisse umsetzt.
00:13:21: Dann bin ich da viel, viel schlanker unterwegs.
00:13:22: und das ist jetzt der zweite Weg den wir hier eben halt auch verfolgen mit dem Ansatz dass in China die Hardware produziert wird und wir uns selber Gedanken über die Software Architektur machen können, die selbstständig aufbauen und dann halt eben die Hardwares zuliefern.
00:13:36: Um auf die zweite Frage dahinter einzusetzen, ist es natürlich so, für den Chinesen ist in dem Moment eine Sache interessant.
00:13:44: Den interessiert nur eins, das ist das Gefühl zwischen Daumenzeichen der will halt einfach möglichst viele Geräte vom Hof kriegen so und hier es aus der Erfahrung jetzt, jetzt sind wir ja gerade mal so ein bisschen hängen wir fest in den humanoiden aber auch an den anderen robotern ist es natürlich so.
00:13:59: dafür muss der markte erstmal da sein und der markt muss dafür überhaupt erst einmal bereitet werden.
00:14:03: das heißt also wenn man jetzt mit einer sales erwartung daran geht und sagt wir werden zehntausend humanoide roboter in einem jahr mit einem einzelnen partner irgendwie verkaufen dann ist es utopisch.
00:14:12: Und das gehört dann auch mit dazu dass eben halt auf beiden seiten zugehört wird wo man dann sagt guck die markteentwicklung kann in etwa darunter hingehen kriegen wir das gemeinsam hin welchen support brauchen?
00:14:23: Und was kann eben halt der Lieferant in China dazu dann nachher beisteuern?
00:14:28: Der wichtigste Teil ist, China ist ein unfassbar großes Land.
00:14:32: Deutschland ist vergleichsweise klein dazu und kaum ein Chineser versteht Europa.
00:14:37: Dass das eben halt in Deutschland fundamental anders ist als bei den Italienern.
00:14:41: Wir gehören zwar irgendwie zu dem gleichen Kontinent und wir haben auch die EU oben drüber geschrieben aber Business geht in Italien!
00:14:48: Absolut anders als es in Deutschland der Fall ist.
00:14:51: Und das ist ein erster Sicht und ist auch okay, also der Chinesen versteht sich halt eben im Moment als Lieferant davon, der produziert das, der kippt dir das aus der Fabrik raus und sagt so jetzt ist sein Thema.
00:15:02: Und dann eben halt dafür das Verständnis gegenseitig zu haben, zu sagen hey wir müssen den Markt ein bisschen entwickeln, dass wird momentan dauern, wir müssen vorwiegend in Deutschland die Leute wollen erst mal gucken, sie wollen sehen, dass das irgendwie funktioniert hat.
00:15:13: Der Deutsche kauft nicht anhand eines Produktes Prospekt ist oder anhand von irgendeinem Video, sondern der will das live von den Farben gesehen haben.
00:15:20: Der möchte, dass man ihm einmal beweist, dass es funktioniert und dann hast du den hasst einen treuen Kunden.
00:15:24: Das ist aber natürlich bei den amerikanern völlig anders.
00:15:27: Und wenn jetzt eben halt einer der größten merke für china is natürlich usa und wenn die die amerikaner irgendwie ein geiles video sehen und dann sagen Dann reicht das da schon aus.
00:15:37: Wenn man mit der gleichen Vertriebsstrategie nach Deutschland kommt, dann ist es zum Scheitern verurteilt und das ist vielleicht so ein bisschen auch eine ganz wichtige Thematik.
00:15:44: im Austausch mit chinesischen Lieferanten ist es halt einfach ganz klar zu machen, okay wir ticken hier ein bisschen anders.
00:15:50: Wir lieben Papier, wir müssen alles zertifiziert haben links rechts oben unten.
00:15:54: das dauert bis wir da echt komplett durch sind und deswegen sind bei uns natürlich auch Integrationsprojekte länger angelegt als es vielleicht in anderen Teilen der Welt ist weil wir genau diesen ganzen Kram DSGVO Sicherheit CE und wie sie nicht alle heißen also diese ganzen hässlichen Begriffe die ein bisschen dazu führen, dass wir mit einem Produkt schneller zum Laufen kommen die aber logischerweise geklärt werden müssen.
00:16:14: Das heißt nicht das ich ein Gegner von CE und Sicherheitsvorschriften bin sondern nur, dass ich der Meinung bin um einfach mal so ein bisschen mehr zu dem zurückkehren sollten was wir als Deutsche früher einmal gemacht haben zu Zeiten von Bosch & Siemens.
00:16:26: da haben wir nämlich erst mal angefangen und haben ausprobiert und haben einfach erstmal gemacht.
00:16:30: Dann haben wir herausgefunden, funktioniert geht in die richtige Richtung und jetzt nachdem das irgendwie funktioniert hat können wir es sicher machen.
00:16:35: Können wir es hübsch machen etc.
00:16:38: Und momentan habe ich halt einfach so ein bisschen das Gefühl dass wir in Deutschland erst diese ganzen Normen vorne wegstellen und dann gucken ob es eventuell noch eine kleine Lücke gibt wo's dann machbar wird oder ob wir eigentlich nach so einer Machbarkeitsstudie fast immer sagen müssen macht keinen Sinn, macht keinen sinn, macht kein Sinn und dann kommen wir nicht weiter.
00:16:54: Das heißt wir stecken dann in der Innovationskrise fest weil wir uns gar nicht erlauben selbst mal auszuprobieren.
00:16:59: mein absoluter brennender Appell dafür zu sagen, einfach mal machen.
00:17:03: Wenn wir herausgefunden haben hey okay der use case, der funktioniert dann können wir im Nachhinein sagen prototype hat geklappt wie kriegen wir den jetzt sicher?
00:17:11: Wie machen wir den schick?
00:17:12: Wie ist der Bewegungsablauf nicht mehr so zittrig sondern wie kriegen we den richtig schön smooth hin?
00:17:16: ja dass das aber erst der zweite Schritt ist und das ist meine kleine werbe einblendung.
00:17:26: Du kannst ja jetzt gerade rückblickend alles erzählen, aber wie war dein erster Kontakt mit zum Beispiel Juni-Trick als kleines Unternehmen aus Norddeutschland?
00:17:37: Wie war diese Erfahrung?
00:17:41: War am Anfang so ein bisschen Kribbe oder hast du die Kundenfreundlichkeit Empfangungen, die du erwartest?
00:17:47: Nein.
00:17:48: Also man muss natürlich auch sagen... Wichtig ist es immer in China einmal persönlich vor Ort gewesen zu sein.
00:17:53: Also das ist natürlich eine ganz spannende Geschichte, a einfach um generell auch mal so ein bisschen... Das fühlt sich an wenn man aus China zurück kommt nach Deutschland als wenn man irgendwie zurück in die Zukunft ne andersrum zurück ins Mittelalter kommt weil einfach viele Sachen von dem man hier irgendwie träumt da einfach funktionieren.
00:18:09: Ob das jetzt alles gut ist und datenschutzmäßig hier der kleine deutsche Michel, dann sagt, da ist es aber gefährlich wenn überall Videokameras sind.
00:18:16: Das will ich dabei gar nicht bewerten.
00:18:17: Es ist aber ein Blick in die Zukunft den wir darüber hinbekommen.
00:18:20: Und dann ist es meiner Meinung nach für eine deutsch- chinesische Beziehung ist das Wichtigste dass man gemeinsam an einem Tisch gesessen hat.
00:18:26: Ja so und je nachdem wie intensiv das Ganze danach wird gibt es daher unfassbar spannende chinesischen Traditionen um irgendwie nachher einen Business zu besiegeln und einen Deal abzuschließen dann zeitweilig auch sehr... Also anders gesagt, wenn man Deal in China machen möchte muss man trinkfest sein.
00:18:44: Das ist vielleicht die beste Empfehlung, die man da in der Stelle geben kann.
00:18:48: Mir wäre es immer wichtig dahinter gucken zu können weil China macht halt das was wir in Deutschland vielleicht zu viel machen vielleicht manchmal ein bisschen zu wenig.
00:18:57: Wir machen, wie gesagt, wir versuchen eben einen Produkt zu Hundertzehn Prozent fertigzumachen.
00:19:02: also wir hätten schon bei hundert Prozent aufhören können und es würde perfekt alle Anforderungen des Marktes erfüllen.
00:19:06: aber wir machen noch weiter.
00:19:08: ja unter chinesen entwickelt bis zu achtzig Prozent und geht dann mit diesen achtzig prozent auf den markt.
00:19:13: deswegen spoiler sei nie der erste kunde von einem neuen chinesischen produkt weil du bist beta tester So, das muss man einfach wissen.
00:19:20: Das dauert halt ein Moment bis die so weit... Die schmeißen des Produkt schon auf dem Markt und sind noch nicht ganz fertig.
00:19:25: Das ist okay wenn man das von vornherein weiß und eben halt weiß ok wir müssen nochmal zwei drei Schleifen drehen bis wir eben soweit sind dass das dann auch ein wirklich nutzbares Produkt wird ja?
00:19:34: Und der Deutsche braucht einfach diese letzten Prozent hier da draufpackt.
00:19:37: Das sind im Übrigen auch diejenigen die nachher unfassbar teuer werden und hat dafür dann aber ein perfektes Produkt Eventuell aber so perfekt, dass er an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeigearbeitet hat.
00:19:47: Da können wir nun mal ein bisschen in den deutschen Automark gucken und da finden wir genug Beispiele die genau so gelaufen sind.
00:19:52: Und deswegen ist es halt eben ganz wichtig.
00:19:54: wenn der Chineser achtzig Prozent auf Markt schmeißt muss ich zwei Sachen wissen.
00:19:58: Jedes Pitch Deck was ich mir von dem chinesischen Unternehmen angucke hat immer als allererstes wer sind wir?
00:20:05: Belogen noch unnöcher.
00:20:07: Da werden zigtausende Leute an Employees obendrauf geschmissen, die in dem Unternehmen gar nicht existieren.
00:20:12: Da kommt ein mega cooles Bild von einem Gebäude wo du denkst das ist das Headquarter alles verspiegelte verglaste Flächen.
00:20:19: Zweihundert Etagen hoch!
00:20:21: Das ist das Gebäudee.
00:20:22: Aber das Unternehmen hat wahrscheinlicherweise da drinnen, wenn überhaupt eine Etage oder vielleicht sogar nur ein einzelnes Eckbüro.
00:20:27: Und deswegen ist so'n bisschen das Gucken zwischen dem... Zwischen dieser shiny Welt die man dann irgendwie darstellt und dem wie es nachher echt in China ist, ist nochmal ein Unterschied.
00:20:35: Deswegen ist ganz
00:20:36: wichtig.
00:20:36: Ich merke doch, was da sich denn nur getrunken?
00:20:38: Nein, nee!
00:20:39: Es gab auch Momente, die nüchtern gingen ja.
00:20:42: Also der wichtigste Punkt ist hinfahren und sich das angucken, weil es gibt halt eben auch in China ganz viele Händler die sich dann irgendwie quasi als Hersteller darstellen.
00:20:50: Und dann läuft man halt so wird es vielleicht ein bisschen den Alibaba Scam auf dem man dann vielleicht reinfällt einen Händler dann identifiziert und denkt, das ist der Hersteller.
00:21:00: Der kann dir aber nachher gar nicht weiterhelfen weil er das Produkt einkauft und verkauft?
00:21:03: Das mag bei Produkten die weiß ich nicht wenn es eine Trinkflasche oder ein Glas ist was willst du da an technischen Fragen stellen?
00:21:09: Ist okay kannst du machen!
00:21:11: Wenn du natürlich jetzt in so einem entwicklungsintensiven Bereich unterwegs bist wie Robotik, dann wirst du zwangsläufig irgendwann ja einen Zugang zu den Entwicklern in China brauchen Weil sie haben sich irgendwas dabei gedacht was sie da programmiert haben.
00:21:21: Und wenn du jetzt beim Händle eingekauft hast Dann spielen wir stille Post Du schickst das an den Händlerschick das weiter Dann wird das irgendwann bearbeitet und findet diesen Weg über diese drei Schleifen dann wieder zurück.
00:21:30: Und bis dahin verfälscht sich eventuell irgendeine Information, du kommst in deinem Projekt nicht weiter und alles steht nur weil eben halt Informationen nicht richtig fließen.
00:21:38: Deswegen lohnt es sich hinfahren gucken ist es ein Händler oder ist wirklich der Hersteller?
00:21:43: Und sich da natürlich auch die Fabrik anzugucken.
00:21:46: Das is auch für diejenigen, die noch nie mit China zu tun hatten.
00:21:49: Auch eine ganz spannende Geschichte.
00:21:50: Das Head-Office ist meistens in irgendeiner großen Stadt Shanghai, Beijing also Peking oder so.
00:21:56: aber das ist nicht die Produktionsstätte.
00:21:57: Die Produktionsstecken liegen dann, weiß ich nicht drei Stunden nördlich von Shenzhen oder so an anderen Orten und es ist ganz spannend trotzdem sich beides anzugucken.
00:22:05: denn nur weil das Office irgendwie spannend aussieht und da komme ich quasi zurück auf deine Frage wie war der erste Kontakt mit Unitree?
00:22:10: Da gab's das neue Headquarter noch nicht ja!
00:22:13: Also jetzt Cool und das ist alles formuliert.
00:22:16: Das war aber... Ja, es waren vierundzwanzig war was anderes, ne?
00:22:21: Also das sah dann aus wie so eine Entwicklerbude.
00:22:24: oder fühle ich mich gleich heimisch wenn da auf der rechten Seite liegen ein paar auseinander gerissene Roboter, da liegen dann Kabel rum und alles, ne also Messi würdest du heutzutage Oder anders gesagt, also wenn du weißt wie das in China läuft dass das am Anfang gar nicht so wichtig ist sondern Hauptsache das Produkt wird erst mal fertig.
00:22:41: Dann kann man damit glaube ich gut um und man kann es gut einschätzen.
00:22:43: Wenn das aber der erste Kontakt mit einer Firma ist Und du willst dann im nachher eine ganze Menge Geld dahin überweisen?
00:22:47: Und Du hast vorne weg noch keine Ahnung dass das in fast jedem chinesischen Unternehmen am Anfang so aussieht Deinen fällst du da vielleicht wieder rückwärts raus und denkst dir das sieht ja aus wie bei Daniel Düsen trieb Das ist ja alles kreuz und quer und chaotisch.
00:22:59: Ja So das ist das muss man halt eben wissen.
00:23:02: und das war natürlich dann in einer Phase bei Unitree, wo noch nicht hunderttausend Händler-Einfragen eingegangen sind.
00:23:09: Heutzutage gibt es eine geführte Besuchertour.
00:23:11: du kommst da rein, wirst da durchgeschleust.
00:23:13: wenn du am Ende des Tages sagst ich kaufe irgendwas dann kannst das tun.
00:23:16: aber das war damals halt noch ein bisschen anders.
00:23:18: man hat gesessen in der Sales Area.
00:23:21: ja das heißt also während Leute aktiv dann irgendetwas getan haben sitzt du irgendwo dazwischen mehr oder minder im provisorischen Meetingraum kriegt irgendwie so eine Flasche Wasser in die Hand gedrückt und dann sitzt du da und diskutierst halt eben darüber, wie man so eine Zusammenarbeit zusammenbauen kann.
00:23:34: Ich meine vor zwei Jahren sah die Welt ganz anders aus, als du selber gesagt hast.
00:23:39: Und jetzt ist der Uniture ganz anders positioniert im Markt, Shiny im Fassade und alle Rollen mit dem Geschäft machen.
00:23:45: Aber vor zwei Jahr, wie hast du dich entschieden, jede Menge Geld dahin zu überweisen?
00:23:50: Welcher Punkt hat dich überzeugt?
00:23:54: Eigentlich zwei Sachen.
00:23:55: Also ich habe mir ja durchaus mehrere Hersteller angeguckt, bin auch zu mehreren Herstellern gefahren und hab dann gesagt wie könnte die Marktbearbeitung sinnvoll sein?
00:24:04: Und bin da sehr analytisch rangegangen.
00:24:06: Unitree hatte zu dem Zeitpunkt ja den Durchbruch noch nicht.
00:24:10: der war ja so Anfang zweitausendfünfundzwanzig.
00:24:11: Dann war das erste Mal in jedem Medium irgendwie bekannt hier gibt es einen humanoiden Roboter für unter zwanzigtausend Euro oder Dollar.
00:24:20: Und Dava hatten wir aber ja schon einen bestellt.
00:24:22: Ich habe den in dem Jahr zwanzivundzwanzig, als ich direkt da war dann geordert und habe das erste Feedback, was ich hier gekriegt hab in Deutschland war... Wir sind damit!
00:24:30: Das wird sich nicht durchsetzen.
00:24:31: Das ist ja Spielzeug.
00:24:34: Der dazuführende Punkt war Bevor wir hier anfangen gleich hunderte Geräte zu bestellen, fangen wir mit dem ersten Gerät an.
00:24:40: Also ich brauche immer, so entscheide ich immer, ich brauch immer ein Demo-Gerät.
00:24:42: Ich muss mit einem Demogerät einmal ein Folgendes machen das den komplett zerlegen in alle Einzelteile alles abschrauben reingucken wie ist die Verkabelung was sind da für Komponenten drin verbaut etc.
00:24:52: um überhaupt bewerten zu können Wie könnte zukünftig dann?
00:24:56: und dass es der eigentlich quasi interessantes Teil denn da wie könnte das Geschäftsmodell aussehen?
00:25:00: Denn Alles was hart wer is geht irgendwann kaputt Entweder dadurch, dass es da fehlerhafte Komponenten drin verbaut sind.
00:25:06: Also schlechte Komponente oder dann würde ich natürlich so ein Roboter komplett aussortieren und würde halt eben sagen hey wenn wir schon sehen das die Qualität der verbauten Artikel da drinnen ist schon bei Default irgendwann kaputt gehen werden, dann macht das keinen Sinn weil der Endkunde von uns kommt ja nicht auf die Idee und sagt Unitree guckt mal darüber durch was ihr da gebaut habt sondern er geht ja auf uns zu.
00:25:26: Das heißt also all diese ganzen Service-Kosten die nachher After Sale sind bleiben ja bei uns hängen.
00:25:31: Und wenn ich dann in der Kalkulation Humanoide Robotik macht, momentan jetzt als reines Hardware-Produkt macht das kein Spaß.
00:25:36: Also die Kalkulation ist nicht schön!
00:25:39: Da gibt es viel spannendere Geschichten als jetzt auf Humanoid Robotik zu setzen weil da natürlich ein unfassbarer Preisdruck im Wettbewerb ist, der einfach dafür sorgt dass die Margen da sehr niedrig werden.
00:25:49: Zeitgleich führte es aber ja dazu, dass sich mit dieser Marge irgendwie diesen After Sale Service irgendwie bezahlen muss.
00:25:54: Da geht eben was kaputt, es brennt irgendwas durch.
00:25:56: Es bricht irgendwas ab und dann ist immer die Frage, ist das jetzt ein Garantiefall oder ist es am Ende des Tages etwas, was der Kunde bezahlt?
00:26:03: Wenn's dann irgendwie Garantie- oder Gewährleistung ist, muss ich dafür sorgen dass er so ausgetauscht wird.
00:26:08: Das heißt es muss sich ja alles in diesem Produktpreis schon mit einkalkulieren.
00:26:11: Und deswegen ist mir immer der wichtigste Teil auseinanderschrauben, reingucken.
00:26:14: was für Komponenten sind da drinnen um zu identifizieren gehen wir den Weg mit dem oder mit irgendjemandem anderen.
00:26:20: Wie ist die Ersatzteilverfügbarkeit davon und wie einfach lassen sich Sachen im Zweifel auch durchtauschen?
00:26:25: Also Komponenten aus Tausch denken.
00:26:28: Ich würde nicht mehr eine einzelne kalte Löhtstelle finden, sondern in Zweifels fliegt halt eben ein einzelnes Modul daraus wird neueste reingepackt Und dann geht es eben entsprechend weiter.
00:26:37: Das sind dann halt eben so die Gründe gewesen und da war Unitree halt einfach recht fix und gut davor und die hatten halt eine recht gute Reputation schon.
00:26:47: also lief halt von sich schon.
00:26:48: Also ich habe mir schon andere Sachen angeschaut gehabt in der gleichen Reise und die waren nicht so stabil, ja?
00:26:54: Und das war dann halt eben der Grund zu sagen okay, von dem was ich mir angeguckt habe ist das so der Weg, der am ehesten geht und dann haben wir direkt vor Ort.
00:27:01: die ersten zwei drei drei Roboter haben wir dann halt im ad hoc
00:27:05: bestellt.
00:27:06: Erst mal klein, größer.
00:27:09: Unitree ist ja erstaunlich deswegen weil sie können beides gut, um das bei den Beispiel zu bleiben da sind ja viele Händler zu sehen, aber die richtige Produzenten sind woanders und andere Firmen.
00:27:22: Aber Junitsche kann sowohl die technische Seite als auch sie sind in der Marketing sehr gut und das ist glaube ich etwas was Sie auch so ein bisschen auszeichnen, aber es gibt ganz andere Marke, die sind wiederum eher mehr die Marketing-Bude oder Händle und es gibt dann auch wieder Marken sozusagen die Hidden Champions sind, die Produzenten sind.
00:27:46: Das habe ich mit den zwei Verbindungen verbindet.
00:27:49: Aber wo siehst du denn noch die Grenze von so einem chinesischen Marktführer?
00:27:56: Wo sind die Schwächen?
00:27:58: Stärke haben wir ja einiges gesagt, was Tempo und dann Serviceorientierung, Bereitschaft, Offenheit usw.
00:28:04: Haben wir einiges gesagt.
00:28:06: aber wo sind die schwächen?
00:28:09: Siehst du welche Schwächen!
00:28:11: Klar, also jedes Geschäftsmodell egal wo hat in der Expansion eine Schwäche.
00:28:15: Weil eben halt einfach das terroristiale Verständnis fehlt.
00:28:19: wie funktioniert Geschäft in Deutschland.
00:28:23: Wie funktioniert es in Italien etc?
00:28:25: Und jetzt gibt's natürlich zwei Varianten, wie man so einen Marktaufbau dann nachher im Ausland ansetzen kann.
00:28:29: entweder du versuchst das alles mit eigenen Mitteln.
00:28:31: Das wäre dann jetzt so wenn man es jetzt mal mit einem deutschen Konzern vergleicht wäre dass der Ansatz wird gehört alles und er baut ein nach dem anderen eigene Strukturen auf.
00:28:39: das dauert lange und ist sehr sehr preisintensiv.
00:28:41: oder Du gehst halt eine Partner Strategie ein und sagst halt eben hey okay ich liefere dir das Produkt und du kennst den Markt dafür Und das ist ja eben ein grundsätzlich klassisches Modell, was aus China kommt.
00:28:51: Weil wir natürlich auch noch die Besonderheit haben dass du jetzt aus China nicht so ganz einfach nach Deutschland.
00:28:57: kommst also hier einfach Leute her schicken und zu sagen Wir machen jetzt hier mal eine Firma auf Also der deutsche Vertrieb für eine chinesische Firma mit chinesischen Mitarbeitern, das wird ja ein bisschen schwieriger.
00:29:09: Und dann ist der einfache Weg natürlich zu sagen ich kaufe mir halt die Lokalexpertise und kaufe mich vor Ort ein.
00:29:16: Aber da liegen halt die Schwächen.
00:29:17: Welche Schwächen sind noch da?
00:29:19: Das muss man ganz klar sagen bei humanoiden Robottern überall sind Kameras drin verbaut.
00:29:26: Ich erzähle jetzt keine Geheimnisse wenn ich sage dass das Geschäftsmodell von allen nachher Daten sein wird.
00:29:33: Das heißt, es wird irgendwie völlig egal ob man ist.
00:29:43: Wer hat dann momentan am meisten Interesse an Daten?
00:29:45: Alles was da an Daten im Modell drin ist zur Verarbeitung sind halt die Sachen, die dann wirklich das spätere Geschäftsmodell nachher darstellen.
00:29:56: Das heißt tatsächlich aber ihr dürft die Kamera auch abbauen.
00:30:00: oder wie ist das für die Zusammenarbeiten?
00:30:04: Wir lösen Wir lösen das ein bisschen anders, weil für uns ist natürlich die Situation, dass wir genau aufverstanden haben was will dann der deutsche Kunde.
00:30:12: Der möchte halt nicht, dass irgendwelche Daten irgendwo nach China gesendet werden oder in den USA sondern die sollen bitte gerne da bleiben, weil das natürlich das Geschäftsgeheimnis nachher aus sind.
00:30:21: Das ist die Expertise, die IP des einzelnen Unternehmens und deswegen ist es für uns natürlich ganz wichtig sicherzustellen, dass wie solche Robotik wo Kamerabilder entstehen können Kameradaten zu verarbeiten gilt, dass die gar nicht erst das Unternehmen verlassen.
00:30:35: Also wir zäunen das Ganze ein und packen gewissermaßen alles was nachher mit dem System zu tun hat in der Sandbox so dass eben halt das isoliert einfach bearbeitet wird.
00:30:45: Das ist ganz wichtig.
00:30:46: heißt also Daten verlassen das Unternehmen nicht.
00:30:49: Das heißt ja auch überhaupt, dass dieser Kamera mehr oder weniger analog ist.
00:30:56: Es ist hier nicht automatisch mit irgendwelche Cloud-Bunden ist es wie mal iPhone die Daten automatisch mit sehr leichter sozusagen Einstellungen bei der Datenautomatisch mit aktualisiert wird.
00:31:08: Das ist
00:31:12: das Ziel.
00:31:14: Aber ihr habt es noch deaktiviert?
00:31:15: Also,
00:31:16: das ist das Ziel!
00:31:16: Das wollen wir aber nicht.
00:31:19: Genau.
00:31:19: Also wir stellen sicher, dass es sich nachher in einer Umgebung befindet.
00:31:22: Wo das nicht möglich ist, dass Daten abschließen?
00:31:24: Das eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen im Markt und dafür ist es halt da.
00:31:30: Und dann haben wir eben genau das.
00:31:32: Also das ist ne Schwäche.
00:31:33: China möchte gerne die Daten haben, möchte aus den Datenerkennissen ziehen Die USA by the way auch.
00:31:38: also jeder ist irgendwie an dem Datenmodell interessiert und wir wollen halt eben zumindest für die Deutschen sicherstellen, dass keine Daten irgendwohin abschießen weil das könnten dann halt eben quasi die Geschäftsgeheimnisse sein oder eben halt das interessante Know-how, was irgendwo in einem Unternehmen drinnen liegt.
00:31:54: Was wir natürlich nicht aufgezeichnet für die Welt verfügbar machen wollen?
00:31:58: Ja.
00:31:58: Lass uns da einen Blick darauf werfen, was für Aufgaben kann humanoider Roboter in der... Du hast ja vorhin Porsche und Siemens, das sind deine Industrieumfeld.
00:32:09: Das heißt du hast deinen Dingsleistungsumfeld erweitert vom Service zu jetzt Industrie umfeld.
00:32:18: Aber in der Industrieumfeld, was könnte so Aufgabe sein?
00:32:21: Ich denke das sind dann so wie du es gesagt hast die logistische Aufgabe.
00:32:27: Das ist vielleicht eine Zuführung von irgendwelchen Produktteilen in den Linien Qualitätsprüfungen und vielleicht sogar auch Montagearbeit.
00:32:35: aber ihr macht jetzt zuerst die Transport Jobs mit humanoider Roboter.
00:32:42: Warum habt ihr das erst mal gestartet?
00:32:44: oder wo sind die Schwierigkeiten
00:32:49: bei der andere Aufgabe?
00:32:49: Also Transportaufgaben auf gar keinen Fall mit Humanoiden machen.
00:32:52: Dass ein Humanoid jetzt eine Kiste in die Hand nimmt und damit von A nach B läuft, macht keinen Sinn weil es dafür bessere Spezialistenroboter gibt.
00:32:59: Dann nehme ich eine mobile Plattform und belade die Mobile Plattformen und lasse die fahren da sind Reifen immer besser sondern tatsächlich den Humanoiden, der wirkliche Unterschied ist nachher dass ich einen universell einsetzbaren Roboter habe, den ich jetzt für eine Tätigkeit an einer Position nutze und aber in zwei Stunden oder am nächsten Tag an eine andere Position verbringe.
00:33:22: Egal ob er jetzt halt im Unterkörper zwei Beine hat oder ob da Rollen auch drunter sind.
00:33:27: Ich habe also gewissermaßen zwei Kobots wenn man das so sagen möchte die rechts- und links an ein Tor so angebaut sind und damit kann ich arbeiten.
00:33:34: Das ist halt die Besonderheit, dass ich einen Roboter habe der flexibel ist.
00:33:37: Ich musste ja nicht mehr unten auf dem Fußboden festspaxen sondern ich hab den eben halt mobil einsetzbar in der gesamten Fläche.
00:33:44: und dann ist der zweite wichtigste Unterschied das natürlich eben halt die menschliche Hand.
00:33:47: also die meisten Roboter die meisten humanoiden Roboter werden mit fünf Fingern ausgestattet.
00:33:52: damit kann ich natürlich eine Sache sehr gut.
00:33:54: ich kann menschlicher arbeiten nach bauen, nachführen und das ist dann halt in Sachen.
00:34:00: also ich kann genau das jetzt tun was sich vorher mit einem klassischen Industrieroboter der vielleicht vorne einen Saugnabst dran gehabt hat.
00:34:05: Kann ich eben halt Vaku um technisch zwar etwas greifen und es irgendwo hinpacken aber Ich bin natürlich limitiert auf genau diese eine Tätigkeit.
00:34:12: Das wird aber auch ein humanoid nicht lösen.
00:34:15: Das heißt wenn ich die gleiche Aufgabe gebe werde ich nicht schneller sein als eine lineare Automatisierung.
00:34:20: Ein Klapparmroboter B immer von einem Förderband aufs andere gelegt hat, sondern das Ziel dahinter liegt halt eben in der Varianz.
00:34:29: Also je mehr unterschiedliche Produkte ich handhabe, desto interessanter ist die Handhabung mit der menschlichen Hand.
00:34:35: und dafür sind die spannendsten Projekte, die wir momentan haben alles.
00:34:38: was identifiziere ein Produkt und nehme es zum Beispiel aus einer einzelnen Kiste raus und packe es in eine andere.
00:34:46: oder dass beladen oder entladen von Maschinen.
00:34:50: Ich packe etwas in eine Maschine rein, drehen, fräsen.
00:34:53: Irgendwie sowas in diese Richtung und ich entnehme dieses Produkt entsprechend dann nachdem der Zyklus wieder fertig ist und packe es auf einen Tray.
00:35:00: Ich nehme Sachen von einem Förderband runter und verpacke es in einem anderen Umkarton.
00:35:06: Das sind alles Sachen die funktionieren.
00:35:08: Ich sortiere irgendetwas.
00:35:10: also ich bekomme mehrere Sachen und muss die eben halt... sind zwei Produkte A und B, A geht nach links, B geht nach rechts.
00:35:16: Dann habe ich genau so eine Konstellation die ich damit umsetzen kann.
00:35:20: Warum dauert das alles immer so lange?
00:35:23: weil eben die Hardware gut ist, aber das Softwaremodell dahinter immer einzeln entwickelt werden muss.
00:35:28: Das heißt also wir müssen ein neuronales Netz trainieren, dass dann in der Lage ist eben halt genau diese Tätigkeit zukünftig alleine entscheiden zu können und das ist eben der Teil den wir am meisten machen, Menschen Unternehmen beizubringen wie das Ganze funktioniert, dass das Training von einem humanoidem Roboter anders ist als ich es früher bei einer linearen Automatisierung gemacht habe.
00:35:49: Und dann müssen wir eine Sache verifizieren.
00:35:51: Also der Schritt, unser Weg wie wir eben halt daran gehen.
00:35:54: Der Plan den wir umsetzen wenn wir in Unternehmen reinkommen ist dann zu sagen okay wir müssen die Iterationszahl hochkriegen.
00:36:01: also nur weil wir den ersten Teil automatisiert haben heißt es ja noch nicht dass wir besser sind als der Mensch.
00:36:06: gleichzeitig sind wir aber genau in dieser Vergleichssituation zwischen Mensch und Maschine.
00:36:11: Die Anforderung ist natürlich das wir mindestens genauso gut sein müssen wie es der Mensch gewesen ist.
00:36:15: eigentlich müssen wir besser sein.
00:36:17: bedeutet wenn man jetzt Tausend Pickvorgänge angucken.
00:36:20: Dann ist es halt eben so, dass wir natürlich bei diesen tausenden pick Vorgängen weniger Fehler machen müssen als es dann der Mensch gemacht hat und dafür müssen aber erst mal diese tausendmal gepickt haben um überhaupt einen Vergleich machen zu können.
00:36:30: ja und das ist dann halt eben erstmal der Weg.
00:36:32: Training mit Daten also Datendaten Daten wenn es eine der wichtigsten learnings hier raus gibt ist Daten erfassen ist einer der wichtigste Themen die wir aktuell brauchen.
00:36:41: Ihr hattet die hohe Varianz, setzt es voraus, das Lernfähigkeit von der Romanoide-Hobbiter und dann sagst du, dass ist dann dieses Software und KI, die ihr da einsetzt.
00:36:51: Ich vergleiche mal euer Arbeit so ein bisschen wie Lehre.
00:36:55: Und der Romanei-Hoberter, der jetzt aus der Fabrik kommt sind dann die Kinder, die in die Schule gehen.
00:37:00: Die manche sind eigentlich, sagen wir, intelligente oder gut ausgestattet mit Intelligenz.
00:37:06: Manche sind etwas anders So, wie viel dieser Lehrfähigkeit oder diese Einsatzbarkeit von Romero mit der Roboter.
00:37:16: Wie wichtig ist ein gutes Roboter zu finden?
00:37:18: Oder mit eurem Software kann eigentlich jedes Roboter gut intelligent gemacht werden?
00:37:28: Ja, also Software ist das nachher nicht alleine.
00:37:31: Also KI heutzutage keiner programmiert mehr ohne KI.
00:37:34: aber Software losgelöst zu betrachten bisschen verlässig.
00:37:38: Wir müssen eigentlich immer zerlegen in verschiedene Wahrnehmungsebenen, also verschiedene Layer dahinter.
00:37:43: Wir haben zum einen eingebaut irgendwie Kameras die müssten die Situation erfassen.
00:37:47: egal was ist jetzt für eine Kameras?
00:37:48: das wird zu technisch aber wir müssen natürlich einmal überhaupt identifizieren wenn ich etwas greifen möchte.
00:37:52: Also ich nehme mal bestes Beispiel.
00:37:53: Ich habe hier ein ganz ganz einfaches Beispiel neben so einem Glas Wasser und dann hab' ich von jetzt an die Aufgabe dieses Wasserglas von links rüber auf die andere Seite zu stellen.
00:38:02: Dann muss ich jetzt drei Sachen.
00:38:04: Ich muss überhaupt erst mal erkennen, ist es das Typ Glas?
00:38:07: Also entspricht das der Vorgabe die ich habe.
00:38:11: Wenn ich das erledigt habe, dafür brauche ich Kameragas und als nächstes einen Greifalgorithmus.
00:38:16: Der muss sich jetzt anpassen darauf hin wo dieses Glas steht.
00:38:19: wenn ich das Glas nicht mehr rechts stehen habe sondern ich hab's direkt hier vor mir stehen ... dann muss ich ja meinen Greifalgorithmus anpassen.
00:38:25: Und dieser Unterschied in der relativen Position, den muss ich trainieren... ... das heißt ich habe es zwar erkannt dass das Produkt an einem anderen Ort steht aber jetzt muss ich eben halt mein gesamten Greif Algorithmus also den Perception Layer darauf nachher anpassen.
00:38:36: und das ist nachher das Interessante was natürlich immer individuell angepasst werden muss.
00:38:41: Das gibt mittlerweile Trainingsmodelle, die recht schnell funktionieren.
00:38:44: aber jeden Tag steht irgendjemand auf der Welt auf und ist der Meinung er hat eine geilere Software geschrieben.
00:38:49: und unsere größte Aufgabe das ist die Erwartungshaltung die unser Industrieunternehmen als Kunden haben ist halt dass wir denen sagen können das macht Sinn das Modell kann man nutzen und es nicht funktioniert sieht toll aus aber es ist nicht robust.
00:39:02: Ja,
00:39:04: dann stellt sich die Frage, was sind die Chancen für den deutschen Industriefirmen?
00:39:07: Du hast ja gesagt, ich habe dir schon einige Unternehmen, große Namen.
00:39:11: Habe ich gehört, Bosch und Sieme.
00:39:13: Welche Unternehmen sind eigentlich diejenige, die jetzt bei euch die ersten Pilotprojekte einsetzen?
00:39:21: Sind das überwiegend in großen Konzernen oder sind es unterschiedliche Art?
00:39:27: Das ist tatsächlich unterschiedlich.
00:39:28: Also wo aus der ein zwei Stunden an Bosch GLS zum Beispiel... Auch die Bundespolizei ist auch ein ganz spannendes Projekt mit denen, dass selbst die deutsche Bundespolizie auf ein chinesisches Produkt setzt.
00:39:40: Die Frage kriegen wir ganz häufig weil wir es natürlich jetzt auch gerade in dem Kritisbereich drin sind also kritische Infrastruktur oder Aufgaben nachher, die dann sicherheitsrelevante Themen haben.
00:39:50: Genau!
00:39:51: Wir haben aber auch Mittelständler dabei ja?
00:39:52: Also wir haben so Zulieferer in der Automobilbranche wie Hechinger.
00:39:55: das sagt jetzt nicht jedem was, weil das nichts nicht so'n Name ist, der überall bekannt ist.
00:40:00: Aber auch unfassbar spannend In dem Bereich Kerber ist ein Supply Chain Zuglieferer.
00:40:06: Da sind ganz unterschiedliche Bereiche mit dabei, aber momentan halt mehr den Fokus auf große Unternehmen weil die einfach mal ganz unfair gesagt einfach momentan bisschen Spielgeld haben um damit arbeiten zu können und sich auch so ein bisschen das erlauben können erst einmal auszuprobieren.
00:40:23: Wenn man es ganz unfreundlich formulieren möchte, würde man sagen Jugendforscht.
00:40:27: Erst mal auch schon probieren die ersten Sachen testen und dann aber – das ist das Wichtigste daran – Wissen aufbauen.
00:40:32: weil ich der absolute Verfechter davon bin dass es in der Zukunft humanoide werden überall sein.
00:40:38: wir werden die Privat haben Wir werden sie auf dem Shopfloor einsetzen noch und nöcher in einer Anzahl, die wir uns gerade aktuell gar nicht so richtig vorstellen können.
00:40:46: Und wenn wir uns abhängig machen sind, dass der Integrator so wie es früher gewesen ist bei dem Installieren von einem Klapparmroboter, einem großen Industrierobotter.
00:40:57: Das nur der Integratur wusste was da gerade programmiert hat.
00:41:00: und immer wenn da irgendwas nicht funktioniert muss ich den Integrator anrufen und muss denen zu mir zitieren damit das wieder läuft.
00:41:06: Das wird in der Zukunft so nicht funktionieren sondern unser ganz ganz klares Ziel ist es Menschen und Unternehmen darin auszubilden wie sie mit humanoider Robotik selbstständig weitere Projekte umsetzen können.
00:41:16: ja das heißt also Hilfe zur Hälfte, Selbsthilfe wenn man das so nennen möchte.
00:41:21: Menschen auszubilden Unternehmen da drinnen auszubilde und das vor allem Wissen aufzubauen im eigenen Unternehmen zum Thema Humanoid der Robotik.
00:41:28: Und dass tun diese Unternehmen jetzt alle schon.
00:41:30: die haben damit natürlich einen riesigen Vorteil gegenüber allen anderen Unternehmen Die entsprechend das jetzt gerade nicht machen weil noch ist es Nichts so dass wir hier eine Notwendigkeit haben.
00:41:40: aber Wenn wir diesen Chat GPT Moment bei der humanoiden robotik durchbrechen und er isst da in den nächsten paar Meine Glasskugel ist noch nicht ganz so klar, aber sie wird auf jeden Fall in den nächsten zwei Jahren dieser ChatGbt Moment kommen.
00:41:52: Und wenn das passiert dann haben diese Firmen alle schon eine ganze Menge Wissen vorneweg aufgebaut.
00:41:58: Ab dem ChatGBT Moment wird es auch einmal wichtig Und dann haben wir keine Zeit mehr zum Spielen, sondern heißt das der hat er schon automatisiert.
00:42:06: Der hat schon hundert Geräte in seinem Werk laufen.
00:42:08: ich will dass jetzt auch und dann bleibt keine Experimentalzeit mehr Sondern muss sich sofort leisten und ich muss sofort irgendwie eine Lösung hinstellen die dann auch funktioniert.
00:42:16: Deswegen ist mein ganz klarer Aufruf dazu sich jetzt damit zu beschäftigen und jetzt zu sagen okay lasst uns mal den ersten kleinen use case definieren.
00:42:24: Ja und das kann sowas wie eine klassische pick-and-place Lösung sein etwas was nicht gleich aus einer Prozesskette von zwanzig verschiedenen Schritten hintereinander besteht.
00:42:32: Nimm eine Sache, pack sie woanders hin.
00:42:35: Beladene Maschine entnehmen irgendwas aus einer Maschine.
00:42:38: Nimm etwas von einem Förderband runter und pack es auf ein anderes Förderband.
00:42:42: Sortier irgendetwas.
00:42:43: All solche Geschichten die man als engen Use Case... als Allererstes machen kann.
00:42:48: Und dann baut man daraus im ersten Moment ein MVP und hat halt einfach auf dieser Strecke eine ganze Menge gelernt, ja?
00:42:53: Die Lernkurve ist exponentiell.
00:42:55: das heißt also man fängt am Anfang an und freut sich einfach schon darüber wenn man es hinbekommt als jemand der das vorne weg noch nie gemacht hat.
00:43:00: wenn der Roboter einwandfrei von einem Punkt A nach B autonomen laufen kann Ja und dann geht's aber ganz schnell.
00:43:07: Das wäre mein empfohlener Weg daran zu gehen jetzt damit zu starten begrenzten use case festzulegen und den halt auszuprobieren und gangbar zu machen.
00:43:16: Das ist ein ganz guter Beschreibung.
00:43:17: Letztendlich die eigentliche Arbeit vom Arbeiter werden aufgewertet, um die Roboter zu trennen und ihr macht das Geschäft wie du es beschrieben hast nachhaltig.
00:43:31: mit meiner Worte ist irgendwie noch train the trainer sozusagen damit die Unternehmen selber ihre Roboter später umprogrammieren können für andere Tätigkeit.
00:43:41: Die Frage ist hier natürlich wir sprechen mit der Perspektive Nutzer von humanoider Roboter.
00:43:49: Wie siehst du die Chance, deutschen, wenn man mittelstandere Industrieunternehmen als ein Teil unserer Wirtschaft vom Humanoider-Roboter-Technologie erst anbietet zu agieren?
00:44:01: Wo siehst Du da die Möglichkeiten?
00:44:04: Ja also genau in den Bereichen den Standardweg verlässt, heißt also wo zum Beispiel Umbauarbeit stattfinden müssen.
00:44:13: Weil ich jetzt eben halt keine fünffängige Hand mehr brauche das ist Standard sondern ich vielleicht sage ich brauche jetzt irgendwie eine ganz spezielle Zange dann würde ich ja heutzutage nicht mehr wie in dem Denken eines Menschen wenn ich jetzt sagen möchte eine Wand ein Loch bohren Dann nehme ich mir ne Bohrmaschine die hat einen Pistolengriff weil sie eben für die menschliche Hand gut ist und dann bräuchte damit ein Loch in die Wand.
00:44:36: Das würde ich Denke, dann würde ich diesen Workflow so ja nicht bauen.
00:44:40: Ich würde das Design, das Produktdesign dahinter ganz anders machen weil ich brauche diesen Pistolengriff gar nicht.
00:44:45: Ich könnte jetzt also auf die Dekom und könnte halt sagen, ich habe einen Schnellwechselsystem an der Hand.
00:44:52: und habe jetzt dann da direkt in der Verlängerung gerade nach vorne eine einzelne Bohrspitze dran.
00:44:56: Dann hab ich Axial halt einfach viel, viel mehr Kraft, die sich was ich ausüben kann und bohre damit etwas rein.
00:45:02: So das wird aber ein Hersteller in China.
00:45:04: also es wird Unitree, das wird Agibot, wird nie im Leben diese Bohr-Spitze bauen oder diese Adanda der Hand.
00:45:09: Es wird also ein sehr interessanter Markt sein für humanoide Robotik zugehört zu bauen.
00:45:15: Andere Werkzeuge andere Schutzklassen Also einen Roboter irgendwie Wasser festzumachen, für Lebensmittelbereiche zu zertifizieren.
00:45:25: Für... Also alles was ich irgendwie verändern könnte, was auf einen Use Case explizit abgestimmt sind.
00:45:33: Andere Sensoren aufzubauen, die es um jetzigen Zeitpunkt gar nicht notwendig sind.
00:45:37: Temperatur messen, Gas detektieren weiß der Kurve was also alles was irgendwie gewissermaßen sagt das, was wir jetzt haben.
00:45:46: Wenn wir ein Wohnmobil bauen, dann sind die ganzen Wohnmobilproduzenten, die wir in Deutschland haben ja nicht diejenigen, die unten die Fahrplattform bauen.
00:45:52: Das Chassis an sich kommt von weiß ich nicht vier Mercedes-VW Produkte.
00:46:02: Genau, aber die Spezialisierung nachher, die kommt dann halt von einem anderen Unternehmen.
00:46:05: und dieses Spezialisierungsdenken, das denke ich ist ein ziemlich guter Bereich.
00:46:08: und es gibt einen zweiten Bereich den halte ich für sogar noch attraktiver.
00:46:12: Das ist danach der gesamte Ersatzteil Versorgungsbereich.
00:46:15: bei Der Annahme, dass wir hier irgendwann mal Millionen von Geräten in Deutschland unterwegs haben, werden wir eine ordentliche Versorgung mit Ersatzteilen brauchen.
00:46:24: Und die können nicht alle aus China kommen.
00:46:26: Das wird einfach gar nicht machbar sein weil Deutschland ist ja nicht der einzige Markt sondern weltweit wird danach ja eine Nachfrage existieren.
00:46:32: und ich halte das für sinnvoll sich jetzt gerade wenn man jetzt irgendwie aus dem Automotivbereich kommt und Zulieferer ist und sich damit irgendwie ein bisschen auskennt, weil wir haben ja all das Wissen in Deutschland alles was irgendwie zum Thema Elektromotoren zu tun hat, alles was irgendwie Getriebe und sowas.
00:46:46: Das haben wir ja in Deutschland.
00:46:47: Und jetzt sich damit immer zu beschäftigen und zu sagen wann kommt der Sekundärmarkt?
00:46:51: Dass wir Ersatzteile für humanoidere Robotik anbieten können.
00:46:56: Diese Sekundärenmarkt ist durchaus interessant.
00:46:58: ich finde sogar auch der Primärmarkt interessant wenn wir darüber nachdenken.
00:47:03: das sind ja viele Ungenauigkeit in der Bewegung.
00:47:06: Das Schölf-Tänzer hat das Romanoide Robert, die machen akkurate Bewegung.
00:47:11: Aber wenn du jetzt da zwei Hundert Tänzer hast, dann wird einer oder andere der bei den Tanz auch umfallen weil er die Bewegungsabläufe nicht bezieht genug ist oder weil bestimmte Landlebigkeit Probleme hat von bestimmten wichtigen Komponenten haben und gerade in dem Gebiet ist wiederum in der Industrieanwendung.
00:47:29: Jetzt kann man eben noch sagen man lächelt darüber man ist tolerant das ist ja Innovation Und das ist ein innovativer Bereich, man toleriert diese Art von Fehler.
00:47:37: Aber in der Industrieanwendung, wo man jetzt in den PPM-Bereichen Qualität garantieren muss, wird man dieser Art von Unglaubigkeit nicht mehr tolerieren.
00:47:49: Das führt auch zu dem Premiermarkt für die Zulieferungen bestimmter Komponente, vielleicht von der chinesischen Manufaktur nicht hervorgebrochen werden können, also hervorgebracht werden kann.
00:48:04: Das sehe ich auch aber ich weiß nie wie du das sehst.
00:48:08: Absolut!
00:48:09: Also nochmal, aus China kriegst ihr jetzt die Plattform?
00:48:13: Die umzubauen hat irgendwo natürlich aber auch ihre Grenzen.
00:48:17: Also ob ich jetzt nur die Genauigkeit nachher habe in Humanoid ist mit Abstand das ungenauste Robotikprojekt was man sich irgendwie vorstellen kann.
00:48:24: Also die Positionierung mit zwei Beinen ist deutlich komplexer als alles andere.
00:48:29: Das sind aber Themen, die greife ich zum Beispiel auch in meinem Buch auf.
00:48:32: Wo man dann immer unterscheiden muss will ich softwareseitig lösen oder gibt es... Ich nenne das Ganze bei mir immer den mechanischen Millimeter.
00:48:40: Gibt es eventuell etwas wo ich sagen kann, muss ich mit einem aufwendigen Softwareprojekt lösen?
00:48:45: Oder kann ich einfach einen Anschlag bauen und wenn ich jetzt eben halt dann Millimeter genau positionieren muss, dann drücke ich erst gegen den Anschlag und setze dann halt ab.
00:48:52: dann habe ich eben die Ungenauigkeit nachher raus über so eine mechanische Lösung.
00:48:57: Und diese ist daher bei weitem schneller und vor allem kosteneffizienter, als man es mit einem aufwendigen Softwareprojekt nachhängen bekommt immer wieder zu gucken, steht der Roboter richtig abzugleichen?
00:49:07: Zu mehreren Referenzpunkten zu messen?
00:49:09: Ob ich genau positioniert bin?
00:49:12: Dann wäre das zum Beispiel eine Variante, mit der man im Schneller zu einem Ergebnis kommen kann.
00:49:16: Wo gibt es heutzutage mit der Generation?
00:49:18: bei manchen Herstellers in der Generation Drei?
00:49:22: Bei manchen sind die Generation Zwei.
00:49:24: Aber wo sind aktuell in der generation von den chinesischen Hersteller, von der humanoider Produkte, die technische Barriere?
00:49:31: Sind das dann so Akkulaufzeit oder Greife, die Hand ... Oder wo gibt es am meisten noch zu tun?
00:49:39: Das ist überhaupt erstmal genug Daten gesammelt zu haben, um zu wissen wo liegen nachher die Schwachstellen.
00:49:44: Was man jetzt in der Vergangenheit über mehr Hersteller schon identifizieren konnte, ist halt eben das Thema Temperatur also Ventilation.
00:49:51: wie kriege ich eben halt die Kühlung von einzelnen sehr stark beanspruchten Aktuatoren dann gewährleistet ja?
00:49:57: Also eines der schwachstellen bei default also von der Konstruktion eines menschenähnlichen Körpers ist halt die Hüfte Diese Hüftgelenke, die eben halt da sind.
00:50:07: Die Hüftenmotoren, die da sind, die neigen halt dazu dass sie warm werden Und wenn ich eben halt permanent die sämtliche Last einfach immer über diese Hüfte nachher in der Bewegung rechts, links, vorne und hinten ausgleichen muss.
00:50:19: Dann kann dieser Motor eben einer sein, der als erstes und am meisten beansprucht wird.
00:50:23: heißt also da muss man in der Zukunft hingucken.
00:50:25: das wird auch etwas sein wo es deutliche Verbesserungen nachher gibt.
00:50:29: und das zweite sind halt eben Akkulaufzeiten.
00:50:31: ja alle Systeme die da sind haben generell keine Akkulaufzeit von acht Stunden.
00:50:36: Wir regen aber ja immer davon, wenn wir nach Schichtssystem arbeiten.
00:50:39: So um die acht Stunden müsste so ein Gerät irgendwie nachher durchhalten können damit das nachher sinnvoll auch in die momentan laufenden Prozesse eingreifen kann.
00:50:47: und ich will jetzt nicht einen Roboter nutzen der dann vier Stunden irgendwie arbeitet und dann brauche ich nachher mehr Leute die sich darum kümmern dass der Roboter die nächsten vier Stunden wieder läuft als die eigentliche Tätigkeit zu vollführen weswegen der Robot da ist.
00:50:59: Das heißt also andere Energiekonzepte werden durchaus spannend.
00:51:03: Feststromversorgung.
00:51:05: Also muss so ein Roboter dann permanent nur auf Akku-Basis laufen oder da kann der an dem Standort, wo er gerade eine Arbeit verrichtet weiß ich nicht sich ein Kabel irgendwo in die Brust stecken und hat eine Feststromverbindung während er diese Tätigkeit macht.
00:51:17: gibt es nachher Möglichkeiten induktives Laden zum Beispiel über die Füße darzustellen oder mache eventuell sogar Wireless Charging Also wie man das jetzt eben von den ganzen aktuellen Telefon kennt, dass der Roboter an einer bestimmten Stelle steht und ohne dass er irgendwas eingeplagt hat.
00:51:33: Dass er dann halt eben aufgeladen wird.
00:51:35: Ja es gibt unfassbar viele Themen die da noch zu lösen sind hart wehrseitig aber die wichtigsten wären alles was irgendwie mit Überbeanspruchung von Motoren zu tun hat und die Akkuleistungen.
00:51:45: Für die Pioniere, die jetzt hören und vielleicht ein Lust bekommen haben, was kostet einen so humaner Roboter heute im Einkauf?
00:51:52: Und absparen rechnet sich für ein mittelständiges Unternehmen.
00:52:00: Das ist natürlich so eine spannende Frage, weil man nach ganz unten greifen kann.
00:52:05: Möchte ich einen humanoiden Roboter der möglichst viel aus Plastik besteht?
00:52:08: Krieg ich das Ganze schon mit einer wirklich sinnvollen Adapterik an der Hand?
00:52:13: Also sprich dass ich nicht einfach nur dumme Hände habe sondern wirklich händemittig was tun kann geht das ganze ab.
00:52:18: achtundzwanzigtausend Euro los.
00:52:20: Nach oben ist dem keine Grenze gesetzt.
00:52:24: und Wenn man jetzt so als Einführungs-Barriere... Das ist die G-Eins.
00:52:34: Sorry, das habe ich nicht verstanden.
00:52:37: Letztlich bei der Einführung ist ja nicht nur das Geld sondern auch der Mensch ist häufiger der größte Barriere bei solchen Anführungen und der Widerstand kommt häufig vom Beispiel seiner Mitarbeiter oder Betriebsräder und Führungskräfter.
00:52:52: Wie reagieren diese Stakeholde, sag ich mal?
00:52:55: Wer eine humanoidere Robo-Region kommt.
00:52:59: Das sind natürlich ganz, ganz wichtige Anspruchsgruppen die es dann nachher gibt.
00:53:03: und das Wichtigste ist in jedem Projekt eben die Menschen mitzunehmen.
00:53:06: denn es bringt nachher nix wenn man jetzt auf die Idee kommt und sagt Es gibt von zwei oder drei Leuten im Unternehmen das zielen humanoiden Roboter einzuführen Und dann gegen den Widerstand aller anderen Gruppen sondern man muss eben halt von vornherein klar machen Welches Ziel habe ich dahinter und die Menschen auf diese Reise mitzunehmen, um zu begeistern?
00:53:25: Wenn ansonsten führt es dazu, dass die Technologie nicht angenommen wird.
00:53:28: Dann steht man irgendwann der Humanoid als teuerster oder irgendwo in einer Ecke und nutzt den nicht.
00:53:35: Ich
00:53:37: stelle tatsächlich die letzte Frage.
00:53:39: also Die letzte Frage heute ist wie.
00:53:44: ich begleite eine Unternehmer- und Manager-Gruppe aus Montrabis Fallen besteht aus Industrieunternehmen von Ospre-Spanolipa nach China.
00:53:54: Wir besuchen unter anderem Unitree, AG Board und andere Warten wie die alle heißen Romanometer Roboterhersteller.
00:54:00: Hast du einen Tipp für die Teilnehmer?
00:54:03: Worauf sollen sie sich achten und was genau soll sie von den Herstellern oder von dieser chinesischen Firma eigentlich kennenlernen?
00:54:14: Also wenn man kann natürlich mehr als den Showroom sehen.
00:54:17: Das wird natürlich schwierig, weil das natürlich der eigentliche Plan ist aber auch die Fragen zu stellen, die eben ganz spannend sind Momentan, Lieferfähigkeit.
00:54:28: Also wie gut?
00:54:29: sind die momentan lieferfähig?
00:54:31: Haben die Produkte auf Lager?
00:54:32: oder wird das hier quasi wie in der Autoproduktion immer hinten angehängt und man hat nachher Wartezeiten, die da durch nachher passieren?
00:54:39: Und eine Frage, die dann natürlich immer stellen kann ist immer die Frage nach dem was kommt als nächstes?
00:54:44: also welches Produkt kommt vielleicht als nächstes?
00:54:46: wo entwickelt man weiter dran?
00:54:49: Ja, das wären glaube ich so die Sachen, die man da ganz gut machen kann und ansonsten eben halt in China einfach mit offenen Augen durch die Welt laufen.
00:54:56: Einfach wirklich den Zeitgeist aufsaugen, einfach aktiv zuhören.
00:55:02: Und vielleicht auch ein ganz spannender Thema ist Die chinesische Arbeitsmentalität verstehen und mit nach Deutschland nehmen.
00:55:11: Ja, weil ich hab hier in Deutschland immer so die Thematik.
00:55:13: Wir diskutieren über dreißig Stunden und Homeoffice
00:55:16: usw.,
00:55:17: und sofort ... Ich bin der absolute Homeoffic-Gegner.
00:55:20: Versuch mal jemanden in China nach einem Homeofficesanspruch zu fragen.
00:55:23: Die gucken dich mit zwei völlig verdatterten Augen an und verstehen die Frage schon gar nicht ja?
00:55:28: Da reisen Menschen drei Stunden mit dem Zug jeden Tag zur Arbeit.
00:55:32: das ist ein völlig anderes Leistungsdenken dahinter Und da können wir uns gerne was abschneiden.
00:55:37: und je mehr gerade wenn es aus dem Mittelstand und Co.
00:55:39: kommt je mehr deutsche In-Entscheidungspositionen sehen, dass das anders geht als was wir hier in Deutschland machen.
00:55:45: Ich glaube es ist eine der spannendsten Sachen die man da aktiv aufsaugen kann.
00:55:50: Uren, tolles Gespräch!
00:55:52: Diese Stunde ist wie Flug weggegangen und vorbei gegangen.
00:55:56: Ich freue mich schon auf den Tag wenn wir beide mal eine Delegation aus Deutschland mit nach China bringen.
00:56:00: ich denke du hast sehr viel zu erzählen.
00:56:03: Ich freu mich schon drauf und danke nochmal für deine Zeit.
00:56:07: Danke auch
00:56:09: Ich berichte nach meiner Reise noch mal.
00:56:13: Ja, super!
00:56:14: Cool.
00:56:15: Jetzt habe ich hier den ganzen Zeit das Buch nebenanliegen und hab das gar nicht mal richtig großartig erwähnt.
00:56:21: Na ja, vielleicht kriegst du es trotzdem irgendwie eingeschnitten?
00:56:23: Das wäre natürlich mega!
00:56:24: Das sind da genau die Fragen, die du eigentlich alle gestellt hast, die wir in dem Buch beantworten.
00:56:31: Warum stelle ich mir die Frage vorne weg bevor ich die Hardware anschafe
00:56:34: etc.,
00:56:34: das ist ja genau der Plan dahin weil wir identifiziert haben dass die meisten mit diesen Fragen kommen.
00:56:42: Ich will erstmal die Technik anschaffen und dann gucke ich nach einem richtigen Use Case.
00:56:45: Und ein richtiger Weg ist ja erst den Prozess sich anzugucken, bevor ich den Roboter kaufe.
00:56:50: Der Link zu der Buche stelle ich auf jeden Fall auch bei uns in dieser Shownote und das ist da auch aufgenommen, seine Erklärung zu dem Buch.
00:56:58: Insofern ist es nicht so spät.
00:57:00: Okay
00:57:00: cool!
00:57:02: Also dir noch eine gute Zeit.
00:57:04: wir sprechen nach meiner Reise
00:57:06: sehr schön.
00:57:06: Dann wünsche ich dir ganz viel Spaß in China und wie gesagt nimm ein bisschen China Speed mit nach Deutschland.
00:57:17: Das war die heutige Episode von China Hotpot, Podcast für deutsche Unternehmer, Manager und junger Talente mit Bezug auf China-Business.
00:57:25: Chinateam GmbH berät kleine deutsche Firmen den Durchbruch in China zu schaffen und sich langfristig erfolgreich im Markt zu positionieren.
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